Ich habe einen neuen Schatz – und er braucht einen Namen

Meine alte Nähmaschine hat nach fast acht Jahren treuer Dienste ihren Geist aufgegeben.

Ich habe lange hin und her überlegt, was für eine Maschine ich nehmen sollte. Gerne wollte ich eine Näh – und Stickkombi, aber die Preise schreckten mich ab. Andererseits wäre es eine Anschaffung für einen langen Zeitraum.

Ich denke manchmal sogar darüber nach, meine Näharbeiten vielleicht doch auch gewerblich zu veräußern irgendwann. Und dann wäre ja eine gute Maschine die richtige Grundlage.

Nun ja, ich habe dann letzten Endes eine größere Anzahlung getätigt und schiebe nun den Restbetrag für einen überschaubaren Zeitraum monatlich hinterher.

Ich zeige Euch meinen neuen Schatz mal:

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Und sie sieht nicht nur so besonders hübsch aus, sondern überraschte mich echt mit all ihren Funktionen. Und dabei habe ich (mangels noch nicht gelieferten Stickgarns) die Stickfunktion noch nicht ausprobieren können.

Aber ich war natürlich schon fleißig.

Zuerst habe ich für Nummer 4 dessen Lieblingstier genäht – einen „Wupps“:

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„Wuppsi“- der Wupps

Dann ein älteres Projekt angegangen – ich hatte Lust, mal wieder etwas Historisches zu nähen. Da fehlen jedoch noch schnürbare Armstulpen, mit denen die weiten Ärmel eng an den Unterarm gerafft werden. Aber einerlei – hier ist das Ergebnis (oben auf der Schulter liegt die passende Leinenhaube):

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Und schließlich noch etwas aus der Projektwarteschlange: Ein Kleid für Nummer 3 mit spezieller Taschenlösung, die ich auch gerne für Nummer 4s Hosen verwende:

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Eulen für Nummer 2

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Und zum Schluss habe ich noch eine kleine Bitte:

Wir in der Überschrift angekündigt, suche ich nach einem Namen für den neuen Schatz.

Fällt Euch ein passender Name ein?

Upcycling – Neue Kinderkleidung aus Papas Sachen

Upcycling – Neue Kinderkleidung aus Papas Sachen

Schon wieder habe ich die Vorher-Fotos vergessen …

Aber ich glaube, das macht nichts.

Das folgende Ensemble war ein Streifenshirt vom Dad:

Upcycling

Und hierfür habe ich Dadas Leinenhose geschlachtet:

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Und ich liebe besonders diese Label, die ich mir neulich gegönnt habe:

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Und dann habe ich aus einer alten Kinderbluse und einem Stück Gardine einen Retro-Klammerbeutel gemacht, den ich nun aber irgendwie nicht benutze, weil mich Klammerbeutel nerven und ich die Klammern lieber auf die Leine pinne, wenn ich sie nicht brauche …

Klammerbeutel 2

Habe inzwischen eine ganze Kiste alter Kleidung in unserem Näh-/Gäste-/Arbeits -Zimmer stehen. Aber leider zu wenig Zeit, um alles umzugestalten …

Wir renovieren ja gerade und basteln hier einiges um – dazu gibt es bald auch ein paar Bilder. Vom Horror-Wasserschaden in letztem Jahr bis zur Fertigstellung.

Upcycling

Upcycling

In meinem Eifer habe ich die Vorher-Fotos der ersten beiden Teile vergessen …

Das Erste war eine schlichte Herren-Chino. Sie war am Knie kaputt, daher habe ich sie zu einer sommerlich kurzen Hose umgewandelt („Schnipp-Schnapp-und-Stretch-Zick-Zack“) und die Beine verwendet, um eine ebenfalls halblange Hose für Nummer 4 zu machen.

Das war so ein Zack-Zack-Projekt.

Der Paddington-Aufnäher stammt noch von einer Strickjacke, die alle Mädels getragen haben. Als sie komplett durch war, habe ich die Applikationen und Labels abgetrennt. Das mache ich immer – daher stammt mein Fundus überwiegend.

Upcycling kurze Hose

Dann habe ich gestern noch eine Jeans von Mr. Essential wiedergefunden. Sie war ihm viel zu weit, weil er so fleißig schlanker geworden ist. Und zwar so viel zu sehr, dass man sie nur mit Mühe hätte enger machen können. Waren über 10 Zentimeter zu viel …

Daher habe ich eine kleine Zier-Tasche vom Bund abgetrennt sowie eine Stickerei mit Nieten aus einer des Gesäßtaschen ausgeschnitten. Beides habe ich für die Hosenbeine verwendet, wo ich es mit einem lässig großen Zick-Zack aufgebracht habe:

Upcycling Jeans

Bin gespannt, was Nummer 4 nachher dazu „sagt“.

Er liebt in der Tat bestimmte Kleidungstücke. Als ich ihm neulich ein T-Shirt aus einem Jersey mit allover Print aus Fuchsmotiven genäht habe, hat er es geküsst und an sich gedrückt …

Sehr liebt er auch folgendes Teil: Den Eulen-Schlafanzug, den ich aus einem alten Shirt von Nummer 1 (Ärmelsäume defekt plus unüberwindbarer Fleck) und einem alten Oberteil von mir gemacht habe:

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Und das Ergebnis:

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Mal sehen, welche vermeintlichen Altkeidersammlungs-Objekte mir als nächstes unter die Finger kommen … 😀

Upcycling

Upcycling

Ich habe es geschafft und – wie auf Facebook angekündigt – endlich einmal daran gedacht, VOR dem Upcycling mal ein Foto zu machen.

Heute habe ich den Mittags/Nachmittagsschlaf von Nummer 4chen genutzt, um loszulegen.

Als erstes habe ich mir Nummer 2s ausrangierte Jeans aus der Tüte mit den Upcycling-Vorräten geholt:

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Sie war einfach zu kurz und bis sie Nummer 3 passen würde, müssten schon drei Jahre vergehen …

Also habe ich das gemacht, was ich schon lange mal machen wollte: Jeanshose -> Jeansrock.

Hier ist das Ergebnis:

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Sie wollte gerne, dass der untere Saum beim Tragen und Waschen langsam ausfranst, daher habe ich ihn nicht umgenäht, sondern einfach mit einem Stretch-Zickzack versehen.

Der Rock kam sehr gut bei ihr an.

Dauer des Auftrennens: Circa 40 Minuten

Dauer des Absteckens, Keile-Zuschneidens, Nähens: Circa 30 Minuten 😀

Während ich im Nähstübchen herummachte, kam Nummer 3 und wollte auch gerne etwas genäht bekommen. Wir wühlten auf der Suche nach Inspiration durch die besagte Tüte.

Dann fand sie etwas, bei dem uns sofort eine Idee kam:

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Nummer 1s alte Bluse, die Nummer 2 und Nummer 3 absolut nicht steht. Das Muster brachte Nummer 3 auf die Idee:

„Kannst du daraus ein Kleid für meine Merida machen?“

Nummer 3s Merida ist eins von ihren drei Heiligtümern aus der Disney Animators Collection (davon hat sie auch noch Anna und Kristof von der Eiskönigin).

Ich habe zwei Teile gemacht: Ein Bluse mit Schößchen, das im Rücken durch ein Gummiband gesmokt ist und einen Rock dazu. Und ein Haarband, denn die feuerrote Mähne hängt ihr dauernd im Gesicht.

Nun sieht Merida ganz traditionell aus, oder?:

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Endlich ein neues Projekt für meine Nähstube!

Endlich ein neues Projekt für meine Nähstube!

Endlich habe ich Raum und Zeit, seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder an der Nähmaschine zu sitzen. Ich glaube, die letzten Nähprojekte waren die Kommunionskleider von Nummer 1 und Nummer 2 – das war dann 2012 und 2013 …

Jetzt aber. Ich habe Stoffe und Accessoires und ich habe bereits begonnen.

Nummer 1 wünschte sich seit Langem ein spezielles Kostüm. Nun kann ich anfangen und es muss bis Freitag fertig sein.

Ich zeige Euch das Ergebnis natürlich, sobald ich die auf dem Bild gezeigten Materialien in etwas Brauchbares umgearbeitet habe,

Hoffe, ich weiß noch wie es geht – Nähen ist doch so wie Fahrradfahren, oder? 😀