Die Fufel-Chroniken

Wieder ein Beitrag aus den Fufel-Chroniken.

Wir gehen nicht chronologisch vor, sondern teilen mit Euch einfach immer mal wieder Eindrücke aus dem Leben mit den Fufels.

Es war im Jahr 2006 und wir steckten mitten in unserem Umzug. Ich war mit Nummer 3 schwanger. Zusammen mit Nummer 1 und Nummer 2 wühlte ich mich durch einige Kartons, um den Inhalt auszusortieren. Beide sind zu diesem Zeitpunkt vier und zweieinhalb Jahre alt.

Nummer 2 hielt freudig lachend eine alte, braune Kurzhaarperücke hoch.

„Mama! Ich hab‘ was Tolles gefunden!“

Ich: „Ja, was denn? Zeig doch mal her.“

Sie, strahlend: „Ich hab Opas Haare gefunden – der hat ja keine mehr.“

 

Noch mehr aus den Fufel Chroniken gibt es hier.

Tamenape

Eben erinnerten wir uns an eine sehr witzige Angelegenheit, die immer wieder stattfand als Nummer 1 und Nummer 2 so ungefähr zwei und vier Jahre alt waren:

Sie spielten eine Weile selig und plötzlich fiel das Wort:

Tamenape

Ich habe immer wieder eine Weile zugehört, um herauszufinden, was sie damit meinen. Mitten in Nummer 1s damals bereits gut verständlichem Redefluss kam es dann wieder:

Tamenape

Ich habe ein paar Wochen durchgehalten, aber dann musste ich sie einfach fragen:

„Was in aller Welt ist denn dieses Tamenape?“

Beide im Chor: „Es gibt Seifen-Tamenape und Wasser-Tamenape!“

Ich: „Aha, ja, aber was genau ist Tamenape?“

Die Beiden:  „Es gibt Seifen-Tamenape und Wasser-Tamenape, haben wir doch gerade gesagt.“

Ich: „Ja, das habe ich gehört. Aber ich hätte gerne erklärt, was Tamenape ist.“

Die Beiden, stöhnend: „Es gibt Seifen-Tamenape …“

Vorhin dann passierte Folgendes:

In Nummer 3s Zimmer war heute das Bett gemacht. Ich habe ihr eben ein bisschen beim Aufräumen geholfen und entdeckte das. Meine erstaunte Frage, wer denn das Bett so schön gemacht habe, beantwortete sie sofort: „Na, ich!“

Nummer 1 erklärte daraufhin feierlich, dass auch sie ihr Bett nach dem Aufstehen gemacht habe. Ich war ganz baff. Nummer 2 macht das eh immer, also sagte sie nichts dazu. Wenn eines unserer Kinder etwas völlig Unerwartetes tut, dann behaupte ich immer, es sei von Außerirdischen ausgetauscht worden. Dann müssen sie stets einige Fragen beantworten, deren Antworten die Außerirdischen nicht kennen können.

Ich fragte nach Nummer 1s und Nummer 3s Geburtsdaten und den „Bauchnamen“ (die Kosenamen, die sie während der Schwangerschaften hatten). Dann wollte ich noch paar andere Interna wissen. Die Außerirdischen beantworteten das alles sehr gut. Ich blieb jedoch misstrauisch. Also holte ich zum kongenialen Schlag gegen die Aliens aus:

„Okay, was ist Tamenape?“

Zwei Sekunden später sah ich ein helles Licht, das beide erfasste. Aus ihren Köpfen fuhren kleine Antennen aus und ein Strahl ließ sie verschwinden. An ihren Plätzen erschienen Nummer 1 und Nummer 2, etwas verwirrt um sich blickend 😀

Randgruppenerinnerungen: Damals … vor 20 Jahren

Damals vor 20 Jahren spielte Mr. Essential in einer Metal-Band. Death Metal. Ganz wichtig – wenn ich ihn nämlich mal ärgern will, dann behaupte ich, es sei Black Metal gewesen …

Die Band Execrate fuhr zu einem Konzert in die Eifel. Mitten im Winter. Mit Mr. Essential als Fahrer:

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