Zahnspange statt Kino

Neulich flatterte die erste Zuzahlungsrechnung für Nummer 1s Zahnspange ins Haus. Sie belief sich auf rund 120 Euro.

„Na toll Nummer 1“, meinte meine Frau, „von dem Geld hätten wir auch einmal ins Kino gehen können. Ganz großartig.“

Hatte ich mal erwähnt dass Kinos für größere Familien eher so eine Art Investitionsgut ohne Rendite sind als eine normale Freizeitbeschäftigung? 

Aus diesem Grund beömmeln wir uns auch noch heute über diesen Tweet:

Ich kann nur sagen: Das gilt nicht nur für ungeborene Kinder.

Be your own dentist

Einige von Euch kennen vielleicht die berüchtigte „Be your own dentist“-Box, die Moe bei den Simpsons einmal verwendet:

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Quelle
Nummer 2 brachte das beim letzten Zahnarztbesuch wirklich.
Sie hatte einen Wackelzahn, der wirklich seit Wochen keine wesentlichen Fortschritte beim Rausfallen machte. Irgendwann während dieser Zeit war sie beim Zahnarzt, und der konstatierte, dass der Zahn reif sei. Also schnappte er sich sein Zahnarztwerkzeug und ging zu Werke.
Leider war das Nummer 2 überhaupt nicht geheuer. Sie verweigerte quasi schon den Zangenkontakt, und als er das Ziehgerät endlich in Position hatte, beschwerte sie sich über die Schmerzen. Unser Zahnarzt, ein ziemlich geduldiger Vertreter seiner Zunft, versuchte es eine Weile. Am Ende meinte er dann aber, dass es ganz ohne Ruck dann doch nicht gehen würde.

Nummer 2: „Dann gib das doch mal her!“

Sprach’s, schnappte sich die Zange und öffnete den Schnabel. Der Zahnarzt, mittlerweile wohl überzeugt davon, dass dies immerhin die beste Option für diesen Fall war, meinte kopfschüttelnd:

„Das habe ich auch noch nie erlebt.“

Fünf Minuten später war der Zahn raus.