Lampenfieber

Gestern gab es in irgendeiner Serie zu irgendeinem Anlass eine Cellistin, die einen Sänger beim Ave Maria begleitete.

Wenn ich etwas liebe, dann das Ave Maria. Ich mag das klassische lateinische in der Version von Bach/Gounod und auch dieses wunderbare von Schubert mit der Textstelle „…wir schlafen sicher bis zum Morgen, ob Menschen noch so grausam sind.“ 

Ich kenne es schon lange und erinnere mich an ergreifende Situationen, in denen ich es hörte oder selber gesungen habe.

Die ganze Familie kennt meine Liebe zu diesem Musikstück.

Nummer 1 und ich sahen uns also diese Serie an.

Ich: „Ooh! Wenn Dad und ich irgendwann in den nächsten Jahren kirchlich heiraten, dann will ich genau das! Eine Cellistin und das Ave Maria. Das wäre ja die Verbindung aus zwei wunderbaren Sachen auf einmal!“

Nummer 2 meldete sich zu Wort: „Also die Ignatia aus meiner Klasse spielt Cello. Die frag ich dann.“
Ich (nach kurzer Überlegung): „Ja, warum irgendwen engagieren! Ich hab doch auch eine Tochter, die so schön singen kann. Nummer 1, DU singst dann für uns das Ave Maria.“
Ein leicht panisches Flattern um die Augen eines schüchternen Mädchens.
Dann, heldenhaft:
„Okay. Kann ich machen.“
Ich jubelte, behielt sie aber gut im Auge.
Und schon kam ganz leise:
„Äh, außer, da sind viele Leute.“
Ich: „Na ja, das kommt drauf an. Wie viele genau wären denn für dich viele?“
Sie: „Mehr als … Fünf.“

Es spricht ja nichts dagegen, irgendwen zu engagieren … 

Schöne Karten gesucht?

Schöne Karten gesucht?

Mit freundlicher Unterstützung von Eventkingdom

Als Nummer 4 geboren wurde habe ich lange überlegt, ob ich die Geburtskarten selber basteln oder anfertigen lassen wollte. Ich habe mich im Internet umgesehen und nichts gefunden, das mir wirklich gefiel. Es gab sehr nette Karten der Fotoabteilungen von Drogeriemärkten und auch einige weitere Anbieter, aber bei mir sprang kein Funke über.

Schließlich habe ich gebastelt. Damit war ich sehr zufrieden, das will ich nun mal nicht schmälern 😀 Es waren schlichte weiße Karten aus hochwertigem Material, auf die ich mittig einen hellblauen, nostalgischen Stoffkinderwagen aufgeklebt habe. Darunter befand sich der Name aus den weißen Perlchen, mit denen auch in Krankenhäusern die Geburtsarmbändchen gefertigt werden.

Die Danksagungen habe ich ebenfalls selber gemacht. Es gab Zeiten, in denen ich laufend Karten gebastelt habe – Zeiten, in denen ich eben genau davon mehr hatte: Zeit.

Und wie das so ist, findet man, wonach man sucht, wenn man es gerade nicht mehr braucht. So war es auch im Fall der Karten. Ich bin erst hinterher auf Eventkingdom gestoßen. Ich fand die Farben und Designs sofort ansprechend. Natürlich kann man nicht nur Geburtskarten bestellen. Alle Karten lassen sich per Post oder online versenden. Seine individuellen Karten kann man mit Hilfe von Hunderten verschiedene Motiven, sowie eigenen Fotos hochladen anfertigen lassen. Es juckte mir in den Fingern, aber ich brauchte keine Karten. Ich warte nun auf einen Anlass.

Die Motive der Kindergeburtstagseinladungen gefallen mir übrigens besonders gut:

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Über das Angebot der Karten hinaus gibt es auch noch einen Hochzeitsplanungsservice, Save the Date Karten und vieles mehr. Und überhaupt bekam ich einen romantischen Summton in mir, während ich mich durch die Seite klickte.

So. Noch ein Kind werde ich definitiv nicht bekommen, aber heiraten könnte ich durchaus, wir sind bisher nämlich nur standesamtlich getraut 😀