Hausrenovierung, Teil 2

Und weiter ging’s

Wir berichten nicht nach jedem Renovierungswochenende, aber immer einmal wieder – wie versprochen. Dieses Mal geht es um die beiden vergangenen Wochenenden.

Zu renovieren sind übrigens insgesamt 240 Quadratmeter. Plus der Ausbau zweier Kellerräume. Den machen wir aber nach dem Umzug.

Der Umzug steht Ende Juli an.

Bisher haben wir alles alleine gemacht, aber am vergangenen Wochenende und dem davor kam Nummer 1s Patenonkel hilfreich hinzu sowie auch unser Opa, der wirklich ausdauernd die dusselige Küchenwand verputzt hat.

Es klappt wirklich gut und fast reibungslos. Wenn es mal stressig wird, dann liegt es an unserem Lieblings-Toddler, Nummer 4.

Diese kleinen Menschen haben aber auch wirklich überall ihre Hände und sind so laut, wenn ihnen etwas nicht passt:

Aufsichtsperson: „Nein, Nummer 4, echt: Dieses Teil hier ist wirklich ein WERK- und kein SPIELzeug.“

Nummer 4: „Rabäääääääh! Geh weg! Du sollst in einer Lampe gefangen sein! Du sollst in ein Müsli gemacht werden! Du sollst eine Wurst werden und in ein Brötchen geschnitten werden! Du sollst unter eine Mauer geklebt werden, du sollst …“

 Aufsichtsperson:„Ja, ich weiß, ich soll stolpern und Durchfall kriegen …“

Nummer 4 ist der Fluch-Gott. Wirklich. Ihr habt es ja gerade gelesen. So klingt das, wenn er richtig sauer auf jemanden ist. Wir können ihm einzig untersagen, jemandem den Tod zu wünschen. Das hat er sich gerade abgewöhnt. Ansonsten muss man einfach hoffen, dass er keine echten Zaubermächte beim Fluchen hat …

Nummer 3s Zimmer

Sie verabschiedet sich nun von ihrem Zimmer im Giraffen-Style, aber es bleibt tierisch: Sie wünscht sich nun Flamingos. Dazu wählte sie die Farbe „Bienengelb“ aus dem Sortiment eines namhaften Herstellers, Segment „Kinderfarben“.

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Weiße Wand mit altem blauen Grund: Das Zimmer vorher

Ein wenig Arbeit:

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Es geht doch nichts über die schöne Arbeit des Abklebens …

Et voilà:

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Den Teppich habe ich dann gespeist aus einer Energie, die ich aus alter Wut und anderem Emotionalunrat zog, herausgerissen. Er war vollflächig verklebt. (Die 1970er-Jahre. Motto: „Dat machen wir alles schön fest, dann ham‘ wer ewig  Ruhe. So’n juter Teppich der muss lange halten.“)

Das letzte Bisschen (die Mitte) habe ich dann echt nicht abbekommen. Und weil in der Etage unter mir gerade mein Mann und unsere Große (Nummer 1, 14 Jahre) arbeiteten, hörten sie mein Stöhnen und meine impulshaften Flüche wohl die Treppe herunter hallen: Sie kamen zu Hilfe. Zu Dritt haben wir das Teil dann herausbekommen. Und dabei habe ich in wechselnden Dialekten (eine meiner Eigenarten: Die Imitation von Sprachen/Personen/Dialekten und Akzenten) Arbeitsanweisungen gegeben und Blödsinn geredet, bis wir uns alle Drei beömmelt haben. Teamwork rockt!

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Wir haben uns an diesem Wochenende immer wieder aufgeteilt: Nummer 1, Nummer 3 und ich haben uns die Treppe vorgenommen: Hier kleben noch immer Reste des alten Teppichstufenbelags. Diesen entfernten wir bis in den Keller und knibbelten dann die Reste des Klebebandes ab. Soweit dies ging. Fortsetzung folgt. Dann mit Fön und Nagellackentferner …

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Nummer 1 und Nummer 3 beim lustigen Abschaben und Knibbeln

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„Der nächste (Raum) bitte!“

Dann sind wir an das Büro gegangen:

Die Farbe haben wir aus einer Serie sehr angenehmer Farben des gleichen Herstellers wie der Kinderzimmerfarben. Der Farbton „Edelmütiges Patinagrün“ hat den Namen „Hüterin der Freiheit“ – eben weil er die Patina der Freiheitsstatue nachahmt. Und das macht er gut, finden wir.

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Keine Sorge, ich habe auch mitgeholfen und nicht nur fotografiert…

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In Echt noch viel hübscher: Der Farbton. Hier frisch trocknend

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Seht selbst: Die Farbe heißt wirklich so 😀

Hierbei fiel uns dann auf,  wie das ja oft bei Renovierungen und Umzügen ist, dass wir die Raumgestaltung ändern wollen. Der weiße Schreibtisch, den wir momentan im Esszimmer stehen haben, sollte eigentlich in eine Ecke des neuen Wohnzimmers und in dieses Büro dann der Tisch zum Nähen und Arbeiten. Aber der Raum mit dieser Farbe sah so aus nach „Büro mit weißem, etwas repräsentativem Schreibtisch und schnieken Bücherregalen an der Wand“ – daher beschlossen wir spontan, einen der Kellerräume weiter auszubauen (großes Fenster und Heizung vorhanden), damit ich zukünftig dort nähen kann. Zudem wollte wir zunächst die Holzdecke des Farbtons Palisander auch im Büro entfernen lassen. Aber nun lassen wir sie und lackieren nur den Rolladenkasten sowie die Fensterbank. Das ist einfach stimmig so. Auf den Boden soll kommendes Wochenende graues Laminat mit einer weißen, hohen Fußleiste („Hamburger Profile“)

Zwischendurch haben wir auch viel geräumt, geschleppt und auch gesnackt.

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Im Wohnzimmer ist unser Hauptquartier eingerichtet: Hier im Bild zu sehen ist einer von vier Tischen, nach Themen sortiert: Essen, Putzen, Streichen, Werken

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In meinem letzten Bericht fror der kleine Kerl noch. Aber jetzt hat sich unser Knopfauge ein schönes Plätzchen eingerichtet

Nebenbei kam noch ein freundlicher Fachmann zum Vermessen der Küche, da wir diese neu anschaffen werden.

Dieses Mal wird es eine Küche mit Koch-Insel, was ich mir schon immer gewünscht habe!

Morgen, am Freitag, haben wir den Termin für das Planungsgespräch der Küche.

So langsam begreife ich, dass dieses Haus immer schöner wird und dass wir dort wohnen werden. Es fühlt sich noch null nach Eigentum an  – und dabei ist heute der offizielle Übergangstermin – und noch reichlich fremd. Aber es nimmt mehr und mehr Gestalt an.

Viele Gedanken und Gefühle

Dieser Umzug ist eine Entscheidung für einen neuen Anfang. An einem neuen Ort können wir als Familie und auch jede/r Einzelne von uns entfalten, wie wir sind. Wir haben sehr viel gesprochen, reflektiert und verändert. All dies braucht einen neuen Raum, damit man fernab irgendwelcher Schubladen, in denen das Umfeld einen sieht oder steckt, das Neue zeigen kann.

Nummer 2 änderte in Absprache mit der Jugendpsychologin ihren Rufnamen. Sie hat, wie jedes unserer Kinder, drei Namen. Ihre Namen bedeuten, wenn man sie aus den Ursprungssprachen übersetzte zusammen „Meine starke Liebe“. Ihr Rufname war der Mittlere, der „stark“ bedeutet.

Sie sagte nach dem Gespräch mit der Psychologin zu mir, dass sie ihren Namen ändern wolle, um ganz neu anzufangen:

„Bisher musste ich immer stark sein. Nun merke ich, dass ich weniger meine Stärke als meine Liebe entfalten möchte. Daher möchte ich meinen dritten Namen als Rufnamen.“

Und das unterstützen wir. Alle, sogar Nummer 4, verwenden ihren bisherigen Namen nicht mehr. Nur der Opa weigert sich. Woraufhin sie ihn nun ab und an mit seinem Zweitnamen ansprechen möchte, um ihn zu ärgern 😉

Und wie geht es mir mit dem Neuanfang in Sichtweite?

Ich saß am Wochenende in einer Pause alleine auf Terrasse und atmete tief durch. Da merkte ich es:

Diese innere Anspannung der letzten Jahre fällt langsam ab von mir. Ich bin an einem Ort, an dem ich all das entfalten kann, was ich in mir vorbeireitet und entwickelt habe. Ich kann ich selbst sein! Ich bin dankbar und manchmal noch ein wenig ungläubig, wie gut sich diese Zukunftsmöglichkeiten anfühlen. Ich fühle mich nicht mehr gehetzt und unwillkommen. Nicht am falschen Ort. Sonder genau da, wo ich mich entfalte. Im jetzigen Augenblick und von nun an.

Hier werde ich immer mehr zur Ruhe kommen, mich nicht ausgegrenzt und einsam fühlen.

Ich bin dankbar, eine gute Schule mit warmer Atmosphäre und einen für Nummer 4 sehr passenden Kindergarten gefunden zu haben. Alles fühlt sich wieder „stimmig“ an.

Die Mutter von Nummer 3s bester Freundin sagte mal sinngemäß:

„Manchmal entscheidet man sich im Leben ein wenig falsch: Für einen falschen Wohnort zum Beispiel. Und danach scheint sich alles Weitere auch unstimmig und ein wenig falsch anzufühlen. Da passieren dann lauter Dinge, die einen aus dem Konzept bringen, einen wundern oder so vorher nicht vorkamen. Meist ist das dann kein Albtraum, aber ein wenig  wie leben neben der eigenen Spur. Und wenn man zurück auf den eigenen Pfad kommt, dann spürt man es wieder: Die Dinge stimmen. Man hat zwar immer noch Probleme, aber sie passen wieder. Und das Maß der Schwierigkeiten stimmt wieder.“

Daran muss ich oft denken in letzter Zeit.

Es fühlt sich an, als würde ich mich innerlich entknittern, aus dem Schneckenhaus herauswagen. Ich träume auch immer sehr deutlich in den letzten Wochen. Ich träume davon, wie Kinder meine Kinder schlagen und ich die zuschauenden Menschen anbrülle, dass es niemals mehr jemand wagen sollte, meinen Kindern wehzutun. So zeigt mir mein Unterbewusstsein sehr deutlich, wie viel Schmerz ich selbst erfahren haben, während des Mobbings.

Ich träume von einem Vogelnest, das ich im neuen Haus in einem alten Regal fand. Darin langen mehrere leere Eier. Von innen aufgeknackt von Vogelküken. In Nummer 2s zukünftigen Zimmer hatten wir vorletztes Wochenende ein Rotkelchen entdeckt, das dort herumflog. Nummer 2 hatte sich um das Vögelchen bemüht, doch es ließ sich nicht fangen. Irgendwann hat es den Weg nach draußen gefunden, was sie sehr glücklich machte. Darauf bezog sich wohl mein Traum, in dem ich zu Nummer 2 rief: „Ich hab das Nest gefunden! Hierher kam bestimmt dein Vögelchen. Siehst du? es hat eine Familie und Geschwister. Sie sind alle heraus aus den Eiern und schon längst in Freiheit. Dein Vögelchen ist nicht alleine!“

Es ist viel zu verarbeiten. Ich habe viel angestaut. Aber ich lasse es rituell los, immer ein wenig mehr. Und ich spüre die Erleichterung.

Jeden Morgen (wenn der tagesplan es zulässt, sonst auch nachmittags) mache ich Yoga. Ich meditiere regelmäßig und bin in sehr gutem Kontakt mit mir. Dieser Weg fühlt sich gut an.

Die viele Arbeit in dem Haus und wie gut wir sie zu sechst bewältigen, das ist genau richtig. Manchmal lassen wir uns natürlich hinreißen und denken: „Oh Mann, so viel für zwei Erwachsene, zwei Teenager und zwei Kinder!“ Aber ich weiß, dass wir das schaffen.

Wir haben einen Handwerker, der in drei Räumen die dunklen Deckenpaneelen entfernt und die Decke mit Rigips überarbeitet, damit die Räume größer und höher wirken. Er zieht eine wand in ein großes Zimmer, welches sich dadurch für die Teenies teilt. Und eine kleine Wand in das Wohnzimmer, damit dieses von der Treppe abgeteilt wird und man dort in Ruhe sitzen kann. Sonst wuseln da dann die Kinder nebst Freunden dauernd vorbei und aus ist die Ruhe …

Später bauen wir noch einen sehr großen Keller Raum (und den kleineren, eben erwähnten) aus, wo dann in einem abgeteilten Bereich ein paar Geräte wie ein Laufband und ein kleiner Turm stehen werden. Im anderen Bereich bekommen die Kinder viel Platz mit einer Spielecke für Nummer 4 und einem Platz mit Sofa zum Zocken und Herumgammeln.

So weit kamen wir also Samstag und Sonntag:

  • Zwei Räume gestrichen und für das Verlegen des Laminats vorbeireitet.
  • Treppe vom Teppichboden befreit (nun überlegen, wie es mit der Treppe weitergeht …)
  • Diverses geräumt
  • Den Riesen-Teppich in Nummer 1 und Nummer 2s noch nicht geteilten Zimmer zur Hälfte herausgerissen
  • Geplant, wie wir mit den halbhohen Kiefernholzpaneelen in den Kinderzimmern verfahren (MDF tapezieren/lackieren oder mit Stoff beziehen und davor befestigen. Nix ewig schleifen und streichen..)
  • Kleinkram wie Reinigen eines Dachfensters (letzte Reinigung schätzungsweise 2007), eines Badezimmers, Absaugen eines Teppichbodens, damit man ihn besser/sauberer herausreißen kann und so weiter.
  • Planungen diverser Dinge und Besprechen weiterer Vorgänge

Das vorige Wochenende brachte uns dann auf folgenden Stand:

  • Nummer 4s Zimmer ist soweit fertig. Nur noch die Steckdosen und Lichtschalter müssen demontiert, gereinigt und wieder angebracht werden. Und die Fußbodenleisten sind zugesägt, aber noch nicht montiert. Wir haben Laminat verlegt (Gemeinschaftsarbeit von Nummer 2 und mir), eine halbhohe Paneelwand wurde angeschliffen, grundiert und zweifach lackiert. Die Wände sind gestrichen und die Wandtattoos angebracht.
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Und ich pinselte und pinselte…Himmel, Berge, Gras…

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… hier trocknet die Farbe gerade …

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Hier steht das erste Scottish Castle …

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… und hier schwimmt Nessie mit Familie.(Man beachte den fiesen Lichtschalter, der noch abmontiert und gereinigt werden muss – wie alle Lichtschalter und Steckdosen im Haus)

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Die Kieferpaneelen wurden angeschliffen, grundiert und zweifach lackiert. Und hier sind wir mitten im Laminatverlegen, Nummer 2 und ich.

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Puh fertig mit Fußleisten. Der Pudel wollte während des Arbeitens dauernd auf unseren Schößen sitzen. War sehr hilfreich. In diesem Bild hat er sich dann in seine geliebte Transportbox gelegt.

 

  • Die Zimmer von Nummer 1 und Nummer 2 sind vorbereitet für den farbigen Anstrich. Die Decken sind weiß gestrichen, alles ist abgeklebt, auch hier wurden die halbhohen Paneelen an den beiden Wänden lackiert. Am kommenden langen Wochenende wird eine Trockenbauwand eingezogen, um das große Zimmer aufzuteilen für die beiden.
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Hier sind wir auch weitergekommen: Das Tapetenloch oben wurde ausgebessert und die Decke komplett gestrichen.

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Hier kümmert sich der fleißige Ehemann um die Behandlung der Kieferpaneelen, die sich unter der Schräge in jedem der Kinderzimmer befinden. In Hellgrau finde ich sie aber dann doch ganz schön.

  • Der Flur wurde fertig mit Laminat belegt. Bei sechs Türausschnitten könnt Ihr Euch die Arbeit vorstellen. Die Sticksäge war unsere beste Freundin … 
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    Im Vordergrund: Noch halbfertiger Bodenbelag mit tapsendem Pudel. Im Hintergrund die einen Schwächeanfall simulierenden Teenies.

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    Hurra.

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    Der Flur mit Blick in das noch zu teilende Zimmer der Teenies.

    Und dann hat unser fleißiger Trockenbauer und Gärtner zwei riesige Bäume gekürzt. Einen im Vorgarten und einen im Hinter(?)-Garten. Wie auch immer der Garten hinter dem Haus so heißt.

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War mal schöner: Der Garten

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War mal höher: Der Baum

  • Dann hat er die dunkle Deckenverkleidung im Wohn-und Schlafzimmer abgerissen und im Schlafzimmer bereits Rigips an die Decke angebracht.
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    Das Schlafzimmer. Ein Ort der Ruhe und Ordnung.

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    Der eine Bereich es Wohnzimmer. Zuvor als Bar genutzt. Und später von uns dann auch wieder.

     

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    Auch das Wohnzimmer selbst lädt zum Verweilen ein, ne?

     

    Soweit nun die Zusammenfassung, damit Ihr seht, was wir gerade so zu tun haben. Zwischendurch sortiere und packe ich ein. So viel Zeugs. Ich verkaufe und spende auch viel. Dann gibt es viel zu regeln, zu planen und einzukaufen. Habe derweil keine Langeweile.

Wir haben ein rotes – ein richtig rotes – Sofa bestellt. Beziehungsweise mehrere, damit jeder von uns einen Sitzplatz hat. Ein 3er-Sofa, ein 2er-Sofa, ein 1,5er (Loveseat) und einen passenden Hocker. So ein rechteckiges großes Teil. Diese Möbel sind mit Samt bezogen. Ihr werdet sie ja dann irgendwann auch mal auf einem Foto sehen, wenn es soweit ist.

Und so leben wir hier im „alten “ Haus mit schwindender Deko (im Karton), schwindendem Spielzeug (im Karton), schwindenden Nähsachen (im … Ihr wist schon) und vielen, äh, Kartons.

Noch sechs Wochen bis zu den Ferien und circa sieben bis zum Umzug.

 

 

 

 

 

 

 

 

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6 Gedanken zu “Hausrenovierung, Teil 2

    • Und es fühlt sich dabei richtig gut an bisher. Noch keine Krisen in Sicht. Budget scheint eingehalten zu werden, auch wenn es kein echtes Einsparen gibt und ansonsten freuen wir uns immer, wenn es am Wochenende wieder in das neue Haus geht 🙂

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  1. Wow! Was Ihr da leistet neben all dem anderen Kram der alltäglich ansteht!
    Man merkt deutlich, wie Ihr Euch auf den Neuanfang freut! Wie Ihr bzw wie Du „in Besitz nimmst“ – peau a peau.
    Ich wünsche Euch weiterhin einen wohlgesonnenen Heimwerkergott ^^

    Gefällt 2 Personen

    • Es ist genau, wie Du es beschreibst: Schritt für Schritt erarbeiten wir uns diesen neuen Anfang und es fühlt sich so gut an wie schon lange nichts mehr 🙂 Danke für die lieben Wünsche.
      Sicher, es kann immer etwas Blödes dazwischenkommen und so weiter – aber wir lassen uns bisher nicht ärgern 😀

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  2. Wirklich beeindruckend, ihr zwei!
    Weiterhin viel Erfolg und Freude beim Werkeln 🙂

    (Ich demontiere Lichtschalter und Steckdosen ja immer vor dem Streichen. Erleichtert die Reinigung und spart Zeit 🙂 )

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    • Lieben Dank☺️
      Wir hätten die Schalter und Steckdosen wirklich gleich abschrauben sollen – erst wollten wir sie eh durch neue ersetzen. Dann wurde uns bewusst, dass sie 40 Jahre alt sind und man somit auch die Dosen selber hätte austauschen müssen, statt nur neue Deckel zu kaufen …^^
      Das verschieben wir nun erst mal…😅

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