Gelöschter Kommentar

Ich habe eben zum ersten Mal einen Kommentar gelöscht, statt ihn freizuschalten.

Es ging um den Artikel Regretting Motherhood.

Ein Leser schrieb, ich sei ein Mensch ohne Größe und Charakter. Ein Mensch mit halber Seele.

Seine Mutter habe im Krieg vier Kinder geliebt und sich nie beschwert, obwohl sie sogar vergewaltigt worden sei.

Er sei froh, nicht bei so einer emanzipierten Frau wie mir groß geworden zu sein.

Ich hatte eine Antwort geschrieben und dann entschieden, dass unser Blog in seiner Art für respektvollen Umgang miteinander steht. Kommentare, die verletztend oder hasserfüllt sowie himmelschreiend unreflektiert sind, möchte ich nicht veröffentlichen. 

Dazu haben wir, unsere lieben Leser sowie wir Schreibenden, es uns zusammen viel zu nett hier gemacht, finde ich.

Um aber der Vollständgkeit gerecht zu werden, habe ich den Kommentarinhalt hier wiedergegeben.

Was sagt ihr dazu? Noch mehr seelelose Emanzen-Mütter da draußen, die es wagen, sich über Dinge ihrer Mutterrolle oder ihres Alltags zu beschweren? Fear the mighty Nachkriegskind-Police … 

Versehentlich frech

Letztens kam Nummer 1 rüber in die Mencave.

„Mama, guck mal hier!“

Sie hielt meiner Frau den Stinkefinger vors Gesicht.

Meine Frau und ich starrten sie an.

„Sag mal, geht´s noch?“

Sie guckte verwirrt auf ihren Finger. Dann fiel der Groschen.

„Ups, das wollte ich gar nicht …“

Angeblich hatte sie uns in Wirklichkeit eine Verletzung an ihrem Fingernagel zeigen wollen. Ich bin da nicht ganz so sicher …