Umgeschaut: Interessante Blogartikel für Eltern

Umgeschaut: Interessante Blogartikel für Eltern

Ich bin in’s Sommerloch gehüpft und habe ein paar Artikel gefunden, die mir sehr gut gefielen:

Trageberater Gunter gibt ein Interview bei der Stadtmama – ich finde das richtig klasse! Ein Mann unter Traglingen und Tragemamas. Ob er mit Vorurteilen und Unfreundlichkeiten umgehen muss? Natürlich (seufz). Lest mal nach, wie er damit umgeht!

Bei den Textilen Geschichten drehte es sich um die Zeitschrift „Berliner Leben und Blätter für galante Kunst“ (ab 1920) – eine echt Bereicherung, dieser Artikel! Ich fand es ehr interessant, weil ich ja Einblicke in die Vergangen und auch Mode liebe!

Bei Geburt und Mamasein gibt es ein aufschlussreiches und echt informatives Autorinnen-Interview mit Doris Moser („Der überwachte Bauch“): „Wie viel Überwachung nützt und ist während der Schwangerschaft nötig?“ ist eine der Kernfragen, die aufgeworfen werden.

Und zum Schluss noch die traurige Geschichte der Zwillinge Zoe und Mia, die ihre Mutter verlieren werden. Diesen Artikel teile ich mit der Bitte, schnell per PayPal-Klick vielleicht eine Kleinigkeit zu spenden.

Würde mich freuen, wenn etwas für Euch dabei war! ❤

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Umgeschaut: Interessante Blogartikel für Eltern

Umgeschaut: Interessante Blogartikel für Eltern

Immer mal wieder

Ich möchte gerne heute und in Zukunft mit Euch teilen, was ich bei meinen verehrten Blogger-KollegInnen an lustigen, spannenden, interessanten oder nachdenklichen Artikeln entdeckt habe.

Ich werde das von Zeit zu Zeit und erst einmal nicht unbedingt regelmäßig machen. Wenn ich merke, dass es Euch besonders gut gefällt, dann kann ich dies gerne als neue Rubrik einführen. Ansonsten teile ich einfach immer mal wieder.

Die Reihenfolge spiegelt nicht die Beliebtheit wieder, sondern unterliegt dem gerechten Gesetzt des Zufalls.

1. Schockierend und berührend

Am 15. Juni erschien der Artikel Der vierte Mann von Tina auf Werden und Sein. Der Text wird sicherlich vielen, besonders Müttern, unter die Haut gehen. Ich habe in meinem Kommentar dazu bereits angedeutet, das mich nicht mehr viel umhaut, weil ich selbst so viel erlebt habe. Zugleich aber besitze ich natürlich viel Empathie – aus demselben Grund. Daher überlese ich das, was weniger belastete Menschen erschreckt einfach als Fakt und nehme wahr, was aus dem einstigen traumatisierten Kind wurde. Wie es als erwachsener Mensch schreibt und empfindet.

Ich freue mich immer, wenn jemand es schafft, auszudrücken, was ihn einst prägte. Und sei es noch so negativ und traumatisierend. Solche Erlebnisse hinterlassen auch nach Jahrzehnten ihre deutlichen Spuren. Und zugleich geben sie die Chance, sehr stark zu werden.

Tinas Artikel hat eine Triggerwarnung: Es geht um alkoholkranke Eltern und Gewalt gegen Frauen.

2. Vorbeugen und heilen

Mara macht sich Gedanken heute, am 23. Juni, Gedanken über mütterlichen Burnout und wie man ihm vorbeugend begegnen kann. Dazu hat sie einen sehr informativen Artikel der Rheinischen Post gefunden. Narzissmus und Burnout – wie gehört das denn zusammen? Und wieso haben Frauen (Mütter!) inzwischen viel häufiger Erschöpfungszustände als Männer? Lässt sich herausfinden – einfach mal ‚rüberhüpfen zu Maras Gedanken.

3. Tick-Tack oder wie aufregend Warten doch sein kann

Bella wartet auf’s Baby. Zusammen mit Familie Berlin tun wir das auch. So ganz solidarisch, weil wir das große Warten ja auch schon vier Mal hinter uns haben…

Da Bella fragt, wie bei uns die Geburten starteten:

1. Mal: Spontan mit Wehen, zuhause (na ja, 14 Tage nach dem Termin ist spontan ein großes Wort …:D).

2. Mal: Aufwachen mit leicht gerissener Fruchtblase um 10 Uhr. Wehen dann ab 15 Uhr.

3. Mal: Wehen nach Einleitung per zweimaligem Priming bei ET+7 (auf Wunsch der total erschöpften Mutter nach unzählbaren Stunden schmerzhafter, Schlaf raubender Senkwehen – würde ich allerdings nicht noch einmal so entscheiden. Nummer 3 trägt mir den Rausschmiss immer noch nach und heute denke ich auch selbst anders darüber. Aber ihr wisst ja: Eine erschöpfte Schwangere will nichts mehr als Erleichterung …)

4. Mal: Beginn mit Wehen zu Hause. Abwarten, ob es regelmäßig wird. Der berühmte Schleimpropf (den persönlich hab ich nie zu Gesicht bekommen) verabschiedet sich, was ich durch Blut bemerke. Anruf bei Ehemann, Opa, Hebamme, Krankenhaus und so weiter …

4. Viel durchgemacht und nun ein wunderschöner Tag

Eva, die während der Schwangerschaft die Diagnose Blutkrebs bekam (und mein Anlass war, mich bei der DeutschenKnochenMarkSpende DKMS zu registrieren) hat nicht nur eine Facebookseite, sondern auch einen Blog. Auf diesem entdeckte ich am 20. Juni den Artikel über ihren herrlichen Tag der Hochzeit und Taufe ihrer Tochter. Wir rührend und wunderbar zu sehen, wie glücklich sie ist und wie gut es ihr geht!

5. Voll dufte, ey!

Niemand –  außer der von mir so gern als einmalige Wortvirtuosin betitelte Rike – kann den Umstand eines Haufens Kinderkacke auf’m Teppich so wunderbar erzählen. Es geht um Sauberkeitserziehung. Bitte esst nicht beim Lesen, wenn Ihr da empfindsam seid 😀

Ich habe mich übelkeitsfrei bekringeln können: Habe ja bekannter Maßen diverse Kinderchen. Ich wurde bepinkelt, bekackt und mir wurde schon in’s Gesicht gekotzt – ja, meinen Mund hatte ich zu diesem Zeitpunkt offen, weil ich „Ooooh, du Arme, dir ist schlecht…“ sagen wollte und es nur bis zum „Ooooh“ schaffte, als die Ladung kam. Diese lief mir dann zusätzlich in den Ausschnitt des Nachthemds und am nackten Körper runter, bis sie auf den Boden tropfte. Na, noch Appetit?

Mich gibt es auch auf Rezept als Appetitzügler bei Diäten. Oder Ihr nehmt Rikes Artikel. Rike forte. Fragt mal Eure Ärztin danach. Oder Euren Arzt.

Kleider, Fotos, Wissen

Ich lese sehr gerne auf dem Blog Textile Geschichten. Es ist kein Mama-Blog. Ich mag ihn sehr gern, weil ich einfach ein absoluter Fan des Themas Mode und Kleidung bin. Auch und besonders der historische Part von Kleidung interessiert mich. Wer gerne mal in vergangene Zeiten tauchen möchte und wissen will, ob es wirklich Schneider mit zerrissenen Hosen gab, der kann hier hinein gucken.

 

Gedanken zu den Silvesterangriffen: Jungs sind halt so

Als ich ein Kind war, habe ich mich oft geprügelt. Weniger, weil ich so „Auf die Fresse oder was?“-gröhlend durch die Gegend gelaufen bin. Es hat sich einfach so ergeben.

In der Kindergarten- und Grundschulzeit bin ich regelmäßig von Jungs „geärgert“ worden, wie man das damals nannte (heute heißt das laut meinen Töchtern „gemobbt“), und weil ich eigentlich ziemlich gutmütig war, habe ich mich nicht dagegen gewehrt. Meine Mutter spitzte mich jeden Morgen mit den Worten „Hau drauf!“ an und hoffte, dass ich mich irgendwann mal ordentlich verteidigen würde. Das war halt damals so – als Junge musste man sich seinen Platz im Rudel erkämpfen.

Irgendwann haute ich dann auch drauf. Wobei das jetzt zu martialisch und fehlgeleitet klingt – ich war wirklich ein eigentlich lieber Junge, der irgendwann die Schnauze voll hatte und dem schlimmsten Störenfried dann auf selbige haute. Später hatte ich zwei, drei Fans, die in jeder Pause eine (Spaß-)Schlägerei provozieren wollten. Oft mit Erfolg. Ich war groß und kräftig, aber eigentlich nett und daher nicht furchteinflößend und brutal. Ich warf diese Fans durch die Gegend und schlug ihnen auf die Schulter und sagte, sie sollen mich in Ruhe lassen. Aber sie kamen immer wieder an. Einfach immer draufhauen erscheint einem heute als blödsinnige Konfliktstrategie. Aber das waren halt die 80er.

Es war vollkommen klar, dass man sich als Junge nicht würde behaupten können, wenn man sich nicht körperlich durchsetzen konnte. Meine Mutter feuerte mich nicht an, weil sie einen Rottweiler aus mir machen wollte – sie hatte einfach nur Angst, dass ihr Junge in diesem Haifischbecken, das sich männliche Kindheit nennt, wegen seiner Gutmütigkeit fertiggemacht wurde.

Wie ich darauf komme? Ich glaube, dass es noch immer erhebliche Unterschiede in der Erziehung und den gesellschaftlichen Erwartungen an Jungen und Mädchen gibt und dass diese Auswirkungen haben, die weit über kindliche Prügeleien hinausgehen. Um meinen Punkt zu machen, muss ich ein wenig ausholen.

Als ich von den Vorkommnissen am Silvesterabend in Köln gehört habe, war ich wie viele andere auch, wütend. Und schockiert und ein wenig enttäuscht, dass es scheinbar unter den Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland so viele Schweine gibt, dass man sich mal locker zum massenhaften sexuellen Übergriff und Raubzug in Köln verabreden kann. Die öffentliche Debatte, die diesem erschreckenden Ereignis folgte, machte einige interessante Kapriolen: erst waren gar keine Flüchtlinge unter den Angreifern, dann waren es quasi nur Syrer, dann waren es zwar nicht nur Syrer, aber der Sexmob war doch nicht schlimmer als auf dem Oktoberfest. Schließlich beschwerten sich Feministen, dass es doch geradezu unverschämt sei, dass deutsche Männer sich erst über sexuelle Gewalt aufregen, wenn Ausländer „ihre“ blonden Germaninnen begrapschen.

Das alles mag wahr oder falsch oder irgendwas dazwischen sein – in jedem Fall fällt auf, dass die Täter unabhängig von aktueller oder ehemaliger Nationalität eines gemein haben: Es handelt sich um Männer. Ich finde es plausibel, dass Männer aus einer streng patriarchaischen Kultur mit wenig Respekt gegenüber Frauenrechten leichter derart übergriffig werden. Aber natürlich gibt es auch unter westlichen postmodernen Ex-Primaten immer wieder Rückfälle. Warum ist das eigentlich so? Es sind relativ wenige Fälle von Frauen bekannt, die Männer begrapschen oder sexuell nötigen (auch wenn es natürlich auch das gibt). Dabei ist doch auch das ein Verhalten, das prinzipiell möglich wäre – viele Männer wären ebenfalls perplex und unfähig zu adäquater Grenzsetzung, wenn man sie bedrängen würde. Es gibt genug Situationen der Abhängigkeit, die Frauen genauso schamlos ausnutzen könnten wie Männer. Und schließlich egalisieren Waffen die körperliche Ungleichheit der Geschlechter in gewissem Maße und würden sogar gewaltsame Übergriffe prinzipiell ermöglichen.

Doch warum passiert das nicht? Ich glaube, dass die männliche Prägung patriarchaischer und post(?)-patriarchaischer Gesellschaften Übergriffe, Gewalt und Dominanzgebahren bei Jungen geradezu erzwingt, während sie selbiges Verhalten bei Mädchen mit Scham belegt. Dass die unter Kopftuch und Pantoffel gezwungene Muslima, die ihrem Mann Untertan ist (verzeiht mir den Griff in die Klischeekiste und no offense intended für alle Muslima, die ganz anders sind), in eine Opferrolle geradezu gezwungen wird, leuchtet leicht ein. Aber was ist mit emanzipierten deutschen Frauen? Es ist ja nicht einmal immer die körperliche Überlegenheit eines Angreifers, die die Demütigung hervorruft. Oft ist es ja die Unfähigkeit, wirksame Grenzen zu setzen. Die Angst vor derartigen physischen Konflikten. Mädchen werden – anders als Jungen – oft nicht auf dieses Haifischbecken vorbereitet. Wobei, das sei hier betont, auch bei weitem nicht jeder Mann gegenüber Angreifern zu adäquaten Reaktionen fähig ist.

Sexuelle Gewalt hat eine soziale und psychische Komponente. In vielen, vielleicht den meisten Fällen, ist diese genauso verletzend wie die physische. Aufmerksame Leser dieses Blogs wissen oder ahnen, dass sexuelle Gewalt für uns kein unbekanntes Thema ist. Ms. Essential hat mir oft das Gefühl beschrieben, allein auf der Straße letztendlich nicht sicher zu sein. Den meisten Männern letztendlich nicht vertrauen zu können. Das ist nicht die Welt, in der die meisten Männer in Deutschland leben. Die Frauen mindestens zu erheblichen Teilen schon.

Ähnlich wie die psychische Komponente wird auch die soziale Komponente erlernt. Jungs müssen sich nicht nur körperlich durchsetzen – es wird vielfach erwartet, dass sie auch in sozialen Systemen ständig im Wettbewerb stehen und dabei auch Grenzen überschreiten. Natürlich relativiert eine moderne Gesellschaft einige dieser Unterschiede. Aber noch zu wenige …

Wie oft wird eigentlich inakzeptables Verhalten von Jungen schulterzuckend mit dem Kommentar „Jungs sind halt Jungs“ abgetan? Mädchen genießen diesen Schutzraum nicht. Wenn unsere Töchter sich in Prügeleien verwickelten, erklärten ihre Lehrer ihnen, dass Mädchen so etwas nicht tun. Als ein Junge einer von ihnen ungefragt seinen Penis zeigte, wehrte die Lehrerin ihre Klage mit den Worten „Du hättest ja nicht mitmachen müssen!“ ab. Gegen übergriffige und aggressive Jungs in der Schulpause gibt es den Rat „doch wegzugehen“. Kein Mensch kommt auf die Idee, einem kleinen männlichen Gestörten seine Marotten mal auszutreiben. Mädchen hingegen sollen immer brav stillsitzen, eine saubere Handschrift haben, und weglaufen.

Es ist einfach sich einzureden, dass die Silvesterangriffe ein singuläres Ereignis waren. Es ist auch einfach, jeden Mann als potenziellen Vergewaltiger zu brandmarken. Aber die Frage, welche gesellschaftlichen Prägungen noch immer männliche Täter und weibliche Opfer hervorbringen, muss ebenso erlaubt sein wie die, ob bestimmte religiöse und kulturelle Merkmale derartiges Verhalten nicht vielleicht begünstigen.

Was wurde den Angreifern aus Köln und den anderen betroffenen Städten wohl von ihrer Kindheit an vermittelt, dass solche Taten für sie akzeptabel erscheinen? Was wurde den Angreifern auf dem Oktoberfest vermittelt? Für uns Eltern stellt sich doch die Frage: Was müssen wir unseren Töchtern und Söhnen vermitteln, damit sie möglichst weder auf der einen oder anderen Seite mit solchen menschlichen Abgründen in Kontakt kommen?

Liebster Award

Liebster Award

Sonja vom Blog Mamablogtspaeter hat mich für den „Liebi“, wie ich ihn inzwischen nenne, nominiert und dafür danke ich ihr natürlich. Lieb, dass Du an mich gedacht hast ❤

Gern beantworte ich Deine elf Fragen:

1. Wenn du einen Wunsch frei hättest , welcher wäre es ?

Tausend weitere? Weltfrieden? Ein warmes Bad? Ich kann mich einfach nicht entscheiden …
2. Hast du Tattoos ? Wenn Ja , wie viele ?

Nein, kein einziges. Ich habe niemals ein Motiv gefunden, dass ich für immer auf meinem Körper haben würde. das einzige, das ich je in Erwägung zog, wäre eine kleine silberne Distel. Aber ich habe mich dagegen entschieden, dass jemals wirklich umzusetzen. Letztlich will ich nichts so endgültiges mit meinem Körper tun.
3. Was geht dir richtig auf die Nerven ?

Ignoranz, Selbstlügen, Missrespekt.
4. Was bringt dich zum Lachen ?

Mister Essential mit seinem sehr eigenen Humor, den trockenen Witzen und den schmerzhaften Wortspielen.
5. Worin bist du besonders gut ?

In Bescheidenheit 😀

Ich kann Menschen gut verstehen, gut nähen und jemanden zum Lachen bringen, der gerade noch niedergeschlagen war.
6. Hast du schon mal etwas Gewonnen ? Wenn ja , was war es ?

Das Letzte, was ich gewonnen habe, war ein tolles Valentinstagsgeschenk für Mister Essential: Eine Geschenkschachtel, die innen bedruckt war mit: „F*** Valentine’s day – I love you every day“
7. Was ist deine Persönliche Farbe für diesen Herbst / Winter ?

Für beide Jahreszeiten habe ich unterschiedliche Farben für Klamotten und Deko: Im Herbst Orange und Braun, im Winter Weiß und Rot.
8. Turnschuhe oder High Heels ?

High Heels.
9. Wen würdest du gerne mal überraschen ?

Da gäbe es einige. Ich würde sehr gerne mal spontan bei guten Freunden vorbeischneien, die nicht mit mir rechnen. Bei meiner Freundin Concetta zum Beispiel. Und ich habe einen guten alten (nicht wirklich) Freund in Texas, bei dem ich gerne mal Hi! sagen würde.
10. Was ist deine Spezialität beim Kochen ?

Dass ich ohne Abzuschmecken den Geschmack aller (außer Mister Essentials) treffe. Er würzt oft nach. Die anderen sind happy.
11. Was hast du dir zuletzt für Dich selbst gekauft ?

Meine neue Nähmaschine! Dieses wundervolle neue Familienmitglied ❤

Mir etwas zu kaufen musste ich mir erst wieder angewöhnen, seit ich Kinder habe. So im ersten Jahrzehnt meiner Mutterschaft war ich darin ausgesprochen mies …

Ich nominiere nun weitere Blogs und bin gespannt, wer ebenfalls etwas schreiben möchte:

Kugelfisch-Blog

Marmeladenschuh

Mama hat jetzt keine Zeit

Küken und Nest

Keins bestellt, 2 bekommen

Zwergenzimmerchen

Abenteuer Papa

Und hier meine Fragen an Euch:

  1. Was macht Dir die größte Freude?
  2. Worauf könntest Du gut verzichten?
  3. Was liebst Du an den vier Jahreszeiten am meisten?
  4. Die größte Herausforderung des Elternseins ist …. ?
  5. Was magst Du eigentlich nicht besonders, hast es aber bisher ungern mitgeteilt? (Eine Mutfrage :D)
  6. Was ist Dein Lieblingsort in Deiner Wohnung, beziehungsweise Deinem Haus?
  7. Welchen Beruf wolltest Du ausüben, als Du ein Kind warst?
  8. Was kann Dich einfach immer aufheitern?
  9. Gibt es ein ungesundes Essen, das Du richtig gerne futterst?
  10. Welcher Duft erinnert Dich am ehesten an die Kindheit?
  11. Was liebst Du am bloggen besonders?

Glotze aus!? Medienkompetenz für Kinder

Glotze aus!? Medienkompetenz für Kinder

Medienkompetenz ist ein Wort, das wir inzwischen alle kennen. Wie schult man Medienkompetenz und wie halten wir persönlich das? Wir geben Einblicke in unser fernseharmes Leben und natürlich gibt es am Schluss auch Experten-Tipps: Was müssen wir unseren Kindern über den Umgang mit modernen Medien beibringen?

Medienkonsum muss individuell gestaltet werden

Der Umgang mit den Medien gehört für Kinder zum Alltag. Oft wird kommentiert, es solle nur nicht zu viel sein oder nicht zu früh starten. Fakt ist immerhin: Man muss sich selbst und auch die Kinder bewusst auf den Umgang vorbereiten. Wer sagt denn, dass die elterlichen Vorbilder immer einen wünschenswerten Umgang haben?

Die unseligen Frankfurter Plakate, welche Mütter vor einer Weile mahnten, brav den Nachwuchs im Blick zu haben und kein Smartphone auf Spielplätzen zu nutzen, waren ein Gipfel der Diskussion. Gut, dann dürften Mütter auch keine Zeitschrift, kein Buch und auch keine Gesprächspartnerin als Ablenkung akzeptieren – aber soweit wurde da wohl nicht gedacht.

Zumindest regten sie an, über die Vorbildfunktion nachzudenken. Und ja, früher nahm man im Wartezimmer die Zeitschrift, heute das kleine Kästchen, das mütterliche Tor in die Welt, von  der sie sich manchmal so abgeschnitten fühlt. Warten sorgt schnell für Smartphonekonsum und das ist sicher auch in Ordnung. Wenn die eigenen Kinder kopfüber am Klettergerüst hängen und um Hilfe rufen, dann bemerkt man das schon.

Wir sind ja bekanntermaßen (zumindest für jene, die schon länger hier bei uns mitlesen) ziemliche Nerds und mögen Technikkrams. Und gerade deshalb haben wir darüber nachgedacht, wie wir den Umgang gestalten wollen. In Maßen, ja klar, das sagt ja jeder. Ich handhabe das eher variabel. In den Ferien zum Beispiel hängen sie länger dran. Sie spielen Minecraft, hören Musik oder gucken Videos. Irgendwann kommandiere ich sie ab, wenn sie nicht schon selbst vorher aufgehört haben. Ich will, dass sie ein paar Mal den Overload erleben, den der Konsum bedeutet.

Ich habe früher mal so lange Tetris gespielt, dass ich im Supermarkt schon begann, mir automatisch vorzustellen, wie ich die das Paniermehl zwischen die Packungen mit den Klößen schiebe. Das machte mir dann etwas Angst und war ein Aha-Erlebnis.

Der Umgang mit den Medien gehört ebenso zu den mannigfaltigen pädagogischen Aufgaben, die eng an Selbstreflexion gekoppelt sind, wie eben auch das Thema Geld oder das Thema Freundschaftspflege. Oder um die Hundert andere.

Vier Individuen

Wir hier besprechen den Umgang je nach Alter und individueller Wirkung der Medien auf das einzelne Kind.

Medienkompetenz bis in den kleinen Zeh: Daddelnde Nummer 2 und 3

Medienkompetenz bis in den kleinen Zeh: Daddelnde Nummer 2 und 3 (ja, die Spiegeltüren hat Nummer 4 mit Schmierfingern dekoriert)

Nummer 1  (bald 13) schaltet innerlich ab und amüsiert sich zugleich, wenn sie sich Youtuber ansieht. Sie fühlt sich da irgendwie verstanden und abgeholt, weil sie für ihr Alter sehr reif ist und die Gesellschaft Erwachsener präferiert. Also darf sie das durchaus genießen. Zudem findet sie es toll, dass ich die ganzen Typen und Typinnen da nicht kenne und sie sich dadurch pubertär notwenig abgrenzen kann.

Sie hört gerne Musik über das Smartphone und auch das ist völlig in Ordnung für uns. Sobald sie kein Gerät in der Hand hat, ist sie ein (altersgemäß müdes) ausgeglichenes und aufmerksames Familienmitglied.

Nummer 2 (11) liebt Minecraft. Das spielt sie gerne mit einem weiter entfernt wohnenden Freund. Sie telefonieren dabei dann per Lautsprecher und gackern mächtig rum. Dies begrenze ich auf zwei Stunden – das Limit wird murrend hingenommen. (Auch aus dem Telefonhörer). Ansonsten chattet sie mit Freunden innerhalb der Gruppe ihrer Schulklasse und spielt Spielchen. Sie neigt dazu, müde und bräsig zu werden, wenn sie den Medienkonsum übertreibt.

Nummer 3 (8) war neulich mal krank und erlebte den ersten Medien-Overload. Sie glotzte pausenlos diese kreischigen Filme mit der Meerjungfrau, die von einem Hai (?) beschützt wird und die ein anderes Tier immer auffressen will.  Mamma mia, hat mich das genervt. Aber gut. Sie lag malade hernieder und nach drei Stunden hatte sie eine heiße Stirn. Aber nicht von Fieber  – sondern vor Anstrengung. Und das fand sie selber schrecklich. Seitdem achtet sie selber (meist) darauf, wie viel sie guckt.

Nummer 4 (1,5) guckt gerne Videos von Baggern auf YouTube (hey, die sind sehr meditativ!) und auch die Sendung mit der Maus – Themenschwerpunkt Bagger … Seine Aufmerksamkeitsspanne beträgt durchschnittlich circa vier Minuten. Vom Overload weit entfernt, daher darf er das gucken.

Die Glotze

Das Fernsehen hat für mich persönlich die erschreckendste Wirkung auf Kinder.

Wir kennen sie natürlich, die großen und kleinen Glotzzombies. Wir haben sie auch hier gehabt.

Bis vor zwei Jahren. Da haben wir die Glotze ausgeschaltet. Seitdem wird sie nur genutzt, wenn ab und an eine Spielkonsole läuft und sie den Bildschirm dafür darstellt.

Warum haben wir das so entschieden?

Weil sie so gut darin waren, hirnlose Werbe-Jingles zu singen und niemals antworteten, wenn man sie ansprach. Und weil sie nach dem Glotzen genau die fiesen, streitlustigen, Miesepeter waren, die ich erwartete. Während des Glotzens sahen sie aus wie Zombies. Sogar ihr sonst ausgelassenes Lachen klang wie das müde, geistlose Grunzen eines Untoten. Bah!

Trotz dieser Beobachtungen war dies nicht der Anlass, die Glotze fortan als Staubfänger zu benutzen. Schließlich gucken doch alle Kinder Fernsehen, ne? Da will man seine ja nicht ausgrenzen und so.)

Es ergab sich so. Ich erinnere mich, dass sie gerne nach der Schule beim Ansehen einer der Kinderkanäle abschalteten. Also innerlich. Komplett gehirnmäßig. Sie wurden zu den erwähnten Glotz-Zombies. Ich hatte dem TV gegenüber immer ein latent schlechtes Gefühl. Zwischendurch dudelten Werbepots und nach dem Ausschalten hatten sie plötzlich tausend Wünsche – alle gefüttert durch die TV-Werbung. Dauerte die Fernsehzeit zu lange, waren sie mies gelaunt und meckerten sich gegenseitig an.

Das letzte, was wir noch  zusammen im regulären TV guckten, waren die für mich nostalgischen Serien „She Ra“ und „He-Man“. Die Kinder meinten irgendwann, die beiden Serien seien so viel ruhiger und nicht ganz so „dämlich“ wie die anderen. Am nächsten Tag schalteten wir nicht mehr ein und am Tag darauf auch nicht. Ich habe es einfach gar nicht angesprochen und sie befassten sich mit etwas Anderem.

Und was gucken wir und die Kinder dann? 

Wir präferieren Streaming-Dienste wie Netflix, Watchever oder Amazon Instant. So haben wir ausgesuchte Unterhaltung und keine Werbeunterbrechungen. Okay, Watchever nennen wir wegen dauernder technischer Probleme zärtlich WatchNever und kündigen es häufig wieder.

Oder wir gucken auch einfach mal nix.

Nummer 1 und Nummer 2 sind mit bald 13 und 11 Jahren eh in einem Alter, in dem das Smartphone an der Handinnenfläche angewachsen ist – sie bilden eine Symbiose mit dem Teil und sind nur noch operativ zu trennen. Sie wissen nicht, wie man mit ihren Spielzeugen telefoniert und nutzen sie als etwas, das wir Dinosaurier Walkman nannten. Aber auch das schränke ich ein, was sie allerdings begrüßen, weil sie um das Suchtpotential wissen. Und ihnen ebenso von uns bewusst gemacht wurde, dass man manchmal eben von außen einen Hinweis annehmen kann und sollte, der einen unterstützt.

Einstiegsdroge: Das Baby Tablet

Einstiegsdroge: Das Baby Tablet

Vorbilder: Ein Bekenntnis

Ja, wir sind die Vorbilder unserer Kinder. Sie sehen nicht nur, welche Art von Beziehung wir Eltern miteinander führen, wie wir mit unseren Freunden umgehen und wie wir uns die Schuhe anziehen. Sondern auch, wie viel wir uns gegenseitig phubben oder wie oft wir uns das Tablet schnappen. Und das beobachten wir hier. Unter dem Stichwort „Horror-Techies“ sitzen wir hier manchmal und machen genau das. Alle haben irgendein Gerät zur Hand: Ich tippe etwas auf dem Notebook, Mr. Essential surft auf dem iPad Mini, die Großen haben die Smartphones und Nummer 3 spielt ein Spiel auf dem anderen iPad. Nummer 4 schläft dann entweder oder wirft mit Plastikbaggern auf uns. Dann hören wir auf.

Genau dann, wenn uns die erste Baggerschaufel mit beinahe tödlicher Wucht trifft, merken wir wie zufällig, was wir gerade getan haben. Und es findet sich immer einer von uns, der dann sagt:

„Oh Mann, wir Eierköpfe.“

Ein anderer konstatiert dann: „Aber es ist gemütlich und zeitgemäß. Man muss ja nicht immer miteinander labern.“

Meine Ohren stimmen stöhnend zu, aber auf die zwei blutigen Dinger hört hier eh niemand.

Schließlich komme ich dann mit dem weisen Satz: „Es ist nichts so schlecht, als dass es nicht noch ein schlechtes Beispiel taugt“ und die Bagger fliegen plötzlich alle in meinen Richtung.

Diese Momente gab es mal häufiger, inzwischen gibt es sie kaum noch. Auch wir Eltern mussten erst einmal lernen, mit den verlockenden Spielzeugen umzugehen. Ich nehme das Smartphone ab und zu in die Hand. Dies ist etwas häufiger geworden, seit ich ein schönes, neueres Apfelmodell habe, beobachte ich. Und wegen Schneewittchen, Ihr wisst schon, bin ich dem Apfel verpflichtet. Ich habe natürlich auch so einen Schneewittchen-Sticker vorne auf meinem Notebook. Aber gut, ich schweife ab.

Wir sind Vorbilder – auch ohne es zu merken. Ich erziehe meine Mädels beispielsweise zu gleichberechtigt denkenden Frauen – mal so als Beispiel. Und trotzdem sagte Nummer 3 mal irgendwann: „Der Dada ist der Chef. Weil der verdient das ganze Geld. Und du musst dauernd aufräumen und kriegst nix dafür.“ Das saß, klar. Ich habe dann mit ihr gesprochen und sie erklärte mir die Auswirkungen des knallharten Kapitalismus auf sie als Beobachterin der modernen Frauenrolle. Wieder was dazugelernt. Der Dada, der putzt fast nie. Also sind Frauen für das Putzen da. Und er verdient mehr Geld. Also ist er der Ansager.

Habe das alles inzwischen natürlich korrigierend erläutert. Sie weiß nun, dass ihr Vater und ich gleichberechtigt entscheiden. ich die Ansagen mache.

Kinderstimmen zum Thema Medienkompetenz

Habe Nummer 1 bis 4 eingehend zum Thema Medienkompetenz befragt. Sie sagten ungefähr Folgendes:

Nummer 1: „Ich würde echt gern den ganzen Tag am Smartphone hängen und YoutTubeVideos von iBlabla gucken. Aber leider schlafe ich dauernd.“

Nummer 2: „Während ich über den Rechner ein Let’sPlay gucke und in der einen Hand das Smartphone für die Musikauswahl habe, hab ich glücklicher Weise noch eine Hand frei, um nebenher Manga-Figuren zu zeichnen.“

Nummer 3: „Ich BIN ein iPad!“

Nummer 4: „Babba gucke!“

Expertenrat

Es geht nicht darum, Kindern möglichst den Zugang zu den Medien zu verwehren oder einzuschränken, sondern ihnen Kompetenz also Können zu vermitteln.

Schon kleine Kinder interessieren sich brennend für die kleinen Geräte mit den bunten Bildern und lustigen Tönen – wir alle kennen das.

Experten raten, bestimmte Fähigkeiten zu vermitteln. Hierbei geht es um Folgendes:

  • Kinder sollen lernen, Werbung von anderen Inhalten zu unterscheiden
  • Es ist wichtig, den Kindern alles Notwendige über das Thema Sicherheit im Internet zu erklären
  • Der Umgang mit einem Touchscreen erfolgt meist intuitiv nach Beobachtung – auch dies gehört zum Bereich der Medienkompetenz
  • Das Kind sollte wissen, welche Funktionen Geräte wie Tablet, Notebook, PC und Co haben
  • Bei größeren Kindern ist es wichtig, sicherheitsrelevante Phänomene zu erklären: Kettenbriefe bewirken nicht den Tod eines Angehörigen und nein, wir verschicken keine Nacktfotos an jemanden. Nein, auch nicht, wenn wir glauben, ihn (oder sie) für immer zu lieben.
  • Wie gehe ich mit Cybermobbing um? Was genau ist das? Auch hier ist es wichtig, dass Eltern erklärend zur Seite stehen

Ich finde auch noch das hier wichtig:

  • Wie gehe ich mit einer Suchmaschine effizient um?
  • Wo genau finde ich Informationen, die ich brauche?
  • Wie kann ich das Internet als lehrreich erfahren?
  • Was genau bedeutet das hier: „Das Internet vergisst nichts“?
  • Wie verhalte ich mich in Chatrooms und wie schütze ich mich dort?

Kinder sind von kleinauf mit Medien umgeben.

Eigentlich gehören auch Zeitungen dazu – aber ich habe den Kindern bisher nie das Layout einer Tageszeitung erklärt. Obwohl ich als Dinosaurier dies in der Schule durchaus gelernt habe.

So gehört es zu den Aufgaben der neuen (unserer) Elterngeneration, die Kinder im Umgang mit den Medien zu schulen.

Ganz niedlich für etwas jüngere Kinder ist der Internet-Führerschein. Diesen findet man hier. Die Seite, auf der Kinder den Surfschein erwerben können bietet per E-Mail auch Expertenrat für die Kinder. Die Seite empfehle ich, weil sie uns selber gut gefiel – dafür sahne ich nicht ab. Mist, hätte ich mich mal vor diesem Artikel bei denen gemeldet 😀

Wie läuft das bei Euch zuhause ab? Wird viel geglotzt oder wenig oder gar nicht? Hängen die Kinder an den Tablets und Konsolen? Sind sie internetfit?

Bloggercafé in Köln: Das #Elternbloglabel legt los

Bloggercafé in Köln: Das #Elternbloglabel legt los

Am letzten Samstag unseres Urlaubs waren wir in Köln zum Elternbloggercafé im Café Agathe. Das Familiencafé ist superschön eingerichtet, weitläufig, bietet ein paar hübsche und ausgewählte Kleinigkeiten zum Kaufen an, Spielbereiche und natürlich Kaffee, Kuchen und Co. Ich würde da öfter hingehen, wenn ich Kölnerin wäre. Und wenn ich öfter mal 3 Euro für einen Donut ausgeben wollte – mal vier Kinder. Plus Getränke. Dafür war aber der Käsekuchen derart lecker, dass ich kurz in meinen Pinup-Bikini schlüpfte und mich darin wälzte.

Die Fahrt war easy und der Parkplatz sofort vor der Tür auf der anderen Straßenseite und diese beiden guten Omen waren der passende Auftakt zum Bloggercafé: Es war toll!

Wir haben so viele liebe Bloggerinnen kennengelernt. Ja, da passt die rein weibliche Form, denn Mr. Essential war der einzige bloggende Mann unter den geladenen Gästen. Es war sehr spannend, die Gesichter und Persönlichkeiten hinter Blogs kennenzulernen, die man kennt und liest. Und eben auch neue Leute und wieder neuen Lesestoff.

Worum geht es? Was ist das Elternbloglabel?

Die Initiatorin des Elternbloglabels, die megasympathische Mira Mondstein (vom FamilyMag) stellte gemeinsam mit ihrem Partner Deva die Idee vor:

Wer kann die wirklich wichtigsten Kriterien eines Produktes für Kinder und Familien am besten bewerten? Richtig: Eltern und Kinder. Die Idee ist, Produkte zum Testen zu vergeben. Diese werden dann über einen aussagekräftig langen Zeitraum getestet und erhalten das Elternbloglabel – wenn sie es verdienen. Hier geht es zur Seite des Elternbloglabels.

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Wir mochten sie sofort: Die Gründer der Idee #Elternbloglabel

Was brainstormten wir als Testkriterien?

Wir waren alle richtig gut drauf und konnten toll zusammenarbeiten. So kamen eine Menge Ideen zusammen. Wir wollten sehen: wie sehr überzeugt das Produkt in Punkten wie:

– der Alltagstauglichkeit

– der Sicherheit

– des Aufforderungscharakters (bei Spielzeugen)

– der Lebensdauer

– der Qualität.

Und:

– Kann man das Produkt an jüngere Geschwister weitergeben? Lebt es so lange?

– Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis?

– Hält das Produkt die angekündigten Versprechen?

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Ich sehe aus wie ein eingefrorenes Frettchen mit Gottesanbeterarm, aber Mr. Essential ist gut getroffen, ne?

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Hier wird diskutiert und eruiert. Und ein kleines Bisschen köstlicher Kaffee genossen.

Wieso „Härteste Jury der Welt“?

Die #HaertesteJuryDerWelt ist unbestechlich. Sie kennt haargenau die Anforderung an Produkte, die speziell für Babies, Kleinkinder, Kinder und Eltern gemacht sind. Sie hat Erfahrungen, die darüber hinausgehen, eine Maschine stundenlang einen Knopf auf einem Kinderklavier drücken zu lassen. Zudem ist es nicht so, wie in vielen Fällen typisch: Blogger X bekommt Free Sample (im angebrachten und besten Fall plus Vergütung …) und schreibt dann: „Super Produkt, dringend kaufen!“, damit er von der betreffenden Firma auch in Zukunft noch Testprodukte bekommt. (Natürlich gibt es auch großartige Produkte, nach der Test man eine Kaufempfehlung schreibt – aber als Leser*in kann man sich nicht immer darauf verlassen, dass wirklich objektiv getestet wird. Das merkt man manchmal am Tonfall, an der Kritik oder auch ebenso an der detailliert ausformulierten Begeisterung.)

Das geht im Fall des Labels eben anders von Statten, weil nicht zwangsweise gebloggt wird und zwischen den Unternehmen und deren Produkten Personen sind, die Produkte auswählen sowie auch verlosen, da es wohl mehrheitlich mehr testwillige Blogger*innen als Produkte geben wird. Vor allem bei größeren Produkten wie Kinderwagen, Kinderzimmerlampen oder Ähnlichem.

Wir hatten hier ja bereits einen Produkttest an einem größeren Produkt (Kiddy Click’n’move 3 Kinderwagen) und wissen daher genau, wie so etwas abläuft – auch da hatten wir Verbesserungsvorschläge, die wir mitteilten und hatten einen längeren Zeitraum zum Testen.  Das hat uns Spaß gemacht und wir haben bemerkt, dass ein Alltagstest sehr überzeugende Kauf (oder Nicht-Kauf)-Argumente hervorbringt.

Daher interessierte und das Elternbloglabel auch sofort.

Nicht nur wir Blogger*innen, die wir uns in Kölle trafen, bilden die Jury – es gibt noch mehr Mitglieder und auch noch weitere Bloggertreffen in anderen Städten.

Elternbloglabel Gruppenfoto

Das ist ein Teil der Härtesten Jury der Welt. Rechts hinten das kritischste Mitglied: Nummer 4

Wie wird das Elternbloglabel unterstützt?

Unternehmen stellen, so wie man es von bisherigen Kooperationen kennt, ihre Produkte zur Verfügung. Die Eltern testen sie und teilen über sehr detaillierte Fragebögen ihre Erfahrungen mit. Die „Härteste Jury der Welt“ wird hierbei durch namhafte Unternehmen unterstützt, muss aber ihrerseits die Alltagstest gewissenhaft durchführen und dokumentieren. Sie gibt bekannt, wenn etwas mit dem Produkt ganz und gar nicht stimmt, was die Unternehmen auf Schwächen aufmerksam macht.

Wer das Label erhält, darf es natürlich einsetzen. Auf seiner Homepage, dem Produkt selber oder in der Werbung.

Bisher haben sich sehr viele Unternehmen gemeldet, was dazu führte, dass die Idee, die Mira auf einer Messe kam, umgesetzt werden kann. Wenn man bedenkt, wie manche Label und Awards vergeben werden – in der Jury sitzen immer mal wieder vier von sechs Personen, die für das Unternehmen arbeiten, über dessen Produkt sie entscheiden. Daher finden wir die Idee sehr gut. Ist ein bisschen, wie man es von Jako-O kennt: Eltern entscheiden, was in den Katalog kommt. Ein bisschen so könnt Ihr Euch das vorstellen.

Wann startet die Idee? 

Sie wird mit dem Ende des Jahres/Anfang 2016 losgehen. Die Produkttests können in den Blogs erwähnt werden, müssen sie aber nicht. Allerdings halte ich es für sehr interessant, bestimmte Produkte (wozu auch Neuheiten gehören werden) vorzustellen, oder nicht?

Gewonnen hat …

Nummer 1 und Nummer 3 sind heute unsere Glücksfeen.

Wir freuen uns echt sehr, einer anderen Familie eine Freude zu machen.

Das Buch war und ist echt ein jahrelanger Begleiter und lässt sich natürlich ebenso weitergeben, wenn es nicht mehr aktuell ist.

Wir wünschen der Gewinnerin und ihrer Familie viel Spaß und fröhliches Schmunzeln.

Hier kommen die spannenden Bilder der Verlosung:

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Nummer 1 und Nummer 3 sind heute die Glücksfeen …

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… und sie losen im Schweiße ihres Angesichts.

Und die Gewinnerin ist:

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Da Ni! Herzlichen Glückwunsch!

Liebe Dani, viel Spaß mit unserem Päckchen, das Dich in den kommenden Tagen erreichen wird 🙂