Kleines Schläfchen – nicht!

(Aus dem Archiv – 2009)

Während Nummer 4 uns heute ein wenig länger wachhält, unterhalten wir uns über die vergangenen Babyzeiten. Und kommen dabei zu Nummer 3, die ein liebes Baby war, sich danach aber für drei Jahre in einen Avatar der Sturköpfigkeit (Codename: Stinkteufel – wobei sich das auf „stinkig“ und nicht auf den Geruck bezieht) verwandelte.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich sie während meiner Genesung 2009, als ich schon wieder Treppen steigen konnte, mittags in ihr Zimmer bringen wollte. Das süße kleine Mädchen hatte nämlich die Angewohnheit um sich zu schlagen, wenn sie müde wurde – wollte aber auch nicht ins Bett. Also schnappte ich sie mir kurzerhand und ging mit ihr die Treppe rauf.

Ich: „So, kleine Nummer 3, jetzt machen wir mal ein kleines Schläfchen …“
Mini-Nummer 3 (wütend): „Nein, kleines Wäwchen machen nicht!“
Ich: „Doch, nur ein ganz kleines Wäwchen …“
„NEEEIINN!!!!“ *klatsch* *pfeif*

„Klatsch“ und „Pfeif“ bedeutet in diesem Fall folgendes: Sie hatte mit beiden Armen ausgeholt und mir Bud Spencer-mäßig auf beide Ohren geschlagen.

Man hat das wohl bis unten gehört …

Abgefallen

In einem Mädchenhaushalt erwecken die primären Geschlechtsmerkmale von Nummer 4 zumindest bei der jüngeren weiblichen Bevölkerung eine gewisse Aufmerksamkeit. Diese sind ja bei neugeborenen Jungs von der Größe her auch recht … ausgeprägt.

So kam es, dass Nummer 3 fragte:

„Das sieht irgendwie lustig aus bei Nummer 4. Wie alt war ich denn, als meine abgefallen sind?“

Ja, wir haben durchaus schon einmal mit ihr darüber gesprochen. Aber offensichtlich sorgt die Tatsache, dass Babyjungs und -mädchen ansonsten quasi gleich aussehen, für gewisse Verwirrung.