Family is where the heart is – Internationaler Tag der Familie

Familienleben: Mama geht zur Toilette

Familienleben: Mama geht zur Toilette

Heute besuchen wir, Mr. Essential, Nummer 4 und ich meine liebe Freundin Cathérine, die Nummer 4s Patentante ist. Mit von der Partie sind bei ihr der Vater ihres großen Sohnes (Nummer 4 s Patenonkel) und, soweit ich weiß, auch der Vater des kleinen Sohnes.

Es ist ja der Internationale Tag der Familie und da treffen wir uns zu Kaffee, Kuchen und zum Patentreffen im Sonnenschein.

Im Rahmen des Verabredens schrieben Cathérine und ich vorhin per WhatsApp so ungefähr:

Cathérine: „Wann kommt ihr denn nachher?“

Ich: „So um halb Drei.“

C: „Prima.“

Dann war kurz Pause, in der es hier irgendwie sehr anstrengend wurde:

Ich: „Es wird wohl eher Vier – die sind hier alle durchgeknallt.“

C: „???“

Ich: „Nummer 2 hat Nummer 4s Breipulver in der Küche verteilt, weil sie vor lauter Durchgeknalltheit auf die Nase gefallen ist. Nun fegt sie leidend. Mr Essential ist bräsig seit gestern (hat akzeptablen Grund, aber trotzdem …) und Nummer 3 jault und meckert, weil sie staubsaugen muss.“

C:“ Staubsaugen?“

Ich: „Ja, in ihrem Zimmer. Muss sie sonst natürlich nie, aber heute. Weil ich ihr um 9 gesagt hab, sie soll den Boden freiräumen. Um 12:30 war er immer noch voll. Ich wollte saugen, das konnte ich deshalb nicht. Nun muss sie das selber machen. Und meckert, poltert, schimpft, jault. Grausam.“

C: „Argh. Klingt schön. Nicht.“

Ich: „Home is where the heart ist.<wutschnaubender Smiley>“

C: „… wohl eher, wo das Herz pocht. Meins zumindest.“ (Sie leidet wegen Eisenmangels an beschleunigtem Puls. Oder wegen Stress. Oder wegen beidem? Ich bin da noch nicht ganz sicher …)

Ich: „Home ist where the heart tachykard pochs. Wir beide kotzen uns gleich beieinander schön …“

Pause

Ich: „… aus. Sorry, Nummer 3 kam schnaubend und jaulend runter – hatte das letzte Wort vergessen zu schreiben-“

C: „Atmen!“

Ich: „Du meinst schnauben?“

Seit dieser Konversation streiten sich die drei Mädels hier die ganze Zeit und ich halte den Kopf nur mit dem Gedanken über Wasser, dass ich gleich verschwinden werde. Ohne diese drei Nervensägen, die sich gerade gegenseitig als „Kürbiswasser“ (was auch immer …) beschimpfen …

Tag der Familie. Wer sagt denn, dass der romantisch und idyllisch sein soll, hä?

Euch allen wünsche ich aber natürlich so etwas. Denkt an all die Werte und die Freude, die Ihr erst erfahren dürft, seit Ihr Euch vermehrt habt. An all das sich potenzierende Glück, dass man empfindet, sobald man das erste Baby in die heimische Wiege legt und das berühmte Strahlen der Kinderaugen an Weihnachten, Geburtstagen und bei ToysRus.

Das tue ich zumindest an Tagen wie diesen sehr oft und sehr fest 😀