Waffenstillstand auf dem Weihnachtsmarkt

Die diversen Schulen unserer Kinder haben mal wieder Post geschickt:

„Bitte geben Sie Ihren Kindern 15 Euro für Schulbücher mit.“ (Offiziell, Gymnasium)
„Am 23. November ist wieder unser beliebtes !!! Adventskaffeetrinken !!! Sie müssen dringend !!! noch total !!! viel Kuchen spenden weil Sie sonst schlechte Eltern sind, Sie Nassauer!!!“ (Klassenpflegschaft, zu erkennen an den zahlreichen Ausrufezeichen)
„Bitte überweisen Sie wegen blaaaaaa (hier lange und für mich völlig irrelevante Erklärung einsetzen, die halb Entschuldigung und halb Vorwurf ist) 10 Euro pro Kind auf unser Klassenkonto.“ (Gymnasium, again)
„Geben Sie Ihrem Kind 1 Klafter Butter !!! 2 Hühner !!! sowie eine lebende Ziege !!!!!!!!!!!!! für unser Festmahl auf dem Weihnachtsmarkt mit!!!“ (Achtet auf die !!!, dann wisst Ihr wer)

Liest man heraus dass ich von diesen Schnorrbriefen völlig berechtigten und unglaublich interessanten Anfragen ein wenig genervt bin? Ich denke nicht.

Jedenfalls sichte ich gerade wieder die neueste Korrespondenz aus der Schule und lese statt …

„Waffelstand auf dem Weihnachtsmarkt“

… siehe oben 🙂

Spielzeugverkäufer liest auf Facebook von verlorenem Geburtstagsgeschenk, schickt Ersatz

Better business: acts of kindness

Na das ist ja mal ein netter Aufhänger hinter dem Link. Paul Warner, Inhaber eines Onlineshops für traditionelles Spielzeug in England, las auf Facebook wie eine Mutter sich beklagte, dass das Geschenk für ihre neunjährige Tochter auf dem Postweg verloren gegangen war. Also schickte er mit einer kleinen Nachricht selbst ein Geschenk auf den Weg. 

Das Besondere daran: Die Mutter hatte gar nicht in Pauls Shop gekauft. Nette Geste (jaja, und kostenlose PR gibt´s natürlich dazu, auch von mir 🙂 )

Ein paar weitere Hintergründe dazu gibt es hier