Umgeschaut: Interessante Blogartikel für Eltern

Umgeschaut: Interessante Blogartikel für Eltern

Ich bin in’s Sommerloch gehüpft und habe ein paar Artikel gefunden, die mir sehr gut gefielen:

Trageberater Gunter gibt ein Interview bei der Stadtmama – ich finde das richtig klasse! Ein Mann unter Traglingen und Tragemamas. Ob er mit Vorurteilen und Unfreundlichkeiten umgehen muss? Natürlich (seufz). Lest mal nach, wie er damit umgeht!

Bei den Textilen Geschichten drehte es sich um die Zeitschrift „Berliner Leben und Blätter für galante Kunst“ (ab 1920) – eine echt Bereicherung, dieser Artikel! Ich fand es ehr interessant, weil ich ja Einblicke in die Vergangen und auch Mode liebe!

Bei Geburt und Mamasein gibt es ein aufschlussreiches und echt informatives Autorinnen-Interview mit Doris Moser („Der überwachte Bauch“): „Wie viel Überwachung nützt und ist während der Schwangerschaft nötig?“ ist eine der Kernfragen, die aufgeworfen werden.

Und zum Schluss noch die traurige Geschichte der Zwillinge Zoe und Mia, die ihre Mutter verlieren werden. Diesen Artikel teile ich mit der Bitte, schnell per PayPal-Klick vielleicht eine Kleinigkeit zu spenden.

Würde mich freuen, wenn etwas für Euch dabei war! ❤

Umgeschaut: Interessante Blogartikel für Eltern

Umgeschaut: Interessante Blogartikel für Eltern

Immer mal wieder

Ich möchte gerne heute und in Zukunft mit Euch teilen, was ich bei meinen verehrten Blogger-KollegInnen an lustigen, spannenden, interessanten oder nachdenklichen Artikeln entdeckt habe.

Ich werde das von Zeit zu Zeit und erst einmal nicht unbedingt regelmäßig machen. Wenn ich merke, dass es Euch besonders gut gefällt, dann kann ich dies gerne als neue Rubrik einführen. Ansonsten teile ich einfach immer mal wieder.

Die Reihenfolge spiegelt nicht die Beliebtheit wieder, sondern unterliegt dem gerechten Gesetzt des Zufalls.

1. Schockierend und berührend

Am 15. Juni erschien der Artikel Der vierte Mann von Tina auf Werden und Sein. Der Text wird sicherlich vielen, besonders Müttern, unter die Haut gehen. Ich habe in meinem Kommentar dazu bereits angedeutet, das mich nicht mehr viel umhaut, weil ich selbst so viel erlebt habe. Zugleich aber besitze ich natürlich viel Empathie – aus demselben Grund. Daher überlese ich das, was weniger belastete Menschen erschreckt einfach als Fakt und nehme wahr, was aus dem einstigen traumatisierten Kind wurde. Wie es als erwachsener Mensch schreibt und empfindet.

Ich freue mich immer, wenn jemand es schafft, auszudrücken, was ihn einst prägte. Und sei es noch so negativ und traumatisierend. Solche Erlebnisse hinterlassen auch nach Jahrzehnten ihre deutlichen Spuren. Und zugleich geben sie die Chance, sehr stark zu werden.

Tinas Artikel hat eine Triggerwarnung: Es geht um alkoholkranke Eltern und Gewalt gegen Frauen.

2. Vorbeugen und heilen

Mara macht sich Gedanken heute, am 23. Juni, Gedanken über mütterlichen Burnout und wie man ihm vorbeugend begegnen kann. Dazu hat sie einen sehr informativen Artikel der Rheinischen Post gefunden. Narzissmus und Burnout – wie gehört das denn zusammen? Und wieso haben Frauen (Mütter!) inzwischen viel häufiger Erschöpfungszustände als Männer? Lässt sich herausfinden – einfach mal ‚rüberhüpfen zu Maras Gedanken.

3. Tick-Tack oder wie aufregend Warten doch sein kann

Bella wartet auf’s Baby. Zusammen mit Familie Berlin tun wir das auch. So ganz solidarisch, weil wir das große Warten ja auch schon vier Mal hinter uns haben…

Da Bella fragt, wie bei uns die Geburten starteten:

1. Mal: Spontan mit Wehen, zuhause (na ja, 14 Tage nach dem Termin ist spontan ein großes Wort …:D).

2. Mal: Aufwachen mit leicht gerissener Fruchtblase um 10 Uhr. Wehen dann ab 15 Uhr.

3. Mal: Wehen nach Einleitung per zweimaligem Priming bei ET+7 (auf Wunsch der total erschöpften Mutter nach unzählbaren Stunden schmerzhafter, Schlaf raubender Senkwehen – würde ich allerdings nicht noch einmal so entscheiden. Nummer 3 trägt mir den Rausschmiss immer noch nach und heute denke ich auch selbst anders darüber. Aber ihr wisst ja: Eine erschöpfte Schwangere will nichts mehr als Erleichterung …)

4. Mal: Beginn mit Wehen zu Hause. Abwarten, ob es regelmäßig wird. Der berühmte Schleimpropf (den persönlich hab ich nie zu Gesicht bekommen) verabschiedet sich, was ich durch Blut bemerke. Anruf bei Ehemann, Opa, Hebamme, Krankenhaus und so weiter …

4. Viel durchgemacht und nun ein wunderschöner Tag

Eva, die während der Schwangerschaft die Diagnose Blutkrebs bekam (und mein Anlass war, mich bei der DeutschenKnochenMarkSpende DKMS zu registrieren) hat nicht nur eine Facebookseite, sondern auch einen Blog. Auf diesem entdeckte ich am 20. Juni den Artikel über ihren herrlichen Tag der Hochzeit und Taufe ihrer Tochter. Wir rührend und wunderbar zu sehen, wie glücklich sie ist und wie gut es ihr geht!

5. Voll dufte, ey!

Niemand –  außer der von mir so gern als einmalige Wortvirtuosin betitelte Rike – kann den Umstand eines Haufens Kinderkacke auf’m Teppich so wunderbar erzählen. Es geht um Sauberkeitserziehung. Bitte esst nicht beim Lesen, wenn Ihr da empfindsam seid 😀

Ich habe mich übelkeitsfrei bekringeln können: Habe ja bekannter Maßen diverse Kinderchen. Ich wurde bepinkelt, bekackt und mir wurde schon in’s Gesicht gekotzt – ja, meinen Mund hatte ich zu diesem Zeitpunkt offen, weil ich „Ooooh, du Arme, dir ist schlecht…“ sagen wollte und es nur bis zum „Ooooh“ schaffte, als die Ladung kam. Diese lief mir dann zusätzlich in den Ausschnitt des Nachthemds und am nackten Körper runter, bis sie auf den Boden tropfte. Na, noch Appetit?

Mich gibt es auch auf Rezept als Appetitzügler bei Diäten. Oder Ihr nehmt Rikes Artikel. Rike forte. Fragt mal Eure Ärztin danach. Oder Euren Arzt.

Kleider, Fotos, Wissen

Ich lese sehr gerne auf dem Blog Textile Geschichten. Es ist kein Mama-Blog. Ich mag ihn sehr gern, weil ich einfach ein absoluter Fan des Themas Mode und Kleidung bin. Auch und besonders der historische Part von Kleidung interessiert mich. Wer gerne mal in vergangene Zeiten tauchen möchte und wissen will, ob es wirklich Schneider mit zerrissenen Hosen gab, der kann hier hinein gucken.

 

Einblicke: Meine Woche

Immer mal wieder bitten Leser*innen mich, doch mal etwas über meinen Alltag zu schreiben. Und heute ist der Tag, an dem ebendieser Alltag mir dazu genug Zeit lässt.

Meine letzte Woche und ein Ausblick auf die laufende:

Montag

6:30 Wecker klingelt. Im Bett Zeitung lesen (digital). Dauert ewig, bis diese heruntergeladen ist. Nummer 1 und Nummer 3 sind kränklich und bleiben zu Hause. Nummer 2 rafft sich in der kommenden halben Stunde zur Schule auf.

8:30 Nummer 4 bei der Tagesmutter abliefern. Wie an jedem Montag eine etwas sensible Angelegenheit.

9:00 Treffen mit meiner Mit-Katechetin zum Besprechen der Vorbereitung auf die Erstkommunion. Wir lernen uns kennen, trinken einen Kaffee zusammen, schlagen die Ordner auf und gehen die einzelnen Stunden bis Weihnachten durch. Es gibt viel zu besprechen. Am Ende reden wir noch über die Grundschule unserer Kinder und tauschen uns über Probleme aus.

12:10 Ende des Treffens und Fahrt zur Tagesmutter. Ab 13 Uhr wird meine neue Waschmaschine geliefert, die, wie auf Facebook mehrmals berichtet, eine ganz eigene und nervige Geschichte hat.

Ich kuschle mit Nummer 4, sehe nach Nummer 3 und beginne zu kochen, während die beiden Größeren nach Nummer 4 sehen.

14:00 Nummer 2 kommt aus der Schule und wäre auch lieber krank gewesen, statt zu lernen: Laune mies.  Es gibt Essen. Und ein bisschen Streit dazu. Wie öfter mal, seit die Großen einen Hormonschub erlitten. Oder mehrere. Die Kinder räumen die Küche und den Esstisch auf. (Nicht zu früh freuen: Sie lassen dabei dauernd etwas stehen und „vergessen“ immer, den Tisch abzuwischen). Nummer 4 macht Mittagsschlaf.

15:30 Die Waschmaschine kommt, kann nicht angeschlossen werden, weil der Anschluss seltsamer weise nicht passt. Ich fotografiere den betreffenden Teil aus der Bedienungsanleitung und bitte Mr. essential, das Teil abends noch zu kaufen. Ich nehme mir heraus, das nicht selbst zu tun, ich soll mich ja schonen und so. Nebenbei scheuche ich Nummer 1 und 2, Englisch zu üben. Komischer Weise haben sie darauf nur bedingt Lust, machen es dann aber.

16:00 Pause: 30 Minuten. Danach ein bisschen bügeln und um

17:00 Die erschöpfte Nummer 4 wecken, der irgendwie krank aussieht. Die Großen wechseln sich an den Nachmittagen ab, jeweils rund 2 Stunden Nummer 4 mitzubetreuen oder auch mit ihm spazieren zu gehen. Nummer 2 spielt mit ihm. Ich räume auf und staubsauge.

18:00 „Wie spät ist es eigentlich, Nummer 1?“ – „Sechs.“ – „Erst? Geht dieser Tag denn niemals um?“ Wir lachen. Ein Kaugummitag. Ich spiele mit Nummer 4 in dessen Zimmer. Er hat einen heißen Kopf.

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Mal wieder krank – wohl eine Runde Bazillen-Pingpong in der Familie gespielt?

18:40 Mister Essential kommt nach Hause, früher als sonst. Und dafür sogar mit der Verjüngung des Waschmaschinenanschlusses. Das Teil kommt dran, Nummer 4 „hilft“ dabei und zur Strafe für all den Ärger (Umtausch der zuvor neu gelieferten Maschine weil beide Schläuche Löcher hatten und der Aquastop undicht war -> Boden nun in Wellen, Versicherung des Anbieters muss kontaktiert werden…) muss sie sofort waschen, was ihre 9-Kilo-Trommel hergibt: Einmal eine 40-Grad-Ladung rein. Habe ja binnen sieben Tagen ohne Waschmaschine von uns sechs Personen genug Schmutzwäsche, um die Maschine sehr gründlich einzuweihen …

Wäschekammer

Juchu – es geht an die Wäscheberge!

20:00 Nummer 4 ist bettfertig und kuschelt mit uns, während er auf dem iPad eine Folge „Oonas Insel“ (Bei Netflix/sehr empfehlenswert) gucken darf. Danach gegen

20:25 geht er ins Bett, was er doof findet. Aber leider dennoch muss. Nach 10 Minuten mit Schimpfen, Beruhigen, Schimpfen, Schaukeln auf Schaukelstuhl, Schimpfend schläft er ein.

Gegen 21:00 Feierabend, Serie an. Ach Halt:

21:30 Waschmaschinenladung in den Trockner tun und nach 30 Minuten rausholen, aufhängen. Danach wieder hinpflanzen und weitergucken.

Dienstag

Dinge wie aufstehen, kochen und so weiter spare ich mir – die sind ja jeden Tag gleich. Während des Mittagsschlafs von Nummer 4 ist meist meine Online-Zeit irgendwann.

Am Dienstag habe ich nachmittags nicht viel außer dem Üblichen zu tun gehabt. Aber ich war spontan einkaufen und habe den Bofrost-Mann (Tiefkühllieferservice) vergessen. Dieser hatte den vorbestellten Pralinen-Adventskalender für Mister Essential vorbeigebracht, den ich für ihn orderte, damit er sich in meiner Abwesenheit damit vollstopfen die Einsamkeit versüßen kann.

Ich habe angefangen, ein Shirt für Nummer 4 zu nähen, habe einige Klamotten geflickt und eine Liste mit den Dingen, die ich für die Kur einpacken muss, geschrieben. Und mir eine Liste mit Sehenswürdigkeiten sowie Supermärkten in der Umgebung rausgesucht: Mal will man dort ja auch vielleicht etwas einkaufen. Spekulatius zum Beispiel.

Mittwoch

Morgens habe ich mich in mein Projekt vertieft.

Um 15:30 hatte ich mal wieder einen Termin beim Therapeuten – die habe ich alle paar Monate, so nach Bedarf. Mehr gibt es nicht, rein krankenkassentechnisch.

Danach bin ich zurückgeflitzt und um 18:00 startete der Martinszug von Nummer 3s Schule. Eineinhalb Stunden ging es durch den Ortsteil, raus in die windigen Felder und wieder zurück. Dann das geleierte Martinsspiel. Mister Essential kam wie jedes Jahr zu spät, suchte uns und eilte unserem Zug entgegen. Nummer 4 weinte und wollte zu Fuß laufen, was aber nicht ging. Am Ende packte ich ihn, Nummer 2 und Nummer 3 ein und Mister Essential stellte sich an der FresstütenMartinstütenausgabe an.

Um 20:00 saßen wir am Tisch und guckten auf das, was wir für die 10,- „Spende“ pro Tüte bekommen hatten. Unter Anderem eine ganz doll nützliche Stirnlampe mit Gummibändern. Ein Kilo Alibi-Vitamine und Smarties, eine Tafel Vollmilchschokolade und so Kleinkrams. Und natürlich den obligatorischen Weckmann. Wow. Begeisterung, Jubel. Ich habe mir dann einen Glühwein heiß gemacht. Nummer 3 hat wieder ein bisschen Fieber (na ja, erhöhte Temperatur) bekommen. Nummer 4 ist auch nicht fit.

Donnerstag

Vormittags Business as usual. Allerdings sind Nummer 4 und Nummer 3 zuhause, das verlangsamt das Business etwas.

15:20 Alle Kinder ins Auto, 30 Minuten zum Opa fahren, wo ich Nummer 1 und Nummer 4 parke, um mit den anderen beiden zum Zahnarzt zu fahren. Dort soll um 16:00 eine Fissurenversiegelung vorgenommen werden, was bei Nummer 2 gut klappt, aber Nummer 3 beginnt zu weinen und die nette Prophylaxespezialistin bricht die Behandlung ab. Ich bleibe noch ein wenig beim Opa, als ich die beiden abhole.

Auf dem Rückweg um 18:00 gibt es Stau, was lästig ist, weil ich mit Mister Essential noch den Wocheneinkauf machen muss. Vor 20 Uhr. Nummer 2 textet ihm, dass ich mich verspäte. Um 20:00 muss ich nämlich zum Treffen der Katechetinnen.

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Hurra: Stau auf dem Rückweg vom halberledigten Zahnarzttermin. Rücklichter als Wochenhöhepunkt?

Zuerst schnell nach Hause, Kinder raus aus dem Auto, Mister Essential rein ins Auto und los zum Discounter. Auf dem Rückweg lässt er mich am Restaurant raus.

Faule Erwachsene

Endlich mal wieder einkaufen: Donnerstäglich grüßt das Aldi-Tier.

20:05 fast pünktlich komme ich an, gesellige Runde, ziemlich lustig. Alles Nötige wird geplant und durchgesprochen. Da ich eine echte Zugezogene und ein totaler Outsider bin, weihe ich mich durch diesen Akt des Socialising ein bisschen ein.

21:40 bin wieder zuhause. Jetzt ein bisschen entspannen und – wie üblich – gegen 22:30 ins Bett.

Freitag

Ich freue mich auf einen Tag mit nur einem Termin: Kieferorthopädin mit Nummer 1.

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Glanzpunkte des Alltags. Hier als Beispielbild: Vorbereitung einer Wurzelbehandlung.

Nummer 1,3 und 4 sind vormittags wieder außer Haus, dafür ist Nummer 2 nun krank.

Ich kaufe ein bisschen in der Drogerie ein, nähe ein wenig weiter, bügle beim Hörbuch und so weiter. Es ist immer ziemlich schnell

12:15 und ich hole Nummer 4 ab.

Danach typischer Alltag. Mister Essential hat Homeoffice-Tag. Diesen hat er, wenn es sich einrichten lässt, jede Woche. Entweder donnerstags oder freitags.

Am Nachmittag bin ich im Nähzimmer und höre Hörbuch – das ist nahe an Wellness! Ich gucke auf die Uhr:

„Was? Schon 16:45? Mist, den Zahnarzttermin für Nummer 1 verpasst und Nummer 4 muss geweckt werden!“

Ich aktiviere Nummer 2, um den Minimann zu wecken und gucke gestresst auf den Kalender, als Nummer 1 lässig nach unten kommt:

„Fahren wir jetzt?“

Hinter ihr Nummer 2 mit einer ziemlich müde aussehenden Nummer 4 auf dem Arm.

Es war 15:45 … also reichte die Zeit, um schnell loszudüsen.

Eigentlich sollte abends Besuch kommen, aber der sagte leider ab, weil er irgendwie den Termin verschwitzt hatte.

Abends, gegen 19:45 fahren wir ins Kino und gucken „Spectre“.

Samstag

Wir frühstücken spät und ich fahre während Nummer 4 Schläfchen zum Ikea. Wir müssen noch unsere Garederobenecke im Flur einrichten.

Das tun wir, nachdem wir zurück sind und daraus ergeben sich, wie so oft, noch weitere Änderungen. Eine Kindergarderobe passte doch nicht wie geplant und so weiter. Wir planen, ändern und freuen uns auf den Feierabend.

Nach den Ereignissen in  Paris ist die Stimmung gedrückt und wir setzen abends irgendwie so gar nicht auf traute, intensive Zweisamkeit wie sonst, sondern setzen uns mit einem französischen Rotwein auf das Sofa und unterhalten uns. Dann sehen wir uns etwas später noch eine Serienfolge an. Der Wecker wird gestellt und wir gehen ins Bett.

Sonntag

7:30 Weckerklingeln. Ich quäle mich aus dem Bett, Mister Essential wirft die Kaffeemaschine an und weckt Nummer 3. Mit ihr geht es zum Vorstellungsgottesdienst der Kommunionskinder 2016. Nummer 1,2, und 3. Nummer 3 ist ganz chic und fragt nur irritiert, wieso ich ihr ein Stoffblümchen ins Haar stecke. Nach so etwas steht unserem kleiner Hulk nicht immer den Sinn. Dafür aber nach Religiösem, wie viele wissen.

8:30 Gottesdienst bis 9:30 danach

9:45 Kirchencafé im Pfarrheim mit Besprechung des Ablaufs und ein paar Keksen. Auf dem Rückweg holen wir beim Bäcker Hörnchen für die Daheimgebliebenen. Wir frühstücken zusammen.

Wir schrauben noch ein bisschen an der Garderobe herum. Mister Essential sicherte den hohen Gartenzaun wegen des Windes, ich nähte das Shirt fertig (Foto folgt) und Mister Essential kochte.

Nummer 3 traf sich mit Freundinnen. Während Nummer 4s Schläfchen guckte Mister Essential „Archer“ und ich nähte für den im Dezember anstehenden 80. Geburtstag von Mister Essentials Onkel einen kleinen Wappenrock mit Barett für Nummer 4. Der Geburtstag wird ein Rittergelage und wir als alt Mittelalterfans lassen uns nicht lumpen und gehen in Kostümen. Und werden auch noch mittelalterliches Liedgut einstudieren. Nur Nummer 4 besaß noch nichts Altertümliches. Jetzt schon, dank zweier Stoffreste in schwarz und gelb, sowie dreier vergoldeter Knöpfe.

Diese Woche

Diese Woche steht unter dem Stern ganz alltäglicher und innerlicher Vorbereitung auf die Kur.

Montag war ein ganz normaler Tag, war nachmittags im Spielzeugladen mit Nummer 3 und Nummer 2, um ein Geschenk für Nummer 3s Freundin und ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Habe viel gewaschen (Nachholbedarf wg. erwähntem Waschmaschinen-Ausfall) und gebügelt.

Schon mal Taschen und Koffer für die Kur herausgeholt, sowie einiges gepackt und rausgesucht. Passen Nummer 4s Schwimmwindeln noch? Wo ist die vorbereitete Tasche mit den Geburtstagssachen für ihn? Und so weiter.

Dienstag gab es um 11:00 ein Gespräch mit der Klassenlehrerin von Nummer 1 und 2. Wir besprachen, was die beiden in der Kur an Unterrichtsmaterial abarbeiten sollen und so Diverses (wenn Lehrer einen mal in den Klauen haben …), um 15:45 war dann der Logopädie-Termin von Nummer 3. Ich holte sie von der Schule ab – mit müder Nummer 4 im Gepäck – dann war gleich das nächste Lehrergespräch. Auch hier eine Kombi aus Elternsprechtag und Kur-Besprechung. Während die Großen eher faul und chaotisch waren, waren Nummer 3s Leistungen besser, ordentlicher und auf dem Weg nach oben. Seit der Noteneinführung waren diese nämlich etwas eingebrochen.

Das Gespräch mit der Lehrerin der Großen aber war so gruselig für mich, dass mir danach schwindelig war und Mister Essential etwas früher nach Hause kam, um eine Lagebesprechung einzuberufen: Fazit waren diverse Veränderungen des Alltags und ein Entzug der Unterhaltungselektronik, die nicht nur unterhält, sondern ablenkt zum Prokrastinieren verführt.

Mittwoch, also heute traf ich mich nach dem Wegbringen Nummer 4s mit einer Freundin um 9:00 zum Frühstück in einem Café, was sehr nett war. Mal wieder unter (einer) Gleichaltrigen, die nicht Mister Essential waren! Um 16:00 ist die erste Katechese-Stunde, während dieser passen die Großen auf Nummer 4 auf. Gegen 17:20 werde ich wieder zuhause sein. Ich muss noch nebenbei waschen und packen.

Um 20:30 treffe ich meinen längsten und lieben Freund. Ja, der Tag ist eigentlich zu lang (vor allem, weil Nummer 4 sich eine nächtliche Heulerei angewöhnt hat, die Mister Essential begünstigte und ihm nun abgewöhnen muss.)Aber ich möchte nicht alle meine Kontakte verlieren, weil ich Kinder habe und die mich so erschöpfen 😀

Donnerstag gibt es dann gleich um ca. 9:15 noch ein Außer-Haus-Frühstück: Mit Cathérine – sie wohnt im gleichen Ort wie unser Opa, 30 Minuten weit weg also. Ich fahre gleich nach dem Wegbringen durch. Um 20:00 die „Katechetinnen-Runde“ – hier werden in regelmäßigen Abständen die anstehenden Stunden des Kommunionsunterrichts erklärt und soweit besprochen. Das geht bis mindestens 21 Uhr. Ich nehme dann Unterlagen und Materialien mit, die ich Freitag zu meiner Mit-Katechetin bringe, bei die Stunden stattfinden.

Freitag sind Nummer 2 und Nummer 3 im Jugendkeller, wo sie mit anderen Kindern und einer ehrenamtlichen Mutter backen und spielen und eine Menge Fanta sowie Chips essen trinken werden. Dort bringe ich sie um 17:00 hin und hole sie um 19:00 wieder ab. Um 20:00 kommen unsere Rollenspiel-Freunde, die meistens bis 23:00 bleiben.

Samstag bringen wir die Kinder allesamt zum Opa. Dort wollten sie vor der Kur noch mal übernachten. Wir haben dann sturmfrei und werden – entgegen sämtlicher lustiger Eltern-Sprüche auf Facebook weder putzen und den Tag verschlafen, sondern die gemeinsame Zeit genießen.

Sonntag sollte ich eigentlich auch wieder um 8:30 in die Kirche, vor allem, da meine Mit-Katechetin da in den kommenden drei Wochen Präsenz zeigen muss. Mal sehen, wie ich das mit ihr abspreche.

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch ein „Liebi“: Neuer Liebster Award

Simone von Mamapremiere hat uns für den Liebster Award nominiert und ich mache mit. Auch, weil ich gerne Fragen beantworte – das erinnert mich an die Schulzeit und ich fühle mich noch mal jung. Also: Vielen Dank, liebe Simone ❤

LiebsterAward

Nun zu den Fragen:

Wie heißt Dein Blog und warum hast Du ihn so genannt?

Essential Unfairness – dieser Name kam von Mister Essential, der diesen Blog startete. Er wollte nichts mit „Mama“ – schließlich ist er ja keine und etwas mit „Papa“ im Namen hätte nicht gepasst, weil seine Kinder ihn nicht Papa sondern Dada oder Dad nennen. Und der Spruch, aus dem der Name entlehnt ist, passt so wunderbar zu unserer Familie und Lebenseinstellung.

Hast Du ein „Blog-Ritual“ (immer mit Kaffee zur gleichen Uhrzeit etc.)?

Nein. Ich blogge meist vormittags zwischendurch oder am Abend. Manchmal mit Kaffee oder Tee. Ab und zu mit ein paar Keksen. Aber innerlich stelle ich mich darauf rituell ein irgendwie – ich bereite mich darauf vor und genieße es, während ich es tue.

Was denkst Du, warum die Menschen Deinen Blog lesen?

Ich gebe da wieder, was ich bisher an Feedback bekam: Unser Blog wird als ehrlich, liebevoll, lustig und reflektiert bezeichnet. Diese Mischung wird es wohl sein, der unseren lieben Leserinnen und Lesern gefällt, denke ich.

Wenn Du über ein anderes Thema in Deinem Blog schreiben müsstest, welches wäre das?

Wenn ich es müsste, dann würde doch bestimmt derjenige, der mich dazu zwingt, das Thema aussuchen – nicht? 😀

Also ein ganz fremdes Thema, über das ich schreiben würde, ist schwierig auszuwählen. Ich schreibe ja nur über die Themen, die mich auch interessieren. Vielleicht würde ich etwas über Lifestyle schreiben? Aber das wäre mir inhaltlich etwas zu „wenig Tiefe“. Hm … Reisen? Ich verreise ja an keine besonders interessanten Orte.

Ich weiß kein Thema, das zugleich umsetzbar und so tiefgreifend, so lebendig und so voller Inspiration ist, wie „Kinder und Familie“.

Wo und wie lebst Du?

Ich lebe am Niederrhein in einer idyllischen, kleinen Stadt. Beziehungsweise in einem der Satelliten-Dörfer derselben. Ganz ruhig, den Rhein in Spazierweite, drumherum eine Mischung aus alten Bauernhäusern, Neubauten (darunter eine Mini-Toskana-Villa mit Zypressen im Garten und ein schneeweißes Haus im minimalistischen Würfel-Stil) Pferde, Spazierwege und Obstwiesen.

Wir bewohnen ein großes Holzhaus, von denen es hier im Ort mehrere gibt – alle sehen unterschiedlich aus. Das Haus ist in Öko-Bauweise errichtet worden, ganz hell von innen und mit einer herrlichen Raum-Atmosphäre. Jedes Kind hat ein eigenes Zimmer, wir Eltern haben eine Einliegerwohnung, zu der man durch das Esszimmer gelangt. Den einstigen Koch- und Wohnraum dort haben wir umgebaut in ein Wohnzimmer mit kleiner Bar. Das Haus hat einen großen Garten und insgesamt zehn Zimmer. Die Küche und das Esszimmer sind ein offener Wohnbereich und im Essbereich ist ein großer Holzgrundofen, der das ganze Haus heizt (über den Ofen wird das Wasser in den Heizung mit erwärmt). Im Winter ist es hier sehr gemütlich und kuschelig.

Wenn du für einen Tag jemand anders sein könntest: Für welche Persönlichkeit würdest du dich entscheiden und warum?

Eine bestimmte Persönlichkeit wäre ich nicht unbedingt gerne – das stelle ich mir sehr verwirrend vor. Vor allem für das Umfeld der Person, die sich dann plötzlich wie jemand Fremdes verhalten würde 😀

Ich wäre für einen Tag gerne ein Mann. Das fände ich ein spannendes Experiment. Aber dann eben kein Promi – das würde ja nur ablenken.

Ohne wen oder was könntest du nicht leben?

Ohne jemanden nicht leben zu können hieße, den Lebenssinn zu verlieren, wenn er mich verließe oder stürbe, richtig?

Ich glaube, so etwas sollte es eigentlich nicht geben. Ich scheue eine so tiefe Abhängigkeit. Ich würde natürlich nicht ohne meine Familie leben wollen, die ich über alles liebe. Aber nicht ohne sie Leben zu können – das würde ich so niemals sagen. Vor allem meiner Familie nicht – wir fest an mich gebunden wäre sie dann? Das fände ich nicht fair.

Welche Eigenschaften machen dich aus?

Gute und schlechte etwa? Hm … ich bin erstaunlich weltoffen und dennoch manchmal ziemlich spießig. Ich bin kreativ, ehrlich, humorvoll, lustig, empathisch und verständnisvoll. Und neige manchmal dazu, stur und dominant zu sein. Und ich bin ziemlich introvertiert und durch meine intensive Kindheit bis heute darin beeinträchtigt, ein weitgehend unbelastetes Leben zu führen, beziehungsweise spüre die Nachwirkungen manchmal sehr deutlich.

Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Also so eine Frage habe ich ja noch nie beantwortet – interessant. Die kenne ich nur von Vorstellungsgesprächen, wo sie mir selbst aber nie begegnete.

Das weiß ich nicht – keine Ahnung. In zehn Jahren ist mein Jüngster fast ein Teenager und meine Älteste 23 und vermutlich schon ausgezogen. Dann habe ich mehr Zeit für mich, denke ich. Aber vielleicht ist das auch nur Illusion, falls ich bis dahin nicht lerne, jeden Hauch Freizeit ganz dienstbeflissen mit Arbeit zu füllen 😀

Gibt es etwas, was du noch nicht kannst, aber unbedingt lernen möchtest? Wenn ja, was?

Es gibt so viel, das ich gerne lernen würde: Klavier und Cello zu spielen und ich würde gerne mal Spitze klöppeln können und ich wäre gern wieder richtig fit im Reiten.

Wirklich wichtig wäre aber für mich eher, auf mich und meine Bedürfnisse achten zu lernen. Daran arbeite ich gerade.

Was hilft dir bei schlechter Laune?

Ich habe selten wirklich schlechte Laune. Mir helfen manchmal die miesen Witze meines Mannes, sobald ich erstmal lache – wenn auch widerwillig – ist es aus mit der miesen Laune. Um mies gelaunt zu sein muss man sich und die Welt ziemlich ernst nehmen. Es hilft mir, wenn ich damit schnell wieder aufhöre …

Da ich gerade erst einen Liebi bekommen und einige gern gemochte Blogs nominiert habe, fällt dies nun etwas kleiner aus:

Importkaaskop

Zwerg und Meer

Erdbeerglück und Mamakaffee

und Fliegerbaer

Meine Fragen

  1. Was ist Dein liebster Zeitvertreib?
  2. Gibt es einen Wunsch, den du dir vielleicht eigentlich erfüllen könntest, es aber scheust?
  3. Vor welcher alltäglichen Situation gruselst du dich immer wieder?
  4. Wenn du etwas erfinden könntest – was wäre das?
  5. In welches Jahr würdest Du mit einer Zeitmaschine reisen – und warum?
  6. Was war das schönste Geschenk, das du jemals bekommen hast?
  7. Was war der beste Moment des heutigen Tages für Dich?
  8. Welchen Film könntest Du locker zehn Mal gucken, oder hast es vielleicht schon getan?
  9. Hast Du ein Wunsch-Reiseziel?
  10. Gibt es etwas, das Du öfter mal wider besseren Wissens tust?
  11. Was wünschst Du Dir für die restlichen Monate dieses Jahres?

Und so geht’s: 

Das Bild vom Liebster Award sollte im Beitrag vorkommen. Man dankt demjenigen danken, vom dem man nominiert wurde und dessen 11 Fragen beantworten. Dann verfasst man selber 11 Fragen und nominiert 5 bis 11 Blogs, die man über die Nominierung benachrichtigt.

Liebster Award

Liebster Award

Sonja vom Blog Mamablogtspaeter hat mich für den „Liebi“, wie ich ihn inzwischen nenne, nominiert und dafür danke ich ihr natürlich. Lieb, dass Du an mich gedacht hast ❤

Gern beantworte ich Deine elf Fragen:

1. Wenn du einen Wunsch frei hättest , welcher wäre es ?

Tausend weitere? Weltfrieden? Ein warmes Bad? Ich kann mich einfach nicht entscheiden …
2. Hast du Tattoos ? Wenn Ja , wie viele ?

Nein, kein einziges. Ich habe niemals ein Motiv gefunden, dass ich für immer auf meinem Körper haben würde. das einzige, das ich je in Erwägung zog, wäre eine kleine silberne Distel. Aber ich habe mich dagegen entschieden, dass jemals wirklich umzusetzen. Letztlich will ich nichts so endgültiges mit meinem Körper tun.
3. Was geht dir richtig auf die Nerven ?

Ignoranz, Selbstlügen, Missrespekt.
4. Was bringt dich zum Lachen ?

Mister Essential mit seinem sehr eigenen Humor, den trockenen Witzen und den schmerzhaften Wortspielen.
5. Worin bist du besonders gut ?

In Bescheidenheit 😀

Ich kann Menschen gut verstehen, gut nähen und jemanden zum Lachen bringen, der gerade noch niedergeschlagen war.
6. Hast du schon mal etwas Gewonnen ? Wenn ja , was war es ?

Das Letzte, was ich gewonnen habe, war ein tolles Valentinstagsgeschenk für Mister Essential: Eine Geschenkschachtel, die innen bedruckt war mit: „F*** Valentine’s day – I love you every day“
7. Was ist deine Persönliche Farbe für diesen Herbst / Winter ?

Für beide Jahreszeiten habe ich unterschiedliche Farben für Klamotten und Deko: Im Herbst Orange und Braun, im Winter Weiß und Rot.
8. Turnschuhe oder High Heels ?

High Heels.
9. Wen würdest du gerne mal überraschen ?

Da gäbe es einige. Ich würde sehr gerne mal spontan bei guten Freunden vorbeischneien, die nicht mit mir rechnen. Bei meiner Freundin Concetta zum Beispiel. Und ich habe einen guten alten (nicht wirklich) Freund in Texas, bei dem ich gerne mal Hi! sagen würde.
10. Was ist deine Spezialität beim Kochen ?

Dass ich ohne Abzuschmecken den Geschmack aller (außer Mister Essentials) treffe. Er würzt oft nach. Die anderen sind happy.
11. Was hast du dir zuletzt für Dich selbst gekauft ?

Meine neue Nähmaschine! Dieses wundervolle neue Familienmitglied ❤

Mir etwas zu kaufen musste ich mir erst wieder angewöhnen, seit ich Kinder habe. So im ersten Jahrzehnt meiner Mutterschaft war ich darin ausgesprochen mies …

Ich nominiere nun weitere Blogs und bin gespannt, wer ebenfalls etwas schreiben möchte:

Kugelfisch-Blog

Marmeladenschuh

Mama hat jetzt keine Zeit

Küken und Nest

Keins bestellt, 2 bekommen

Zwergenzimmerchen

Abenteuer Papa

Und hier meine Fragen an Euch:

  1. Was macht Dir die größte Freude?
  2. Worauf könntest Du gut verzichten?
  3. Was liebst Du an den vier Jahreszeiten am meisten?
  4. Die größte Herausforderung des Elternseins ist …. ?
  5. Was magst Du eigentlich nicht besonders, hast es aber bisher ungern mitgeteilt? (Eine Mutfrage :D)
  6. Was ist Dein Lieblingsort in Deiner Wohnung, beziehungsweise Deinem Haus?
  7. Welchen Beruf wolltest Du ausüben, als Du ein Kind warst?
  8. Was kann Dich einfach immer aufheitern?
  9. Gibt es ein ungesundes Essen, das Du richtig gerne futterst?
  10. Welcher Duft erinnert Dich am ehesten an die Kindheit?
  11. Was liebst Du am bloggen besonders?

Mom-Quote. Heute: Cathérine

Meine liebe Freundin Cathérine hat neulich ein Quote gebracht, über das Mr. Essential und ich heute noch gerne lachen.

Es ist einer unserer gut gepflegten Running Gags geworden und bietet eine herrliche Situationskomik:

Vor einer Weile waren wir zu Besuch bei Cathérine und ihrer Familie. Auf der Terrasse fanden wir am großen Tisch Platz und Cathérine versorgte uns mit Leckerem.

Tage zuvor hatte sie mir per WhatsApp geschrieben, dass sie ein geniales und sehr einfaches Rezept für Eierlikör habe. Dann berichtete sie kur darauf, wie köstlich das Ergebnis sei. Und schließlich kamen Zeilen einer gestressten Mutter mit anschließendem Foto eines Glases voller – Ihr ahnt es – Eierlikör.

Als wir da nun auf der Terrasse saßen, fiel mir der Likör wieder ein, während wir uns gegenseitig ein bisschen unser Mütter-Leid klagten. Sie war gerade an der Reihe mit dem Klagen. Ich unterbrach sie, bat freundlich um ein Likörchen und wartete.

Nun, ich erwartete natürlich so ein Pinnchen.

Dann stellte sie mir das hin (zu diesem Zeitpunkt war es noch randvoll …):

Eierlikör

Das appetitliche Machwerk aus Ei und Sonstigem kredenzte sie, nach einem Blick auf den hohen Glasfüllstand, mit folgenden Worten:

„Äh ja, also, ich hab‘ irgendwie das Maß verloren …“

Ich hatte dann irgendwie einen im Tee, als wir später aufbrachen …

Inzwischen geht das Quote hier so um. Jemand macht Teller/Glas/Knabberschale zu voll und sagt dann:

„Äh ja, also, ich hab‘ irgendwie das Maß verloren …“

Dann bekringeln wir uns. In diesem Sinne: Danke, Cathérine, für einen weiteren Deiner Sprüche, die unser Leben begleiten :-*

Gewonnen hat …

Nummer 1 und Nummer 3 sind heute unsere Glücksfeen.

Wir freuen uns echt sehr, einer anderen Familie eine Freude zu machen.

Das Buch war und ist echt ein jahrelanger Begleiter und lässt sich natürlich ebenso weitergeben, wenn es nicht mehr aktuell ist.

Wir wünschen der Gewinnerin und ihrer Familie viel Spaß und fröhliches Schmunzeln.

Hier kommen die spannenden Bilder der Verlosung:

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Nummer 1 und Nummer 3 sind heute die Glücksfeen …

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… und sie losen im Schweiße ihres Angesichts.

Und die Gewinnerin ist:

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Da Ni! Herzlichen Glückwunsch!

Liebe Dani, viel Spaß mit unserem Päckchen, das Dich in den kommenden Tagen erreichen wird 🙂