„Sag mal, hast Du Maden im Gehirn?“

Nummer 2, zu einem Mädchen aus der Nachbarschaft.

Dieses hatte verkündet, dass es „lieber ein Katzenbaby vor dem Ertrinken retten würde als ein Menschenbaby“, wenn es denn die Wahl hätte. Nummer 2 sah das natürlich als Angriff auf Nummer 4 – daher der Spruch. 🙂

„Niemand weiß, wie ein Gehirn aussieht!“

Gerade scheuchten wir die Mädels ins Bett. Das geht so:

„Kinder, es ist zehn Uhr, das ist auch in den Ferien spät genug um ins Bett zu gehen!“

Die Reaktion:
A) Stöhnen und auf der Couch umfallen
B) Sich an die Mama klammern
C) Überhaupt keine

Nummer Drei entschied sich für B. Meine Frau tätschelte ihr kurz den Kopf und meinte dann:

„Mann, Nummer Drei, Du hast immer noch einen total flachen Hinterkopf. Ich dachte wenn Dein Gehirn wächst, beult sich der Kopf wieder aus.“

(Nummer Drei hat seit sie ein Baby ist wirklich einen sehr flachen Hinterkopf.)

Darauf Nummer Drei: „Aber das Gehirn ist doch nur da vorne.“

Dabei zeigte sie auf ihre Stirn und legte eine bedeutungsschwere Pause ein.

„Niemand weiß, wie ein Gehirn aussieht …“, orakelte sie.
Meine Frau: „Aber sicher weiß man das, das kann man sich in jedem Biologiebuch ansehen.“

Entsetzen machte sich breit.

Nummer Drei (mit Riesenaugen): „Wie soll das denn gehen? Schneiden die dazu etwa lebenden Menschen den Kopf auf und gucken da rein?“