Sponsored Post: Test des Profi Pneumatik Power Baukastens von Fischertechnik

Wir haben letztens von Fischertechnik ein Pneumatikset zum Testen bekommen. Wer uns kennt wird wissen, dass wir jetzt nicht so 100%ig die Kernzielgruppe sind – auch wenn unsere mittleren und großen Mädels durchaus frei erzogen sind. Sie mögen Schwertkampf, Hulk und Heavy Metal. Aber die große „Konstruktionsspielzeugphase“ haben sie komplett übersprungen oder ausgespart. Allerdings zeigten sie sich sehr interessiert – daher haben wir das Testprojekt umgesetzt.

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Nummer 2 und 3 äußerten sich zwar anfangs wirklich begeistert, kamen beim Bauen aber nicht so unglaublich weit. Während Nummer 2 schon vor dem echten Start von der Gravitation ihres Betts unhaltbar angezogen wurde (Teenie!), gab Nummer 3 nach rund 45 Minuten auf. Auch wenn ihr diese ersten Bauschritte sehr großen Spaß gemacht haben, glaube ich nicht, dass sie aus eigenem Antrieb ab hier weitergebaut hätte. Zum Verständnis: Sie ist im Moment 8 und hat mit dieser Art von Spielzeug nicht sehr viel Erfahrung. Ich denke ein gleichaltriges Kind, dass in dieser Hinsicht schon ein wenig Erfahrung gesammelt hat, mag hier auch allein weiterkommen. Ihr ging einfach die Lust vorhanden, auch wenn ihr bis dahin alles perfekt nach Anleitung gelungen war. Doch die etwas fummeligen Kleinteile luden nicht gerade zum Weiterbauen ein.

Nummer 3 im Einsatz.

Nummer 3 im Einsatz.

In vielen Fällen (zumindest bei Kindern unter 10) wird der Bau eines der Fahrzeuge – wir haben uns natürlich für den Bagger entschieden – ein Co-Projekt für Eltern und Kind sein. Was ja auch eine nette Sache ist.

Ich war als Kind sehr versiert mit Konstruktionsspielzeug. Da es bei mir allerdings eher Lego (auch Technik) war, bedeutete der Bau jetzt keine nostalgische Reise in die Vergangenheit für mich. Es war eher das Ausprobieren von etwas Neuem.

Hellauf begeistert war natürlich unser Bagger-Fan Nummer 4. An dem Tag, an dem das Paket angekommen war, kam er mir begeistert entgegengelaufen, als ich abends von der Arbeit kam. „Bagger bauen! Bagger bauen!“ rief er. Mir war sofort klar: Dieses Projekt duldete keinen Aufschub.

Leider erwies sich das Bagger bauen als besser zugeschnitten auf Menschen, die mehr Zeit haben als ich. Am Ende musste auch nach rund 45 Minuten am ersten Abend abbrechen, weil ich soviel Freizeit schlicht und einfach nicht habe.

Dementsprechend baute ich bis zum Wochenende jeden Abend immer einen kleinen Teil des Baggers. Während die Kinder sich an den ersten Tagen noch beteiligt haben, meisterte ich das Projekt am Ende ganz allein. Der einzige, der hemmungslos begeistert blieb, war Nummer 4. Leider beschränkte sich seine Unterstützung darauf, sich einzelne Teile unter den Nagel zu reißen, sie auf den Tisch zu hauen oder wegzuwerfen. Eventuell wäre ich sogar ohne seine Hilfe ein wenig schneller gewesen … 😉

Ich möchte meinen Eindruck hier mal schnell zusammenfassen:

Positiv

Ziemlich umgehauen hat mich die Pneumatik-Funktion, nachdem ich den Bagger fertig hatte:

Bei meinem alten Lego Technik-Zeug bedeutete Pneumatik, dass man irgendwo pumpte und sich an einer anderen Stelle etwas bewegte (zumindest erinnere ich mich so daran). Der Profi Pneumatic Power Baukasten verfügt über einen Drucklufttank, in dem die „pneumatische Energie“ gespeichert werden kann. Sprich: Man pumpt auf und kann den Baggerarm dann vier bis fünfmal bewegen. Klingt jetzt weniger spannend als es ist – ist aber wirklich eine coole Funktion!

Außerdem gefiel mir die Auswahl an Baugeräten sowie die Optik des Baggers – die kam auch bei Nummer 4 sehr gut an.

Neutral

Das Set ist – wie der Name „Profi“ auch andeutet – einigermaßen anspruchsvoll. Je nach Übung und Alter des Kindes ist das eher ein Projekt für Kind und Eltern. Es ist auch als Spielzeug eher geeignet für Menschen, die eine Affinität zu feinmotorischem Gebastel haben, das ein wenig die Geduld herausfordert. Je nach Fähigkeit ist auch recht viel Zeit erforderlich.

Negativ

Ich bin nicht sicher ob die Altersangabe 8+ hundertprozentig passt. Nummer 3, die pfiffig und acht Jahre alt ist, hätte das alleine nicht fertigbekommen. Aber es mag auch Achtjährige geben, die in diesem Bereich mehr Übung haben. Mein wirklicher Kritikpunkt ist allerdings, dass das fertige Produkt nicht besonders haltbar ist. Die Steckverbindungen halten so lala, so dass der Bagger mehr zum Demonstrieren denn zum Spielen geeignet ist. Ich glaube zwar, dass das so gewollt ist – man baut halt so ein Fahrzeug und stellt es sich dann ins Regal – es kann aber ein wenig frustrierend sein, wenn die Kinder ein selbstgebautes, voll nutzbares Spielzeug erwarten.

Das seitliche Aufstecken, bzw. Einschieben der einzelnen Teile schränkt den Aufbau ein. Lego ist wesentlich leichter aufzubauen und hält auch beim Spielen besser. Beim Pumpen, Schieben und Drehen des fertigen Baggers schoben sich dauernd diese Kleinteile auseinander. Die Anleitung war auch eher für geübte Pneumatik-Profis.

Interessiert? Hier könnt Ihr den Baukasten kaufen (Affiliate-Link).

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3 Gedanken zu “Sponsored Post: Test des Profi Pneumatik Power Baukastens von Fischertechnik

  1. super Vorstellung, man kann sich sehr gut einen Eindruck machen. Ich weiss auch genau, wie Deine Erfahrung war, ging es mir bei manchem Spielzeug auch so !danke !!!

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  2. Ich kenne das in anderer Form von den neuen Lego-Teilen. Mein Sohn steht total auf LEGO Star Wars und hat zum Geburtstag einige Bausätze hiervon geschenkt bekommen. Das Geschenk, das wir ihm geschenkt haben, habe ich am Abend vorher aufgebaut, damit er vor der Schule noch etwas davon hat.
    Ich habe -als erfahrener LEGO-Aufbauer- fast 2 Stunden gebraucht. Da frage ich mich immer wieder, wie Kinder so etwas schaffen sollen.

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    • Das habe ich mich schon diverse Male gefragt, zum Beispiel Weihnachten. Selbst Barbies, die ja nicht gebaut werden können, sind mindestens so verpackt dass Kinder sie nicht alleine auspacken können. Vermutlich hassen die Menschen in der Spielzeugindustrie einfach uns Eltern.

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