„Dafür kriegst Du die schwarze Karte!“

(Aus dem Archiv – 2009)

Während unseres Sommerurlaubs auf dem Bauernhof freundeten die Mädels sich mit zwei Kindern an, die zusammen mit ihren Großeltern da waren. An einem Tag kam es zu einem Fußballspiel, bei dem Nummer 3 nicht mitmachen wollte. Sie übernahm stattdessen die Rolle der Schiedsrichterin.

Mit von der Partie war aber der Großvater (Herr Lemp) der anderen Familie und ich. Im Laufe des Spiel lieferte er einen fehlgeleiteten Schuss ab – der an allen anderen Spielern vorbeiging und genau Nummer 3 traf.

Sie weinte, aber wie ihr ja wisst war sie schon immer hart im Nehmen. Opa Lemp eilte herbei um sich zu entschuldigen:

„Das tut mir leid, das habe ich nicht gewollt … Wie geht es Dir denn?“

Nummer 3 rappelte sich auf. Sie hatte noch ein paar Tränen im Gesicht, blickte ihn aber entschlossen an. (Er war übrigens total besorgt 🙂 )

„Mir geht es gut – aber dafür bekommst Du die schwarze Karte!“

Herr Lemp nickte einsichtig. „Hm, die habe ich wohl verdient. Aber was bedeutet die schwarze Karte eigentlich?“

Nummer 3 stemmte die Hände in die Hüften:

„Das heißt, Du darfst nie wieder Fußball spielen. In Deinem ganzen Leben.“

Da wurde mir klar, das Nummer 3 nach folgender Devise lebt: Hart zu sich selbst, brutal gegen andere.

Ich habe Herrn Lemp übrigens nie wieder Fußball spielen sehen.

Kunst und Currywurst

Beim Essen (Currywurst!) und dem Ausflugsziel (Kunstausstellung!) für den Muttertag habe ich etwas geholfen, aber die Karten und Geschenke haben die Mädels selbst organisiert:

Nummer 1:
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Nummer 2:
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Nummer 3:
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Nummer 3 kriegte leider beim Basteln einen generischen Muttertagsspruch vorgegeben – von daher ist der Inhalt nicht interessant.