Last Minute Bastel-Ideen gesucht?

Klar, Halloween ist nicht überall beliebt und nicht bei jedem.

Ich bin ja ein Verkleidungs-Fan und mag diesen Aspekt daran und auch Themen rund um Schauergestalten wie Vampire, Zombies und Co liegen mir. Dieses Jahr bin ich aber auf keiner Halloween-Party eingeladen – auch wenn ich schon einige sehr tolle erlebt habe und großartige Kostüme sehen konnte.

Ich bekam jedenfalls den Tipp zu richtig schönen Bastelideen, für die man fast gar keine Zutaten kaufen muss. Drucker anwerfen, ausdrucken, kleben und fertig.

Das bekam sogar ich in meinem vollen Terminkalender hin.

Hier das Ergebnis:

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Hier noch mal in der Großaufnahme:

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Ich dachte, es ist nett, wenn ich morgen schon alle 5 Minuten aufspringen muss, um kiloweise überflüssiges und ungesundes Teufelszeug wie Zucker und Fett zu verteilen, dann soll beides wenigstens schön verpackt sein.

Die Vorlagen sind gratis und ich habe sie hierher:

http://www.wayfair.de/tipps-und-ideen/Kostenlose-Downloads-f%C3%BCr-Halloween-E9747

Das hier ist keine Werbung und ich erhalte dafür keine Kohle. Hab‘ aber nette Bastelvorlagen. Und darauf kommt es doch an, ne? 😀

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Ich habe einen neuen Schatz – und er braucht einen Namen

Meine alte Nähmaschine hat nach fast acht Jahren treuer Dienste ihren Geist aufgegeben.

Ich habe lange hin und her überlegt, was für eine Maschine ich nehmen sollte. Gerne wollte ich eine Näh – und Stickkombi, aber die Preise schreckten mich ab. Andererseits wäre es eine Anschaffung für einen langen Zeitraum.

Ich denke manchmal sogar darüber nach, meine Näharbeiten vielleicht doch auch gewerblich zu veräußern irgendwann. Und dann wäre ja eine gute Maschine die richtige Grundlage.

Nun ja, ich habe dann letzten Endes eine größere Anzahlung getätigt und schiebe nun den Restbetrag für einen überschaubaren Zeitraum monatlich hinterher.

Ich zeige Euch meinen neuen Schatz mal:

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Und sie sieht nicht nur so besonders hübsch aus, sondern überraschte mich echt mit all ihren Funktionen. Und dabei habe ich (mangels noch nicht gelieferten Stickgarns) die Stickfunktion noch nicht ausprobieren können.

Aber ich war natürlich schon fleißig.

Zuerst habe ich für Nummer 4 dessen Lieblingstier genäht – einen „Wupps“:

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„Wuppsi“- der Wupps

Dann ein älteres Projekt angegangen – ich hatte Lust, mal wieder etwas Historisches zu nähen. Da fehlen jedoch noch schnürbare Armstulpen, mit denen die weiten Ärmel eng an den Unterarm gerafft werden. Aber einerlei – hier ist das Ergebnis (oben auf der Schulter liegt die passende Leinenhaube):

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Und schließlich noch etwas aus der Projektwarteschlange: Ein Kleid für Nummer 3 mit spezieller Taschenlösung, die ich auch gerne für Nummer 4s Hosen verwende:

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Eulen für Nummer 2

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Und zum Schluss habe ich noch eine kleine Bitte:

Wir in der Überschrift angekündigt, suche ich nach einem Namen für den neuen Schatz.

Fällt Euch ein passender Name ein?

Upcycling

Upcycling

In meinem Eifer habe ich die Vorher-Fotos der ersten beiden Teile vergessen …

Das Erste war eine schlichte Herren-Chino. Sie war am Knie kaputt, daher habe ich sie zu einer sommerlich kurzen Hose umgewandelt („Schnipp-Schnapp-und-Stretch-Zick-Zack“) und die Beine verwendet, um eine ebenfalls halblange Hose für Nummer 4 zu machen.

Das war so ein Zack-Zack-Projekt.

Der Paddington-Aufnäher stammt noch von einer Strickjacke, die alle Mädels getragen haben. Als sie komplett durch war, habe ich die Applikationen und Labels abgetrennt. Das mache ich immer – daher stammt mein Fundus überwiegend.

Upcycling kurze Hose

Dann habe ich gestern noch eine Jeans von Mr. Essential wiedergefunden. Sie war ihm viel zu weit, weil er so fleißig schlanker geworden ist. Und zwar so viel zu sehr, dass man sie nur mit Mühe hätte enger machen können. Waren über 10 Zentimeter zu viel …

Daher habe ich eine kleine Zier-Tasche vom Bund abgetrennt sowie eine Stickerei mit Nieten aus einer des Gesäßtaschen ausgeschnitten. Beides habe ich für die Hosenbeine verwendet, wo ich es mit einem lässig großen Zick-Zack aufgebracht habe:

Upcycling Jeans

Bin gespannt, was Nummer 4 nachher dazu „sagt“.

Er liebt in der Tat bestimmte Kleidungstücke. Als ich ihm neulich ein T-Shirt aus einem Jersey mit allover Print aus Fuchsmotiven genäht habe, hat er es geküsst und an sich gedrückt …

Sehr liebt er auch folgendes Teil: Den Eulen-Schlafanzug, den ich aus einem alten Shirt von Nummer 1 (Ärmelsäume defekt plus unüberwindbarer Fleck) und einem alten Oberteil von mir gemacht habe:

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Und das Ergebnis:

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Mal sehen, welche vermeintlichen Altkeidersammlungs-Objekte mir als nächstes unter die Finger kommen … 😀

Upcycling

Upcycling

Ich habe es geschafft und – wie auf Facebook angekündigt – endlich einmal daran gedacht, VOR dem Upcycling mal ein Foto zu machen.

Heute habe ich den Mittags/Nachmittagsschlaf von Nummer 4chen genutzt, um loszulegen.

Als erstes habe ich mir Nummer 2s ausrangierte Jeans aus der Tüte mit den Upcycling-Vorräten geholt:

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Sie war einfach zu kurz und bis sie Nummer 3 passen würde, müssten schon drei Jahre vergehen …

Also habe ich das gemacht, was ich schon lange mal machen wollte: Jeanshose -> Jeansrock.

Hier ist das Ergebnis:

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Sie wollte gerne, dass der untere Saum beim Tragen und Waschen langsam ausfranst, daher habe ich ihn nicht umgenäht, sondern einfach mit einem Stretch-Zickzack versehen.

Der Rock kam sehr gut bei ihr an.

Dauer des Auftrennens: Circa 40 Minuten

Dauer des Absteckens, Keile-Zuschneidens, Nähens: Circa 30 Minuten 😀

Während ich im Nähstübchen herummachte, kam Nummer 3 und wollte auch gerne etwas genäht bekommen. Wir wühlten auf der Suche nach Inspiration durch die besagte Tüte.

Dann fand sie etwas, bei dem uns sofort eine Idee kam:

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Nummer 1s alte Bluse, die Nummer 2 und Nummer 3 absolut nicht steht. Das Muster brachte Nummer 3 auf die Idee:

„Kannst du daraus ein Kleid für meine Merida machen?“

Nummer 3s Merida ist eins von ihren drei Heiligtümern aus der Disney Animators Collection (davon hat sie auch noch Anna und Kristof von der Eiskönigin).

Ich habe zwei Teile gemacht: Ein Bluse mit Schößchen, das im Rücken durch ein Gummiband gesmokt ist und einen Rock dazu. Und ein Haarband, denn die feuerrote Mähne hängt ihr dauernd im Gesicht.

Nun sieht Merida ganz traditionell aus, oder?:

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Gleichberechtigung mit Cat Content

Nummer 2 wollte sich zu Karneval eigentlich als Elsa aus Disneys Eiskönigin verkleiden – passend dazu ist Nummer 3 als „Anna“ unterwegs. Dazu hatte der Pate von Nummer 1 angeboten, ihr ein (wirklich schönes aber erschwingliches) Kostüm in China zu ordern. Seine Frau ist Chinesin und so würde das auch sprachlich kein Problem. Ich hatte darüber nachgedacht, das Kostüm selber zu nähen, aber es war sehr schwer, die passenden Stoffe zu bekommen. Letztlich fand ich sie nur bei Etsy und dann aus den USA für gefühlte 100 Euro Versandkosten.

Das angedachte Kostüm hätte aus China weniger gekostet als die Stoffe. Und wenn ich das gleiche in Deutschland bestellt hätte, dann wäre der Preis auf über 200 Euro gestiegen. Also sagte ich zu. Da auch viele andere Dinge und Kleidungsstücke dieses Haushalts aus China stammen, habe ich wegen eines Kostüms da ehrlich gesagt weniger moralische Bedenken. Aber dies soll nicht das Thema sein.

(Ja, ich stimme für Transparenz und Fairtrade. Ich bestelle aber nicht beim Biozertifizierten-Fairtrade-Spezialversand und zahle für einen Babystrampler 60 Euro. Das liegt fernab meines 4-Kinder-Klamotten-Budgets. Dafür trage ich meine Klamotten lange und die bei den Mädels reiche ich die Sachen von Nummer 1 bis Nummer 3 durch)

Wie auch immer hat der besagte Pate leider nicht realisiert, dass sie das Kostüm für Karneval haben wollte. Und so war sein Plan, es zu seinen Schwiegereltern zu bestellen und dann einfach Ende Februar von seiner Reise aus China mitzubringen.

Nummer 2 hatte also kein Kostüm und war geknickt. Wir suchten nach einer Notlösung. Zuerst schlug ich vor, sie könne als Audrey Hepburn gehen. Denn wir hatten Silvester spontan die Eingebung zu folgendem Foto gehabt:

Audreska Hepburn

Aber irgendwie war ihr ein schwarzes Kleid mit Handschuhen und ’n bisschen Perlenkrams auf dem Kopf zu öde.

Daher habe ich meinen alten Fundus durchstöbert und ihr ein Kleid gegeben, das ich vor rund 15 Jahren abends vor der Glotze von Hand aus ein paar Brokat-Gardinen genäht habe. Letztere hatte ich aus einer WG-Wohnung gefilzt – dort hatten sie bereits vor meinem Einzug herumgehangen. Rund 50 Jahre vorher. Denn so wie der Stoff wirkte, schätzte ich, dass sie aus den 50ern stammten. Höchstens den 60ern. Das Kleid trug ich zum letzten Mal vor Jahren zu Halloween als Vampir.

Ich habe noch einen längeren Schleier an die Haube genäht (daran hing nur ein zerknittertes Fetzchen), das Kleid provisorisch gekürzt und Nummer 2 war happy.

Wegen der Gleichberechtigung Gegenüber Nummer 1 habe ich sie dann eben geknipst als sie aus der Schule kam. Hierbei hatten wir … äh … Besuch:

Foto 3

(Nummer 2 sucht noch nach der passenden Pose, aber weit kommt sie nicht …)

Foto 4

(… denn hier tapert K2 störend ins Bild, wie man sieht.)

Foto 5

(Nein, er ist nicht etwa verschwunden …)

Foto

(… „Guckguck!“)

Ich glaube er dachte sich „Sehr zuvorkommend, dass die Dosenöffner jetzt die Katzenhöhlen an sich befestigt transportieren.“

Endlich mal wieder Cat Content, ne? 😀

Nähprojekt abgeschlossen!

Nähprojekt abgeschlossen!

Große Freude!

Nummer 1 genießt gerade das Gefühl ihres neuen Kostüms. Und ich bin richtig glücklich – es hat so viel Spaß gemacht, endlich wieder kreativ sein zu können!

Sie hatte, wie erwähnt, einen speziellen Wunsch:

Sie will Karneval als Lucrezia Borgia gehen.

Wir waren in Paris im Musée Maillol in der Borgia-Ausstellung und das hat ihr wohl gut gefallen.

Jetzt zeige ich Euch die Fotos von der Generalanprobe vorhin:

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… ein Accessoire fehlte ihr noch – das fand sich in meinem Fundus:

Foto Kopie 2  Ja ja, ich weiß, Lucrezia, alles nur üble Nachrede – das mit dem Cantarella … 😀

Endlich ein neues Projekt für meine Nähstube!

Endlich ein neues Projekt für meine Nähstube!

Endlich habe ich Raum und Zeit, seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder an der Nähmaschine zu sitzen. Ich glaube, die letzten Nähprojekte waren die Kommunionskleider von Nummer 1 und Nummer 2 – das war dann 2012 und 2013 …

Jetzt aber. Ich habe Stoffe und Accessoires und ich habe bereits begonnen.

Nummer 1 wünschte sich seit Langem ein spezielles Kostüm. Nun kann ich anfangen und es muss bis Freitag fertig sein.

Ich zeige Euch das Ergebnis natürlich, sobald ich die auf dem Bild gezeigten Materialien in etwas Brauchbares umgearbeitet habe,

Hoffe, ich weiß noch wie es geht – Nähen ist doch so wie Fahrradfahren, oder? 😀