Einblicke: Meine Woche

Immer mal wieder bitten Leser*innen mich, doch mal etwas über meinen Alltag zu schreiben. Und heute ist der Tag, an dem ebendieser Alltag mir dazu genug Zeit lässt.

Meine letzte Woche und ein Ausblick auf die laufende:

Montag

6:30 Wecker klingelt. Im Bett Zeitung lesen (digital). Dauert ewig, bis diese heruntergeladen ist. Nummer 1 und Nummer 3 sind kränklich und bleiben zu Hause. Nummer 2 rafft sich in der kommenden halben Stunde zur Schule auf.

8:30 Nummer 4 bei der Tagesmutter abliefern. Wie an jedem Montag eine etwas sensible Angelegenheit.

9:00 Treffen mit meiner Mit-Katechetin zum Besprechen der Vorbereitung auf die Erstkommunion. Wir lernen uns kennen, trinken einen Kaffee zusammen, schlagen die Ordner auf und gehen die einzelnen Stunden bis Weihnachten durch. Es gibt viel zu besprechen. Am Ende reden wir noch über die Grundschule unserer Kinder und tauschen uns über Probleme aus.

12:10 Ende des Treffens und Fahrt zur Tagesmutter. Ab 13 Uhr wird meine neue Waschmaschine geliefert, die, wie auf Facebook mehrmals berichtet, eine ganz eigene und nervige Geschichte hat.

Ich kuschle mit Nummer 4, sehe nach Nummer 3 und beginne zu kochen, während die beiden Größeren nach Nummer 4 sehen.

14:00 Nummer 2 kommt aus der Schule und wäre auch lieber krank gewesen, statt zu lernen: Laune mies.  Es gibt Essen. Und ein bisschen Streit dazu. Wie öfter mal, seit die Großen einen Hormonschub erlitten. Oder mehrere. Die Kinder räumen die Küche und den Esstisch auf. (Nicht zu früh freuen: Sie lassen dabei dauernd etwas stehen und „vergessen“ immer, den Tisch abzuwischen). Nummer 4 macht Mittagsschlaf.

15:30 Die Waschmaschine kommt, kann nicht angeschlossen werden, weil der Anschluss seltsamer weise nicht passt. Ich fotografiere den betreffenden Teil aus der Bedienungsanleitung und bitte Mr. essential, das Teil abends noch zu kaufen. Ich nehme mir heraus, das nicht selbst zu tun, ich soll mich ja schonen und so. Nebenbei scheuche ich Nummer 1 und 2, Englisch zu üben. Komischer Weise haben sie darauf nur bedingt Lust, machen es dann aber.

16:00 Pause: 30 Minuten. Danach ein bisschen bügeln und um

17:00 Die erschöpfte Nummer 4 wecken, der irgendwie krank aussieht. Die Großen wechseln sich an den Nachmittagen ab, jeweils rund 2 Stunden Nummer 4 mitzubetreuen oder auch mit ihm spazieren zu gehen. Nummer 2 spielt mit ihm. Ich räume auf und staubsauge.

18:00 „Wie spät ist es eigentlich, Nummer 1?“ – „Sechs.“ – „Erst? Geht dieser Tag denn niemals um?“ Wir lachen. Ein Kaugummitag. Ich spiele mit Nummer 4 in dessen Zimmer. Er hat einen heißen Kopf.

IMG_2956

Mal wieder krank – wohl eine Runde Bazillen-Pingpong in der Familie gespielt?

18:40 Mister Essential kommt nach Hause, früher als sonst. Und dafür sogar mit der Verjüngung des Waschmaschinenanschlusses. Das Teil kommt dran, Nummer 4 „hilft“ dabei und zur Strafe für all den Ärger (Umtausch der zuvor neu gelieferten Maschine weil beide Schläuche Löcher hatten und der Aquastop undicht war -> Boden nun in Wellen, Versicherung des Anbieters muss kontaktiert werden…) muss sie sofort waschen, was ihre 9-Kilo-Trommel hergibt: Einmal eine 40-Grad-Ladung rein. Habe ja binnen sieben Tagen ohne Waschmaschine von uns sechs Personen genug Schmutzwäsche, um die Maschine sehr gründlich einzuweihen …

Wäschekammer

Juchu – es geht an die Wäscheberge!

20:00 Nummer 4 ist bettfertig und kuschelt mit uns, während er auf dem iPad eine Folge „Oonas Insel“ (Bei Netflix/sehr empfehlenswert) gucken darf. Danach gegen

20:25 geht er ins Bett, was er doof findet. Aber leider dennoch muss. Nach 10 Minuten mit Schimpfen, Beruhigen, Schimpfen, Schaukeln auf Schaukelstuhl, Schimpfend schläft er ein.

Gegen 21:00 Feierabend, Serie an. Ach Halt:

21:30 Waschmaschinenladung in den Trockner tun und nach 30 Minuten rausholen, aufhängen. Danach wieder hinpflanzen und weitergucken.

Dienstag

Dinge wie aufstehen, kochen und so weiter spare ich mir – die sind ja jeden Tag gleich. Während des Mittagsschlafs von Nummer 4 ist meist meine Online-Zeit irgendwann.

Am Dienstag habe ich nachmittags nicht viel außer dem Üblichen zu tun gehabt. Aber ich war spontan einkaufen und habe den Bofrost-Mann (Tiefkühllieferservice) vergessen. Dieser hatte den vorbestellten Pralinen-Adventskalender für Mister Essential vorbeigebracht, den ich für ihn orderte, damit er sich in meiner Abwesenheit damit vollstopfen die Einsamkeit versüßen kann.

Ich habe angefangen, ein Shirt für Nummer 4 zu nähen, habe einige Klamotten geflickt und eine Liste mit den Dingen, die ich für die Kur einpacken muss, geschrieben. Und mir eine Liste mit Sehenswürdigkeiten sowie Supermärkten in der Umgebung rausgesucht: Mal will man dort ja auch vielleicht etwas einkaufen. Spekulatius zum Beispiel.

Mittwoch

Morgens habe ich mich in mein Projekt vertieft.

Um 15:30 hatte ich mal wieder einen Termin beim Therapeuten – die habe ich alle paar Monate, so nach Bedarf. Mehr gibt es nicht, rein krankenkassentechnisch.

Danach bin ich zurückgeflitzt und um 18:00 startete der Martinszug von Nummer 3s Schule. Eineinhalb Stunden ging es durch den Ortsteil, raus in die windigen Felder und wieder zurück. Dann das geleierte Martinsspiel. Mister Essential kam wie jedes Jahr zu spät, suchte uns und eilte unserem Zug entgegen. Nummer 4 weinte und wollte zu Fuß laufen, was aber nicht ging. Am Ende packte ich ihn, Nummer 2 und Nummer 3 ein und Mister Essential stellte sich an der FresstütenMartinstütenausgabe an.

Um 20:00 saßen wir am Tisch und guckten auf das, was wir für die 10,- „Spende“ pro Tüte bekommen hatten. Unter Anderem eine ganz doll nützliche Stirnlampe mit Gummibändern. Ein Kilo Alibi-Vitamine und Smarties, eine Tafel Vollmilchschokolade und so Kleinkrams. Und natürlich den obligatorischen Weckmann. Wow. Begeisterung, Jubel. Ich habe mir dann einen Glühwein heiß gemacht. Nummer 3 hat wieder ein bisschen Fieber (na ja, erhöhte Temperatur) bekommen. Nummer 4 ist auch nicht fit.

Donnerstag

Vormittags Business as usual. Allerdings sind Nummer 4 und Nummer 3 zuhause, das verlangsamt das Business etwas.

15:20 Alle Kinder ins Auto, 30 Minuten zum Opa fahren, wo ich Nummer 1 und Nummer 4 parke, um mit den anderen beiden zum Zahnarzt zu fahren. Dort soll um 16:00 eine Fissurenversiegelung vorgenommen werden, was bei Nummer 2 gut klappt, aber Nummer 3 beginnt zu weinen und die nette Prophylaxespezialistin bricht die Behandlung ab. Ich bleibe noch ein wenig beim Opa, als ich die beiden abhole.

Auf dem Rückweg um 18:00 gibt es Stau, was lästig ist, weil ich mit Mister Essential noch den Wocheneinkauf machen muss. Vor 20 Uhr. Nummer 2 textet ihm, dass ich mich verspäte. Um 20:00 muss ich nämlich zum Treffen der Katechetinnen.

FullSizeRender (2)

Hurra: Stau auf dem Rückweg vom halberledigten Zahnarzttermin. Rücklichter als Wochenhöhepunkt?

Zuerst schnell nach Hause, Kinder raus aus dem Auto, Mister Essential rein ins Auto und los zum Discounter. Auf dem Rückweg lässt er mich am Restaurant raus.

Faule Erwachsene

Endlich mal wieder einkaufen: Donnerstäglich grüßt das Aldi-Tier.

20:05 fast pünktlich komme ich an, gesellige Runde, ziemlich lustig. Alles Nötige wird geplant und durchgesprochen. Da ich eine echte Zugezogene und ein totaler Outsider bin, weihe ich mich durch diesen Akt des Socialising ein bisschen ein.

21:40 bin wieder zuhause. Jetzt ein bisschen entspannen und – wie üblich – gegen 22:30 ins Bett.

Freitag

Ich freue mich auf einen Tag mit nur einem Termin: Kieferorthopädin mit Nummer 1.

IMG_5401

Glanzpunkte des Alltags. Hier als Beispielbild: Vorbereitung einer Wurzelbehandlung.

Nummer 1,3 und 4 sind vormittags wieder außer Haus, dafür ist Nummer 2 nun krank.

Ich kaufe ein bisschen in der Drogerie ein, nähe ein wenig weiter, bügle beim Hörbuch und so weiter. Es ist immer ziemlich schnell

12:15 und ich hole Nummer 4 ab.

Danach typischer Alltag. Mister Essential hat Homeoffice-Tag. Diesen hat er, wenn es sich einrichten lässt, jede Woche. Entweder donnerstags oder freitags.

Am Nachmittag bin ich im Nähzimmer und höre Hörbuch – das ist nahe an Wellness! Ich gucke auf die Uhr:

„Was? Schon 16:45? Mist, den Zahnarzttermin für Nummer 1 verpasst und Nummer 4 muss geweckt werden!“

Ich aktiviere Nummer 2, um den Minimann zu wecken und gucke gestresst auf den Kalender, als Nummer 1 lässig nach unten kommt:

„Fahren wir jetzt?“

Hinter ihr Nummer 2 mit einer ziemlich müde aussehenden Nummer 4 auf dem Arm.

Es war 15:45 … also reichte die Zeit, um schnell loszudüsen.

Eigentlich sollte abends Besuch kommen, aber der sagte leider ab, weil er irgendwie den Termin verschwitzt hatte.

Abends, gegen 19:45 fahren wir ins Kino und gucken „Spectre“.

Samstag

Wir frühstücken spät und ich fahre während Nummer 4 Schläfchen zum Ikea. Wir müssen noch unsere Garederobenecke im Flur einrichten.

Das tun wir, nachdem wir zurück sind und daraus ergeben sich, wie so oft, noch weitere Änderungen. Eine Kindergarderobe passte doch nicht wie geplant und so weiter. Wir planen, ändern und freuen uns auf den Feierabend.

Nach den Ereignissen in  Paris ist die Stimmung gedrückt und wir setzen abends irgendwie so gar nicht auf traute, intensive Zweisamkeit wie sonst, sondern setzen uns mit einem französischen Rotwein auf das Sofa und unterhalten uns. Dann sehen wir uns etwas später noch eine Serienfolge an. Der Wecker wird gestellt und wir gehen ins Bett.

Sonntag

7:30 Weckerklingeln. Ich quäle mich aus dem Bett, Mister Essential wirft die Kaffeemaschine an und weckt Nummer 3. Mit ihr geht es zum Vorstellungsgottesdienst der Kommunionskinder 2016. Nummer 1,2, und 3. Nummer 3 ist ganz chic und fragt nur irritiert, wieso ich ihr ein Stoffblümchen ins Haar stecke. Nach so etwas steht unserem kleiner Hulk nicht immer den Sinn. Dafür aber nach Religiösem, wie viele wissen.

8:30 Gottesdienst bis 9:30 danach

9:45 Kirchencafé im Pfarrheim mit Besprechung des Ablaufs und ein paar Keksen. Auf dem Rückweg holen wir beim Bäcker Hörnchen für die Daheimgebliebenen. Wir frühstücken zusammen.

Wir schrauben noch ein bisschen an der Garderobe herum. Mister Essential sicherte den hohen Gartenzaun wegen des Windes, ich nähte das Shirt fertig (Foto folgt) und Mister Essential kochte.

Nummer 3 traf sich mit Freundinnen. Während Nummer 4s Schläfchen guckte Mister Essential „Archer“ und ich nähte für den im Dezember anstehenden 80. Geburtstag von Mister Essentials Onkel einen kleinen Wappenrock mit Barett für Nummer 4. Der Geburtstag wird ein Rittergelage und wir als alt Mittelalterfans lassen uns nicht lumpen und gehen in Kostümen. Und werden auch noch mittelalterliches Liedgut einstudieren. Nur Nummer 4 besaß noch nichts Altertümliches. Jetzt schon, dank zweier Stoffreste in schwarz und gelb, sowie dreier vergoldeter Knöpfe.

Diese Woche

Diese Woche steht unter dem Stern ganz alltäglicher und innerlicher Vorbereitung auf die Kur.

Montag war ein ganz normaler Tag, war nachmittags im Spielzeugladen mit Nummer 3 und Nummer 2, um ein Geschenk für Nummer 3s Freundin und ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Habe viel gewaschen (Nachholbedarf wg. erwähntem Waschmaschinen-Ausfall) und gebügelt.

Schon mal Taschen und Koffer für die Kur herausgeholt, sowie einiges gepackt und rausgesucht. Passen Nummer 4s Schwimmwindeln noch? Wo ist die vorbereitete Tasche mit den Geburtstagssachen für ihn? Und so weiter.

Dienstag gab es um 11:00 ein Gespräch mit der Klassenlehrerin von Nummer 1 und 2. Wir besprachen, was die beiden in der Kur an Unterrichtsmaterial abarbeiten sollen und so Diverses (wenn Lehrer einen mal in den Klauen haben …), um 15:45 war dann der Logopädie-Termin von Nummer 3. Ich holte sie von der Schule ab – mit müder Nummer 4 im Gepäck – dann war gleich das nächste Lehrergespräch. Auch hier eine Kombi aus Elternsprechtag und Kur-Besprechung. Während die Großen eher faul und chaotisch waren, waren Nummer 3s Leistungen besser, ordentlicher und auf dem Weg nach oben. Seit der Noteneinführung waren diese nämlich etwas eingebrochen.

Das Gespräch mit der Lehrerin der Großen aber war so gruselig für mich, dass mir danach schwindelig war und Mister Essential etwas früher nach Hause kam, um eine Lagebesprechung einzuberufen: Fazit waren diverse Veränderungen des Alltags und ein Entzug der Unterhaltungselektronik, die nicht nur unterhält, sondern ablenkt zum Prokrastinieren verführt.

Mittwoch, also heute traf ich mich nach dem Wegbringen Nummer 4s mit einer Freundin um 9:00 zum Frühstück in einem Café, was sehr nett war. Mal wieder unter (einer) Gleichaltrigen, die nicht Mister Essential waren! Um 16:00 ist die erste Katechese-Stunde, während dieser passen die Großen auf Nummer 4 auf. Gegen 17:20 werde ich wieder zuhause sein. Ich muss noch nebenbei waschen und packen.

Um 20:30 treffe ich meinen längsten und lieben Freund. Ja, der Tag ist eigentlich zu lang (vor allem, weil Nummer 4 sich eine nächtliche Heulerei angewöhnt hat, die Mister Essential begünstigte und ihm nun abgewöhnen muss.)Aber ich möchte nicht alle meine Kontakte verlieren, weil ich Kinder habe und die mich so erschöpfen 😀

Donnerstag gibt es dann gleich um ca. 9:15 noch ein Außer-Haus-Frühstück: Mit Cathérine – sie wohnt im gleichen Ort wie unser Opa, 30 Minuten weit weg also. Ich fahre gleich nach dem Wegbringen durch. Um 20:00 die „Katechetinnen-Runde“ – hier werden in regelmäßigen Abständen die anstehenden Stunden des Kommunionsunterrichts erklärt und soweit besprochen. Das geht bis mindestens 21 Uhr. Ich nehme dann Unterlagen und Materialien mit, die ich Freitag zu meiner Mit-Katechetin bringe, bei die Stunden stattfinden.

Freitag sind Nummer 2 und Nummer 3 im Jugendkeller, wo sie mit anderen Kindern und einer ehrenamtlichen Mutter backen und spielen und eine Menge Fanta sowie Chips essen trinken werden. Dort bringe ich sie um 17:00 hin und hole sie um 19:00 wieder ab. Um 20:00 kommen unsere Rollenspiel-Freunde, die meistens bis 23:00 bleiben.

Samstag bringen wir die Kinder allesamt zum Opa. Dort wollten sie vor der Kur noch mal übernachten. Wir haben dann sturmfrei und werden – entgegen sämtlicher lustiger Eltern-Sprüche auf Facebook weder putzen und den Tag verschlafen, sondern die gemeinsame Zeit genießen.

Sonntag sollte ich eigentlich auch wieder um 8:30 in die Kirche, vor allem, da meine Mit-Katechetin da in den kommenden drei Wochen Präsenz zeigen muss. Mal sehen, wie ich das mit ihr abspreche.

 

 

 

 

 

 

 

 

Advertisements

Sponsored Post: Test des Profi Pneumatik Power Baukastens von Fischertechnik

Wir haben letztens von Fischertechnik ein Pneumatikset zum Testen bekommen. Wer uns kennt wird wissen, dass wir jetzt nicht so 100%ig die Kernzielgruppe sind – auch wenn unsere mittleren und großen Mädels durchaus frei erzogen sind. Sie mögen Schwertkampf, Hulk und Heavy Metal. Aber die große „Konstruktionsspielzeugphase“ haben sie komplett übersprungen oder ausgespart. Allerdings zeigten sie sich sehr interessiert – daher haben wir das Testprojekt umgesetzt.

IMG_6076

Nummer 2 und 3 äußerten sich zwar anfangs wirklich begeistert, kamen beim Bauen aber nicht so unglaublich weit. Während Nummer 2 schon vor dem echten Start von der Gravitation ihres Betts unhaltbar angezogen wurde (Teenie!), gab Nummer 3 nach rund 45 Minuten auf. Auch wenn ihr diese ersten Bauschritte sehr großen Spaß gemacht haben, glaube ich nicht, dass sie aus eigenem Antrieb ab hier weitergebaut hätte. Zum Verständnis: Sie ist im Moment 8 und hat mit dieser Art von Spielzeug nicht sehr viel Erfahrung. Ich denke ein gleichaltriges Kind, dass in dieser Hinsicht schon ein wenig Erfahrung gesammelt hat, mag hier auch allein weiterkommen. Ihr ging einfach die Lust vorhanden, auch wenn ihr bis dahin alles perfekt nach Anleitung gelungen war. Doch die etwas fummeligen Kleinteile luden nicht gerade zum Weiterbauen ein.

Nummer 3 im Einsatz.

Nummer 3 im Einsatz.

In vielen Fällen (zumindest bei Kindern unter 10) wird der Bau eines der Fahrzeuge – wir haben uns natürlich für den Bagger entschieden – ein Co-Projekt für Eltern und Kind sein. Was ja auch eine nette Sache ist.

Ich war als Kind sehr versiert mit Konstruktionsspielzeug. Da es bei mir allerdings eher Lego (auch Technik) war, bedeutete der Bau jetzt keine nostalgische Reise in die Vergangenheit für mich. Es war eher das Ausprobieren von etwas Neuem.

Hellauf begeistert war natürlich unser Bagger-Fan Nummer 4. An dem Tag, an dem das Paket angekommen war, kam er mir begeistert entgegengelaufen, als ich abends von der Arbeit kam. „Bagger bauen! Bagger bauen!“ rief er. Mir war sofort klar: Dieses Projekt duldete keinen Aufschub.

Leider erwies sich das Bagger bauen als besser zugeschnitten auf Menschen, die mehr Zeit haben als ich. Am Ende musste auch nach rund 45 Minuten am ersten Abend abbrechen, weil ich soviel Freizeit schlicht und einfach nicht habe.

Dementsprechend baute ich bis zum Wochenende jeden Abend immer einen kleinen Teil des Baggers. Während die Kinder sich an den ersten Tagen noch beteiligt haben, meisterte ich das Projekt am Ende ganz allein. Der einzige, der hemmungslos begeistert blieb, war Nummer 4. Leider beschränkte sich seine Unterstützung darauf, sich einzelne Teile unter den Nagel zu reißen, sie auf den Tisch zu hauen oder wegzuwerfen. Eventuell wäre ich sogar ohne seine Hilfe ein wenig schneller gewesen … 😉

Ich möchte meinen Eindruck hier mal schnell zusammenfassen:

Positiv

Ziemlich umgehauen hat mich die Pneumatik-Funktion, nachdem ich den Bagger fertig hatte:

Bei meinem alten Lego Technik-Zeug bedeutete Pneumatik, dass man irgendwo pumpte und sich an einer anderen Stelle etwas bewegte (zumindest erinnere ich mich so daran). Der Profi Pneumatic Power Baukasten verfügt über einen Drucklufttank, in dem die „pneumatische Energie“ gespeichert werden kann. Sprich: Man pumpt auf und kann den Baggerarm dann vier bis fünfmal bewegen. Klingt jetzt weniger spannend als es ist – ist aber wirklich eine coole Funktion!

Außerdem gefiel mir die Auswahl an Baugeräten sowie die Optik des Baggers – die kam auch bei Nummer 4 sehr gut an.

Neutral

Das Set ist – wie der Name „Profi“ auch andeutet – einigermaßen anspruchsvoll. Je nach Übung und Alter des Kindes ist das eher ein Projekt für Kind und Eltern. Es ist auch als Spielzeug eher geeignet für Menschen, die eine Affinität zu feinmotorischem Gebastel haben, das ein wenig die Geduld herausfordert. Je nach Fähigkeit ist auch recht viel Zeit erforderlich.

Negativ

Ich bin nicht sicher ob die Altersangabe 8+ hundertprozentig passt. Nummer 3, die pfiffig und acht Jahre alt ist, hätte das alleine nicht fertigbekommen. Aber es mag auch Achtjährige geben, die in diesem Bereich mehr Übung haben. Mein wirklicher Kritikpunkt ist allerdings, dass das fertige Produkt nicht besonders haltbar ist. Die Steckverbindungen halten so lala, so dass der Bagger mehr zum Demonstrieren denn zum Spielen geeignet ist. Ich glaube zwar, dass das so gewollt ist – man baut halt so ein Fahrzeug und stellt es sich dann ins Regal – es kann aber ein wenig frustrierend sein, wenn die Kinder ein selbstgebautes, voll nutzbares Spielzeug erwarten.

Das seitliche Aufstecken, bzw. Einschieben der einzelnen Teile schränkt den Aufbau ein. Lego ist wesentlich leichter aufzubauen und hält auch beim Spielen besser. Beim Pumpen, Schieben und Drehen des fertigen Baggers schoben sich dauernd diese Kleinteile auseinander. Die Anleitung war auch eher für geübte Pneumatik-Profis.

Interessiert? Hier könnt Ihr den Baukasten kaufen (Affiliate-Link).

Fufel-Chroniken

Wie angekündigt, geben wir hier ab und an Kindermund und Anekdoten aus unseren Chroniken zum Besten.

Dies tun wir ja auch in Form des besonderen Kindermunds unseres „Heiligen Augustinus„, aber eben auch mit dem gesammelten Kindermund der letzten 13 Jahre.

Früher

Vor Jahren liebten unsere beiden großen Mädels sehr emotionale Spielthemen. Mein bester Freund nannte sie immer „Die Drama Queens“ und das traf in’s Schwarze.

Ein typischer Spiel-Dialog, den wir bis heute als Running Gag einsetzen ist folgender:

Nummer 1: „Nimm meine Haaaand!“

Nummer 2 (gespielt schluchzend): „Ich kommt nich draaaan!“

Nummer 1: „Aber dann derbst du!“

Nummer 2 (noch verzweifelter): „Ich weiiiiß!“

Dann kam ein Schrei, ein Stöhnen, ein Schluchzen und ein langgezogenes „Aaaaaaaaa!“

Für dieses Spiel der missglückten Rettung legte sich Nummer 1 auf das Etagenbett oder die Treppe oder das Sofa. Nummer 2 positionierte sich dann so weit unter ihr wie möglich. Nur die Fingerspitzen berührten sich noch.

Eine klassische, dramatische Klippen-Szene.

Ich erinnere mich an einen Nachmittag vor vielleicht sieben Jahren, als ich an der Nähmaschine im Nebenzimmer saß. Die beiden Drama Queens versanken im Spiel. Sie waren damals beide noch im Kindergarten, fünf und drei Jahre alt.

Nach dem obligatorischen „Aaaaaaaa!“ herrschte die übliche atemlose Stille. Jene Atmosphäre, die sich niedersenkt über eine Szenerie tiefster Verzweiflung. Erdrückend, kaum zu ertragen. (Jepp, das mit der Drama Queen hamse von mir, die beiden)

Dann:

Nummer 2 kommt mit weit aufgerissenen Augen zu mir ins Zimmer, packt meine Oberarme, starrt mich panisch an und ruft:

„Die Prinzessin des Lebens ist tot! Sie ist tooo

t!“

Und verschwindet wieder.

Ich war ehrlich total geschockt.

Dann musste ich lachen.

Ich kann heute sagen:

Ja, ich erlebte jenen Tag, der die Welt in eine Zeit davor und eine danach aufspaltete.

Der Tag, an dem die Prinzessin des Lebens starb.

Wir alle wissen, was danach ohne ihre wärmende Lichtkraft aus diesem Planeten wurde, oder etwa nicht?

Ein Bild aus besseren Tagen: Die Prinzessin des Lebens streut Blüten

Ein Bild aus besseren Tagen: Die Prinzessin des Lebens streut Blüten

Anni fragt…

Anni fragt…

Unter der Rubrik „Anni fragt …“ gibt es auf dem Blog Marmeladenschuh Lesenswertes zu verschiedenen Themen. Immer steht eine Fragestellung am Anfang und Anni lässt diese dann durch jemanden beantworten, den sie im Vorfeld als Expert*in auswählt.

Das können fachkundige Experten sein oder einfach erfahrene Eltern (ebenfalls fachkundige Experten :D)

Heute wurde veröffentlicht, was ich zum Thema „Prävention vor sexuellem Missbrauch“ antworten durfte.

Bei Interesse einfach zu Anni ‚rüberhüpfen 🙂

Marmeladenschuh

Heute mit Saskia von Essential Unfairness zum Thema „Kinder stark machen gegen Grenzverletzungen“ (Gastbeitrag)

Saskia hat sich in ihrem Leben bereits viel beschäftigt mit dem Thema sexualisierte Gewalt und dazu vor Kurzem auch einen Präventionskurs absolviert, dessen Inhalt sie in einem sehr lesenswerten Beitrag verbloggt hat. Sie ist heute die Expertin für folgendes Problem:

Ursprünglichen Post anzeigen 1.478 weitere Wörter

Ist der Idiot-Dad ein Mythos?

Wer oder was ist ein Idiot Dad?

In meiner Vorstellung ist das ein Vater, der entweder so tut, als sei er unfähig, ein Baby zu versorgen oder einer, der vor der schmiedeeisernen Toren einer Mother Gatekeeping oder Maternal Gatekeeping betreibenden Frau steht und kein Argument hat, hineingelassen zu werden. Hinein zu seinem Kind oder seinen diversen Kindern.

Gelesen hat man ja schon Einiges dazu.

Mütter, die ihren Lebenszweck und Daseinssinn ganz auf die Nachkommenschaft verlegen und niemandem gestatten, ihnen einen Hauch dieser sie bestätigenden Aufgabe abzugeben. Mütter, die vorgeblich den zugehörigen Vätern nichts zutrauen und sich angeblich aus lauter Angst um das Überleben ihrer Kinder schützend vor diese werfen, wenn der Papa sich nähert.

Und dann gibt es noch diese speziellen Väter, die Peter Pans der Krabbelgruppen.

Männer wie dieser: Vater filmt Sohn auf Spielplatz. Sohn rutscht von Hängebrücke, baumelt kopfüber hinunter und ruft um Hilfe. Der den Jungen haltende Stiefel beginnt bedrohlich vom Fuß zu rutschten. Vater lacht und filmt weiter. Sohn kreischt. Vater lacht. Plumps. (So beobachtet vom mehr als irritierten Mister Essential)

„Ich mach aus meinem Sohn einen echten Kerl – dazu lege ich ihn einem Stier auf den Kopf. Lustig!“ sagt Idiot Dad.

Haben wir alle schon mal irgendwo gesehen, solche Väter. Da sind auch fast ausschließlich Söhne Opfer des Verhaltens. Töchter sah ich zumindest noch nie kopfüber baumeln, während Papa lachte. Papas stählen Söhne, damit die später dann auch ihre Söhne auslachen, statt ihnen zu helfen. Damit sie eben echte Kerle werden. Echte Kerle, das sind diese roboterhaften Wesen ohne Gefühle. Also GANZ ohne. Außer Hunger. Das sind ganz sicher nicht die, die sich nachts mit einem Baby abmühen, damit es trotz Bauchweh einschläft. Nicht die mit dem Hustensaft und nicht die, in deren Armen man seinen Liebeskummer ausweint. Sie bürsten keine Puppen, bauen Holztürmchen nur zum Zerstören und nehmen ganz sicher keinen Lappen in die Hand.

FullSizeRender (8)

„Wie gut, dass Idiot Dad’s Kinder einen Schutzengel haben,“ denken die Mütter.

Mein Vater war so ein Idiot Dad. Und ich erinnere an diverse Begebenheiten, in denen er dies demonstrierte. Beispielsweise an jenem Nachmittag, als er mich von der Schule abholen sollte, aber meine Klasse (also Stufe. Nicht „a“ b“oder „c“) nicht wusste. Dies war allerdings eine Steigerung zu dem Tag, an dem er vor einer Schule stand, um mich abzuholen, die ich seit einem Jahr nicht mehr besuchte. Er hat mir kein einziges Geschenk gekauft, mich nie angezogen, selten gefüttert oder mir die Schuhe angezogen.

Er wartete immer genervt stöhnend und mit dem Autoschlüssel klimpernd im Hausflur, während meine Mutter meinem Bruder und mir die Jacken und Schuhe anzog. Er vergaß natürlich jeden Geburtstag außer seinen, bzw. kannte die Daten einfach nicht. Er dachte vor zwei Jahren noch, ich hätte am 29.11. Geburtstag. Das war immerhin rührend nah dran. Es ist der 30. November. Natürlich holte er meine Mutter nach den Geburten auch nicht vom Krankenhaus ab und schon gar nicht ein eine saubere Wohnung. Sie durfte zuerst immer spülen und Blumen gab es auch nicht.

Klarer Fall vom dramatischem, lieblosen Nichtwissen/Desinteresse. Zudem zementierte er als selbsternannter Herr des Hauses die Angemessenheit seines Verhaltens mit der Feststellung, ein Mann zu sein. Als solcher habe er ausschließlich zu arbeiten, danach vorbereitetes Essen zu vertilgen und sich anschließend auszuruhen. Während seine Frau ihren Feierabend immer erst später genießt – so sei das eben. Das war in den 1980er Jahren. Und ich nahm an, die Welt habe sich seitdem stark verändert. Aber vielleicht eben doch nicht in jedem Bereich und jeder Familie.

Da ist er noch mal, der Schutzengel ...

Da ist er noch mal, der Schutzengel …

Dann gab es noch den Pool jener dusseligen Väter, von denen Mister Essential erfuhr, als er nach dem Umzug Bankformalitäten erledigen fuhr.

Bankangestellte: „Oh je, jetzt bräuchten wir ihre Frau …“

Er: „Für eine Unterschrift?“

Sie: „Nein, für die Geburtsdaten der Kinder.“

Er: „Whsg?“

Sie: „Ja wie? Wissen sie die etwa? Da wären sie ja der erste Vater hier!“

Schwer irritiert zählte er die Daten auf. Daraufhin läutete sie ein goldenes Glöckchen und alle ihre Kolleginnen kamen, um den wunderbaren Mann zu bestaunen, der dies vollbracht hatte. Und sie warfen Konfetti und sich auf die Knie, um ihm zu huldigen, dem Vortrefflichen.

FullSizeRender (5)

„Ich kann das auch!“ ruft stolz der Idiot Dad.

Gibt es diese Dusseligen echt?

Ja. Die leben öfter mit so einer erwähnten Gatekeeperin zusammen. Diese schaut ihnen mit so einem „Fräulein-Rottenmeier-Gesichtsausdruck“ zu, während sie zittrig ihr Erstgeborenes wickeln. Und diese rümpft die Nase, wenn sie vergessen, Feuchttücher einzupacken oder gar ganz ohne die übliche Picknick-Wickel-Bespaßungs-Ausstattung das Haus verlassen. das können solche Mütter auch locker tun, denn sie selbst meistern fehlerfrei die bleischwere Bürde der Mutterschaft. Im Alleingang, denn das weitere Kind (gemeint ist damit der Mann) stellt hierbei eher eine Zusatzbelastung dar, welche die Mater Dolorosas ertragen müssen.

„Das gehört doch so, oder?“ fragt Idiot Dad.

Aber nicht immer. Es gibt auch gewitzte Faultiere, die es von kleinauf gewohnt waren, dass jemand mit Brüsten unliebsame Aufgaben übernimmt. Oder sagen wir mal: Aufgaben eines bestimmten Bereichs. Ein Bereich, der Dinge beinhaltet wie: Das Hinterherräumen von Dingen, das Waschen von Schmutzwäsche, das Falten von sauberer Wäsche, das Kochen, das Putzen und Saugen, das Schreiben von Karten zu jeglichem Anlass, das Erinnern an Termine/Sportzeug/Schulbrote/Führerscheinprüfung/Geburtstagsgeschenke u.v.m.

Und wenn sie heiraten, fällt ihnen womöglich irgendwann auf, dass die Anvermählte ebenfalls Brüste hat. Dann schießt es ihnen durch den Kopf: „Ha! Die macht Wäsche! Diese Exemplare machen das immer!“

Spätestens, wenn diese Person ein Kind zur Welt gebracht hat, dann merkt er: „Die mit den Brüsten heißen Mama, wenn sie ein Kind bekommen haben. Mamas räumen allen alles hinterher, erinnern einen an alles und putzen auf jeden Fall. Fein.“

Und wenn sein Gegenüber diese Annahme bestätigt, indem es brav putzt und hinterher räumt, dann wird aus den beiden ein glückliches Paar voller lang anhaltender Leidenschaft und tiefem Respekt.

Dann sagt sie irgendwann mit einstudiertem, typisch mütterliche-leidgeprüftem Grinsen: „Ich hab drei Kinder. Zwei Töchter und meinen Mann.“

Es existieren auch jene, die auf den stabilen Inseln der Retro-Tradierung leben: Die sind dann ähnlich wie mein Vater gelagert. Sie unterscheiden nicht nach Möglichkeiten, sondern nach Geschlecht.

Tief in uns allen verankert sind die alten Rollenbilder. Entweder, man streift sie bewusst ab (was weit mehr ein richtiger Prozess ist, als vielen bewusst wird) oder man richtet sich nach ihnen.

Das „Alle rufen nach Mama“-Syndrom kennen viele von uns. Letztlich rufen nur wenige Kinder nach ihrem Vater, wenn sie etwas brauchen, suchen oder sich verletzt haben. Weil meist auch die Mutter die Hauptbezugsperson ist. Wären die meisten Väter die meisten Tagesstunden mit dem Nachwuchs zusammen, sähe das ganz anders aus.

FullSizeRender (2) Kopie

„Endlich kommt MAMAAAA nach Hause!“ Alle seufzen erleichtert.

Und die Elternzeit-Väter? Was ist mit denen, hä?

Väter nehmen wenn, dann nur zwei Monate Elternzeit und machen dann auch nur Urlaub – hört man auch immer wieder. Manchmal liegt das daran, dass beide Elternteile nicht gleich viel verdienen.

Wie bei uns zum Beispiel. Von dem Höchstbetrag des monatlichen Elterngeldes hätten wir grad man unsere Hausrate im Monat und vielleicht noch zwei Einkäiufe zahlen können. Und die ganze Schwangerschaft über sparen, damit Mister Essential acht Wochen wickelt und nicht-stillt – das erschloss sich uns persönlich nicht als lohnend.

Das Modell ist für gut verdiendende Spätgebärende beim ersten Kind gedacht – als Anreiz, gut gebildete Paare zur Fortpflanzung zu motivieren. Es soll niemanden unterstützen, der bereits zwei oder gar mehr Kinder hat und im klassischen Rollenmodell lebt. Es ist ein wirtschaftliches Model, keines für Familien mit einer Vollzeit arbeitenden Person (das sind faktisch nun mal meist die Männer) und einer Halbtags arbeitenden Person. Die sind eh nicht wirtschaftlich attraktiv und sollten sich optimieren.

Und daher kriegen daher auch keine tolle Elternzeit. Kosten aber auch weniger, denn 70 % vom Halbtagsjob ist recht günstig – da Mama immer die Elternzeit nimmt, ist das Billigere dem Staat ja gewiss. Und wenn sie Vollzeit arbeitete, dann kann der Papa ja seine zwei Monate nehmen. Ist auch noch bezahlbar. Denn schließlich bekommt man ja nur höchstens 1.700 Euro oder so. Das wären in unserem Fall aber nicht die 70 % eines Einkommens, nach dem wir unser Leben ausgerichtet haben. Und nein, meine paar Hundert Euro Nebenverdienst hätten das nicht rausgehauen.

Kinder, Küche und so

Es ist nach wie vor so, dass (ja, auch bei zwei Vollzeit arbeitenden Menschen ohne Kinder!) Frauen weit mehr Hausarbeit machen als Männer. Wenn Kinder da sind, dann wird der männliche Anteil noch weniger – das liegt dann daran, dass die meisten Mütter mehr Zeit im Haus verbringen. Dort kennen sie sich dann irgendwann sehr gut aus und die Männer gehen ihnen abends und/oder am Wochenende zur Hand.

Männer werden gelobt, wenn sie ein Kind beaufsichtigen. Man dankt ihnen. Wir kennen das alle: Sie tun einen Handschlag und bekommen Applaus. Von Frauen. Sie sind nicht selbstverständlich mit ihren Kindern zusammen, während die Mutter ausgeht oder etwas erledigt. Sie babysitten. Wie Fremde, die man bezahlt und die danach die Kinder wieder in die eigentlich Obhut zurückgeben. Letzteres ist der entscheidende Punkt. „Ich bin nicht wirklich verantwortlich. Ich bin der Betreuer interim. Bald kommt die richtige Betreuungsperson zurück. Dann atme ich wieder durch.“ Babysitter eben.

Nummer 4s Patenonkel erlebte mal irgendwann Folgendes:

Er trug einen Babyjungen (Sohn seiner Ex-Frau mit neuem Partner – ja, diese drei Menschen arbeiten großartig für ihre insgesamt zwei Kinder zusammen) in einer Trage vor der Brust. Im Ernsting’s Familiy-Laden fand sich ein Träubchen aus gurrenden Frauen zusammen, die ihn anstarrten.

Er ist nicht so der, der gern auf einer Bühne steht und sah sich dementsprechend fragend um.

„Ach, das ist ja sooo toll!“ rief eine der Frauen aus.

Er: „Äh – was genau?“

Sie: „Na, sie und das Baby.“

Er (der zwar nicht gern auf Bühnen steht aber wahnsinnig schlagfertig, klug und witzig ist): „Was meinen sie? Dass ich das Baby trage?“

Eine Andere fiel ein: „Ja! Und das sie hier Söckchen mit dem Kleinen kaufen gehen! So toll!“

Er (staubtrocken): „Es ist toll, dass ich mit einem Baby Socken kaufen gehe?“

Zustimmende Begeisterung. Hände wurden andächtig aneinandergelegt, man neigte sich vor, dutzelte das Kind.

Er: „Hören sie: sie finden das toll, weil ich ein Mann bin. Oder haben sie auch schon mal einer Mutter dazu gratuliert, dass sie mit einem Baby Socken kauft?“

Ratlosigkeit.

Er: „Das ist nichts Besonderes. Das ist ganz normal. Ich bin ein müder Mensch mit einem Baby vor der Brust und ich stehe hier in einem kleinen Laden, um Socken zu kaufen. Da ist keinerlei Glamour. Ich bin kein Held. Machen sie sich mal nicht so klein, indem sie einen Mann bewundern, weil er das tut, was sie hier alle gerade tun. Tun sie das bitte nicht.“

Hat er so oder ähnlich gesagt. Fand ich sehr interessant. Die Frauen waren übrigens sehr ratlos.

FullSizeRender (6)

„Ein Mann mit Kinderwagen! Kommt schnell her, liebe Mutterschafts-Kolleginnen! das müsst ihr sehen! Schnell, lass uns ihm hudligen!“

Vielleicht vermittelte man ihnen, dass Väter sich niemals kümmern. Und dass man alle (Hunde, Pferde, Kinder, Männer) ganz doll loben muss, wenn sie etwas fein machen. Und ein Leckerli gibt es dann. Sonst hören die benannten Wesen am Ende noch auf dem Guten, das sie da tun!

Oder sie waren begeistert, weil ihre Partner nie im Leben einen ihrer Nachkommen an sich schnallen würden, um einkaufen zu gehen. So etwas Banales aber auch! Kein Heldentum in Sicht. Baby im Tragedings! Manche Männer bekommen von der Vorstellung an Tragetücher- oder Dinger schon Koro.

Ganz gleich, was der Hintergrund war: Solange man Väter für Selbstverständliches lobt, geschehen zwei Dinge zugleich: 1.) das eigene Rollenverständnis wird aufgezeigt und 2.) es wird niemals aufhören

Trottel-Väter

Nachdem ich den nufigen Beitrag las, der mich zu diesem Post inspirierte, fiel Nummer 4 irgendwie um, während Mister Essential mit ihm spielte und weinte. Ich nutzte den Augenblick:

„Du Idiot Dad!“

Wir haben uns ziemlich amüsiert. Und stellten in einem kurzen anschließenden Gespräch fest, dass ich immer perfekt sein müsse, um ihn weiterhin so beleidigen zu können. Ich erwiderte, dies sei mir ein Leichtes. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass ich schließlich mit ihm zusammenlebe, dem Idiot Dad.

Kaum fiel ihm später in der Küche etwas herunter, hab ich ihn dann wieder beschimpft.

So funktioniert das nämlich sehr gut, dass man jemanden zum Idioten macht. Er bekommt eine Lupe über den Kopf und man glotzt dann mit wachsamem Auge durch. Ich verspreche: Man findet immer was! 

(Zahlreiche Schwiegermütter leben seit Jahrhunderten nach diesem Lupen-Modell.)

Was kann ich als Mutter denn für die Trottelväter dieser Welt?

Solange ich die Hand an der Wiege bin und keinen Millimeter preisgebe – vertiefe ich das Rollenklischee.

Solange ich „Idiot Dad“ rufe ebenfalls. :D.

Wann immer ich so tue, als hätte ich selbst niemals etwas dazulernen müssen, verleugne ich zwar bequemer Weise meine Schwächen, aber ich lasse meinen Partner auch als Vater zurück.

Wann immer ich meinem Sohn vermittle, dass bestimmte Aufgaben für geschaffen Frauen sind und Panik bekomme, wenn er mit Puppen spielen will (was bekanntlich das spielerische Vorbereiten auf bestimmte Rollen ist) oder er mitbekommt, wie ich mich bei seinem Vater für das „Babysitten“ am Abend bedanke, wird er sich dies merken.

Und wie sieht hier bei uns mit der selbstverständlichen Teilnahme eines Vaters am Familienleben aus?

Ja, hier wohnt der Idiot Dad – das habe ich ja schon erläutert 😀

Im Ernst: Mister Essential und ich leben nach einem klassischen Rollenmodell und es bedarf schon einer eigentlich sehr selbstbewussten Frau, um dies zu tun, ohne Negatives an die Kinder zu vermitteln. Ich bin diese Frau nicht immer. Ich hasse es oft genug, alle an alles erinnern zu müssen, hinterherzuräumen und Ähnliches. Daher lasse ich das zunehmend und die Kinder lernen sehr viel schneller aus den Konsequenzen ihrer eigenen Handlungen als aus meinen Gebetsmühlen-Sätzen.

Unser Dad kommt um 19:00 oder 19:30 nach Hause. Und ist am Wochenende da. Und ist fast genau so erschöpft von dieser anstrengenden Lebensphase, ja -dem ganzen anstrengenden Leben- wie ich es bin. Okay, ich fahre in Kur (und er genießt die Zeit in selbstbestimmter Ruhe zuhause … WTF? …), weil ich erschöpft bin, meine psychosomatischen Rückenschmerzen nicht wirklich weggeturnt bekomme und eigentlich jemanden brauche, der als Fachperson sagt: „Hören sie auf, sich für alles verantwortlich zu machen! Lernen sie verflixt noch eins, Pausen zu machen und ihre Bedürfnisse zu respektieren!“.

Aber er ist auch müde und verbringt die tollen Wochenenden – genau wie ich – damit, Dinge zu reparieren, zu renovieren oder irgendwas zu besorgen. Es werden Termine wahrgenommen, Sachen erledigt. Erholung hatte man – die meisten kennen das – vor Jahrzehnten zuletzt.

Er ist also nicht versiert in den Abläufen. Er legt für die Kinder jene sagenumwobenden, grausligen Klamotten-Kombis raus. Er weiß nicht, wo sich hier alle möglichen Dinge im Haus befinden. Sein letztes Hemd bügelte er vor, hm, vielleicht zwei Jahren. Er räumt die Spülmaschine oft morgens aus. Und am Wochenende kocht er. Abends beschäftigt er sich eine halbe Stunde mit Nummer 4. Er überweit die dauernden Beträge an die Schule, hat neulich Taschenrechner für die Kinder bestellt. Und Schuhe bestellt er auch für sie.

Den Rest mache ich. Alleine.

Hinzu kommt in unserem Fall:

Durch die letzten Reste der neurologischen Schäden und Nachwirkungen der Erkrankung (die er an seinen Händen und im Körper insgesamt hat) kann er mich auch oft gar nicht unterstützen. Es fällt ihm beispielsweise schwer, etwas vom Boden aufzuheben – wie soll er das dann für mich tun, wenn mein Rücken schmerzt? Jackenknöpfe schließen, sich wehrende Kleinkinder anziehen, fummelige Spielsachen bespielen, am Boden sitzen, mit der Hand schreiben, jegliche feinmotorischen Arbeiten – das ist alles eine mittelschwere Quälerei für ihn.

Also bleibt es entweder an mir hängen oder ich lasse es ihn tun und fühle mich dabei mies. Als würde ich einen Rollstuhlfahrer bitten, für mich einkaufen zu fahren. So etwas tut man irgendwie nicht entspannt. Ich rechne ihm an, dass er diese Dinge dennoch tut, aber während ich mich mies fühle, ist das keine wirkliche Unterstützung. Entweder ich mache es selbst oder ich fühle mich wie schlecht. Eine Lose-Lose-Situation.

Aber:

Mit ihm diskutiere ich bestimmte Entwicklungen der Kinder, Erziehungsmöglichkeiten, bespreche, an welchen Stellen die Kinder unsere Unterstützung brauchen und wie diese aussehen könnte. Er kann ganz selbstehrlich einsehen, welche Charakterzüge der Kinder ihm selbst ähneln und sich hineinversetzen, wie er sich als Kind fühlte. Das ist wertvoll, da mir ja keine normale Kindheit mit einer Selbstentfaltung möglich war – sprich: Ich kann nur ahnen, womit ich meine Eltern total genervt hätte. Faktisch aber war ich überwiegend die Emotionalausgleichssklavin meiner Mutter.

So erfahre ich dann, wie normale Kinder sich vor Aufgaben drücken, heimlich Schokolade oder Eis wegfuttern, schummeln, lügen und all diese Dinge.

Er ist auch sehr ehrlich zu mir. Das ist nicht immer einfach für mich – aber es ist natürlich zielführend. Wenn ich etwas im Umgang mit den Kindern nicht so hinbekomme, wie ich es möchte oder es mir guttut, dann weist er mich darauf hin. Direkt geliefert mit einer kurzen, situativen Analyse meiner Schwachstellen.

Und das ist mir sehr wichtig.

Noch mehr?

Ich habe noch mehr zum Thema gefunden bei den Großen Köpfen

und auch von einem Vater, der mit seinem Artikel die Arbeit der Frauen honorieren möchte, in den Kommentaren aber anscheinend recht missverstanden wird.

Zum Thema „Wie wirkt sich das väterliche Verhalten auf Kinder aus“ findet man auch Lesenswertes bei Kinder Unlimited.

Noch ein „Liebi“: Neuer Liebster Award

Simone von Mamapremiere hat uns für den Liebster Award nominiert und ich mache mit. Auch, weil ich gerne Fragen beantworte – das erinnert mich an die Schulzeit und ich fühle mich noch mal jung. Also: Vielen Dank, liebe Simone ❤

LiebsterAward

Nun zu den Fragen:

Wie heißt Dein Blog und warum hast Du ihn so genannt?

Essential Unfairness – dieser Name kam von Mister Essential, der diesen Blog startete. Er wollte nichts mit „Mama“ – schließlich ist er ja keine und etwas mit „Papa“ im Namen hätte nicht gepasst, weil seine Kinder ihn nicht Papa sondern Dada oder Dad nennen. Und der Spruch, aus dem der Name entlehnt ist, passt so wunderbar zu unserer Familie und Lebenseinstellung.

Hast Du ein „Blog-Ritual“ (immer mit Kaffee zur gleichen Uhrzeit etc.)?

Nein. Ich blogge meist vormittags zwischendurch oder am Abend. Manchmal mit Kaffee oder Tee. Ab und zu mit ein paar Keksen. Aber innerlich stelle ich mich darauf rituell ein irgendwie – ich bereite mich darauf vor und genieße es, während ich es tue.

Was denkst Du, warum die Menschen Deinen Blog lesen?

Ich gebe da wieder, was ich bisher an Feedback bekam: Unser Blog wird als ehrlich, liebevoll, lustig und reflektiert bezeichnet. Diese Mischung wird es wohl sein, der unseren lieben Leserinnen und Lesern gefällt, denke ich.

Wenn Du über ein anderes Thema in Deinem Blog schreiben müsstest, welches wäre das?

Wenn ich es müsste, dann würde doch bestimmt derjenige, der mich dazu zwingt, das Thema aussuchen – nicht? 😀

Also ein ganz fremdes Thema, über das ich schreiben würde, ist schwierig auszuwählen. Ich schreibe ja nur über die Themen, die mich auch interessieren. Vielleicht würde ich etwas über Lifestyle schreiben? Aber das wäre mir inhaltlich etwas zu „wenig Tiefe“. Hm … Reisen? Ich verreise ja an keine besonders interessanten Orte.

Ich weiß kein Thema, das zugleich umsetzbar und so tiefgreifend, so lebendig und so voller Inspiration ist, wie „Kinder und Familie“.

Wo und wie lebst Du?

Ich lebe am Niederrhein in einer idyllischen, kleinen Stadt. Beziehungsweise in einem der Satelliten-Dörfer derselben. Ganz ruhig, den Rhein in Spazierweite, drumherum eine Mischung aus alten Bauernhäusern, Neubauten (darunter eine Mini-Toskana-Villa mit Zypressen im Garten und ein schneeweißes Haus im minimalistischen Würfel-Stil) Pferde, Spazierwege und Obstwiesen.

Wir bewohnen ein großes Holzhaus, von denen es hier im Ort mehrere gibt – alle sehen unterschiedlich aus. Das Haus ist in Öko-Bauweise errichtet worden, ganz hell von innen und mit einer herrlichen Raum-Atmosphäre. Jedes Kind hat ein eigenes Zimmer, wir Eltern haben eine Einliegerwohnung, zu der man durch das Esszimmer gelangt. Den einstigen Koch- und Wohnraum dort haben wir umgebaut in ein Wohnzimmer mit kleiner Bar. Das Haus hat einen großen Garten und insgesamt zehn Zimmer. Die Küche und das Esszimmer sind ein offener Wohnbereich und im Essbereich ist ein großer Holzgrundofen, der das ganze Haus heizt (über den Ofen wird das Wasser in den Heizung mit erwärmt). Im Winter ist es hier sehr gemütlich und kuschelig.

Wenn du für einen Tag jemand anders sein könntest: Für welche Persönlichkeit würdest du dich entscheiden und warum?

Eine bestimmte Persönlichkeit wäre ich nicht unbedingt gerne – das stelle ich mir sehr verwirrend vor. Vor allem für das Umfeld der Person, die sich dann plötzlich wie jemand Fremdes verhalten würde 😀

Ich wäre für einen Tag gerne ein Mann. Das fände ich ein spannendes Experiment. Aber dann eben kein Promi – das würde ja nur ablenken.

Ohne wen oder was könntest du nicht leben?

Ohne jemanden nicht leben zu können hieße, den Lebenssinn zu verlieren, wenn er mich verließe oder stürbe, richtig?

Ich glaube, so etwas sollte es eigentlich nicht geben. Ich scheue eine so tiefe Abhängigkeit. Ich würde natürlich nicht ohne meine Familie leben wollen, die ich über alles liebe. Aber nicht ohne sie Leben zu können – das würde ich so niemals sagen. Vor allem meiner Familie nicht – wir fest an mich gebunden wäre sie dann? Das fände ich nicht fair.

Welche Eigenschaften machen dich aus?

Gute und schlechte etwa? Hm … ich bin erstaunlich weltoffen und dennoch manchmal ziemlich spießig. Ich bin kreativ, ehrlich, humorvoll, lustig, empathisch und verständnisvoll. Und neige manchmal dazu, stur und dominant zu sein. Und ich bin ziemlich introvertiert und durch meine intensive Kindheit bis heute darin beeinträchtigt, ein weitgehend unbelastetes Leben zu führen, beziehungsweise spüre die Nachwirkungen manchmal sehr deutlich.

Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Also so eine Frage habe ich ja noch nie beantwortet – interessant. Die kenne ich nur von Vorstellungsgesprächen, wo sie mir selbst aber nie begegnete.

Das weiß ich nicht – keine Ahnung. In zehn Jahren ist mein Jüngster fast ein Teenager und meine Älteste 23 und vermutlich schon ausgezogen. Dann habe ich mehr Zeit für mich, denke ich. Aber vielleicht ist das auch nur Illusion, falls ich bis dahin nicht lerne, jeden Hauch Freizeit ganz dienstbeflissen mit Arbeit zu füllen 😀

Gibt es etwas, was du noch nicht kannst, aber unbedingt lernen möchtest? Wenn ja, was?

Es gibt so viel, das ich gerne lernen würde: Klavier und Cello zu spielen und ich würde gerne mal Spitze klöppeln können und ich wäre gern wieder richtig fit im Reiten.

Wirklich wichtig wäre aber für mich eher, auf mich und meine Bedürfnisse achten zu lernen. Daran arbeite ich gerade.

Was hilft dir bei schlechter Laune?

Ich habe selten wirklich schlechte Laune. Mir helfen manchmal die miesen Witze meines Mannes, sobald ich erstmal lache – wenn auch widerwillig – ist es aus mit der miesen Laune. Um mies gelaunt zu sein muss man sich und die Welt ziemlich ernst nehmen. Es hilft mir, wenn ich damit schnell wieder aufhöre …

Da ich gerade erst einen Liebi bekommen und einige gern gemochte Blogs nominiert habe, fällt dies nun etwas kleiner aus:

Importkaaskop

Zwerg und Meer

Erdbeerglück und Mamakaffee

und Fliegerbaer

Meine Fragen

  1. Was ist Dein liebster Zeitvertreib?
  2. Gibt es einen Wunsch, den du dir vielleicht eigentlich erfüllen könntest, es aber scheust?
  3. Vor welcher alltäglichen Situation gruselst du dich immer wieder?
  4. Wenn du etwas erfinden könntest – was wäre das?
  5. In welches Jahr würdest Du mit einer Zeitmaschine reisen – und warum?
  6. Was war das schönste Geschenk, das du jemals bekommen hast?
  7. Was war der beste Moment des heutigen Tages für Dich?
  8. Welchen Film könntest Du locker zehn Mal gucken, oder hast es vielleicht schon getan?
  9. Hast Du ein Wunsch-Reiseziel?
  10. Gibt es etwas, das Du öfter mal wider besseren Wissens tust?
  11. Was wünschst Du Dir für die restlichen Monate dieses Jahres?

Und so geht’s: 

Das Bild vom Liebster Award sollte im Beitrag vorkommen. Man dankt demjenigen danken, vom dem man nominiert wurde und dessen 11 Fragen beantworten. Dann verfasst man selber 11 Fragen und nominiert 5 bis 11 Blogs, die man über die Nominierung benachrichtigt.