Kinder und Trauer – wie erleben sie den Tod und wie unterstützt man sie im Trauerfall?

Kinder und der Tod. Ein für viele Eltern ist es ein problematisches Thema, das ich heute aufgreifen werde. Ich habe mich aus persönlichen Gründen mit diesem Thema intensiv beschäftigt und gebe gerne gesammelte Informationen sowie meine Erfahrungen weiter. Und hierbei schreibe ich ausführlich, denn meine Erfahrung zeigt, dass gerade eine oberflächliche Behandlung dieses Themas nicht hilfreich ist.

Ich schildere unsere Erfahrung so, wie wir sie als Familie gemeinsam machten.

Als unsere Kinder zum ersten Mal dem Tod begegneten

Ulisse Albiati flickr

Es war im Januar 2012 als sie ihre Oma verloren, die zuvor mehrere Monate gegen den Krebs kämpfte und deren Körper dann durch die Folgen der sehr intensiven Chemo-Therapie sehr geschwächt aufgab. Der Krebs war zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits besiegt. Es kam völlig überraschend für unsere ganze Familie, da sie bereits in der Reha war.

Mister Essential kam morgens weinend ins Schlafzimmer und weckte mich mit den Worten:

„Meine Mutter ist gestorben.“ Am Ende des Satzes schien ein Fragezeichen zu stehen. Er konnte es wohl kaum glauben. Sein Vater hatte ihn angerufen und gesagt:

„Heute ist kein guter Tag. Deine Mutter ist letzte Nacht gestorben.“

Da es seine Mutter war, wollte ich ihm die Bürde abnehmen, es den Kindern sagen zu müssen. Sie kamen alle langsam und nacheinander herunter – es war ein Samstag und sie hatten daher schulfrei. Daher musste ich es drei Mal mitteilen.

Wir saßen am Esstisch und jede Einzelne war sofort alarmiert, als sie herunterkam. Zuerst erfuhr es Nummer 2 und weinte natürlich. Dann Nummer 1 und zum Schluss Nummer 3. Sie waren zu diesem Zeitpunkt 10, 8 und 5 Jahre alt.

Mister Essential fuhr sofort zu seinem Vater und seiner Schwester, um alles zu organisieren. Die Kinder blieben bei mir. Sie bekamen alles, das sie brauchten und taten das, was ich in meinen Recherchen zum Thema las: Sie ließen sich von ihren Gefühlen führen und folgten dem genialen Überlebensinstinkt der Kinder. Mal spielten sie, dann stellten sie mir Fragen. Dann bekamen sie warmen Kakao und weinten. Dann kamen Fragen und wieder lenkten sie sich ab.

Kinder trauern nicht linear und so individuell, wie Menschen es eben tun: Nummer 1 weinte sehr viel, Nummer 2 war eher wissbegierig und Nummer 3 verstand die Endgültigkeit natürlich noch nicht.

Abends machte ich für den erschöpften Mr. Essential und mich einen Film an, den ich schon lange mit ihm hatte ansehen wollen: „Das Geisterhaus“ nach Isabel Allende. Mr. Essential schlief bald auf dem Sofa ein und ich sah mir den Film an, an dessen Ende der Patriarch Esteban seine geliebte Frau in einem weißen Sarg beerdigt. Mit roten Rosen auf dem Deckel. Ich dachte: „Irgendwie ähneln sich dieser Esteban und mein Mann in manchen Zügen. Ich werde auch mal in so einer weißen Kiste liegen.“ Das war, zugegeben, ein recht lakonischer Gedanke, über den ich aber auch ein bisschen lachen musste.

Die erste Verarbeitung

Ich nahm mir Zeit zu weinen, als die Kinder Montagmorgen in der Schule und im Kindergarten waren. Dazu hörte ich bewusst fröhliche Musik, um nicht in ein Loch zu fallen. Ich wollte ja für die Kinder so ausgeglichen wie möglich sein. Sie sollten natürlich sehen dürfen, dass ich traurig bin. Aber keine Angst bekommen, weil ich völlig down sein könnte.

Sie waren in der Schule und dem Kindergarten abgelenkt gewesen, was mich sehr beruhigte. Deshalb hatten wir sie trotz allem auch dorthin gebracht. Es gab danach Mittagessen wie immer und sie erzählten von ihrem Tag. Dann spielten sie und ich ließ sie etwas fernsehen. Dazu wurde gekuschelt. Es flossen auch immer wieder Tränen. Bei ihnen und bei mir. Bei der Jüngsten am wenigsten und der Ältesten am meisten. Nummer 1 hatte eine sehr starke Bindung an ihre Oma und litte sichtbar. Sie war blass und die Augen waren entweder etwas trüb oder eben nass.

Als ich später dann Mister Essentials Vater begegnete fielen wir uns weinend in die Arme. Und auch die Kinder drückten ihn weinend.

Ich hatte erfahren, dass die Familie sich am offenen Sarg würde verabschieden. Den Vormittag hatte ich genutzt, um zu recherchieren, was Kinderpsychologen dazu sagen. Sollte man den Kindern dies ermöglichen oder gar zumuten? Rasch zeigte sich, dass dazu geraten wird. Wenn man die Kinder begleiten kann, dann ist eine Verabschiedung sehr gut. Sie zeigt den Kindern die Endgültigkeit und sie können durch den Abschied ihren Frieden mit der Situation machen.

Dann rief ich unseren Pastor an, weil mein Schwiegervater mich hatte bitten lassen, diesen besonderen Menschen zu fragen, ob er die Bestattung vornehmen würde. Obwohl er als katholischer Priester von der anderen Konfession stammte – doch mein Schwiegervater fand ihn bei Nummer 1s Kommunion menschlich so beeindruckend, dass er gerne durch ihn von seiner Frau Abschied nehmen wollte. Und genau am Mittwochmorgen hatte der besagte Pastor noch einen Termin frei – es passte somit perfekt.

Montagabend waren wir dann zum Gespräch mit ihm im Haus des Schwiegervaters.

Ich erzählte den Kindern, wie eine Beerdigung von Statten geht und sie freuten sich, dass sie den Pastor bereits so gut kannten. Ein Fremder hätte sie irritiert und so konnten sie sich ein kleines Bisschen besser fühlen in der Aussicht auf den Mittwoch.

Dienstags fuhren wir alle zusammen in ein Einkaufszentrum, um uns die schönsten Trauerkleider zu kaufen, die der Oma gefallen hätten. Sie liebte es, wenn ihre „Ladies“, wie sie die drei Mädchen immer nannte, schick aussahen. Zugleich waren wir abgelenkt und das tat uns ehrlich gesagt sehr gut.

Wie können Kinder Abschied nehmen?

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Es ist wichtig, Kindern alles ehrlich zu beantworten. Geschönte Aussagen wie „die Oma schläft“ helfen Kindern nicht, denn sie erwarten zum Einen, dass die Oma wieder aufwacht und zum Anderen könnten sie Angst vor dem Einschlafen bekommen. Die kindliche Phantasie treibt oft wilde Blüten und manche Kinder erleben heftige Ängste im Rahmen eines Todesfalles, weil die Erwachsenen sich oft eben mit der Organisation und ihren Gefühlen beschäftigen. Und weil sie sich gerne durch Spielen ablenken, wird schnell mal vergessen, dass sie ja auch leiden.

Kinder dürfen unter keinen umständen mit ihrer Trauer und ihren vielen Fragen alleine gelassen werden, sonst kann ein Trauerfall traumatische Züge für sie mit sich bringen. Solange sie nicht wegen scheinbarem Desinteresse (Ablenkung, Lachen) beschämt oder zu erwünschten Gefühlsausdrücken gedrängt werden, weil sie „zu viel“ oder „zu wenig“ trauern, sondern gehalten werden, geschieht ihnen nichts weiter. Sie trauern auf ihre Weise und der Schmerz wird auf seine Weise vergehen. Und im individuellen Tempo.

Ich hatte unter meinen Kolleginnen der Familienpflegerinnen damals eine, die eine Weiterbildung zur Tauerbegleiterin gemacht hatte. Von ihr habe ich vieles erfahren und auch im Rahmen meiner Ausbildung hatte ich schon viel darüber gehört, wie man Kinder unterstützen kann.

Für Kinder ist die Endgültigkeit sehr schwer zu fassen. Jemand niemals wieder sehen – puh – das klingt schon sehr seltsam. Und unmöglich irgendwie. Da schleichen sich Hoffnungen ein. Und magische Gedanken wie „wenn ich ganz brav bin, dann kommt die Oma wieder“. Kinder sollen immer dort abgeholt werden, wo sie stehen. Das gilt natürlich ebenfalls – und ganz besonders – in einer so intensiven Zeit wie der Trauer.

Kinder entwickeln genau wie Erwachsene aus Gefühlen von Ohnmacht oder Unwissen sowie Hilflosigkeit Gefühle wie Angst und Wut. Hier brauchen sie unbedingt Unterstützung durch einen Erwachsenen, der ihnen zeigt, dass auch er trauert. Und ihnen sagt, dass dieser Schmerz nicht immer so stark sein wird. Schmerzen beängstigen Kinder, weil ihnen die Erfahrung fehlt, dass diese aufhören werden. Das gilt auch für emotionalen Schmerz.

Trauer hat eigene Wege

Im Grunde können wir von den Kindern im Umgang mit der Trauer Einiges lernen. Sie empfinden intuitiv. Wer einmal Kinder laut brüllend ein kaputtes Lieblingsspielzeug betrauern oder es ausgelassen lachend über eine Blumenwiese hüpfen sah, der weiß, was ich meine. Wir Erwachsenen sind weiter weg von starken Gefühlen und gerade der Tod wirft uns mitten hinein. Wenn wir es zulassen (können).

Oft wird erwartet, dass man schnell wieder „funktioniert“. Trauerzeiten von ungefähr vier Wochen steht man jedem zu, aber dann „muss auch langsam mal gut sein“. Dabei kann Trauer ein Leben lang dauern.

Wenn man bedenkt, dass man jemanden verliert, den man liebt und ihn nicht wiedersehen wird, dann erscheint es sehr angemessen, etwas länger als einen Monat traurig zu sein, oder?

Es ist eine besondere Fähigkeit des Menschen, den Tod zu verdrängen. Wir brauchen das, um unseren Alltag zu meistern und nicht dauernd ängstlich in Starre zu verfallen. Denn er kann jederzeit eintreten und wir wissen das. Verdrängung scheint leichter zu sein, als damit seinen Frieden machen zu können. „Nur wer den Tod nicht fürchtet, der lebt wirklich frei“ heißt es und das stimmt wohl. Aber dazu muss man sich eben damit konfrontieren. Fragen wie „Wie wird es sein, tot zu sein?“, „Was erwartet mich?“ oder „Was erleben Verstorbene?“ sollte man nicht scheuen. Aber genau das tut man oft. Bis das Thema eintritt.

Der Trauer im Weg stehen manchmal Gefühle durch unverarbeitete Konflikte, die man mit der verstorbenen Person hatte. Oftmals kann man an seine Gefühle der Trauer nicht heran. Doch ohne die Trauer fehlt eben auch die Heilung. „Man muss die guten Dinge betrauern, um die schlechten vergessen zu können“ ist hier ein passender Satz. Alles loszulassen kann sehr heilsam sein: Das Schöne, die Enttäuschung, die Wut und die Frage danach, wie alles hätte anders laufen können, wenn man nur etwas Anderes getan hätte.

Kinderfragen und innere Vorbereitung

Vor dem Mittwoch graute es mir. Ich hatte Angst vor meinen Gefühlen. Viele Monate nach dem Tag sagte eine mütterliche Freundin, die mich kennt seit ich 15 Jahre alt war: „Das muss schlimm gewesen sein. Du hast so viel verloren: Du hattest endlich Frieden mit deiner Schwiegermutter und ihr ward auf einem so schönen Weg. Da hast du die Chance auf die Familie verloren, nach der du dich immer gesehnt hast. Und zugleich war das die Zeit, in der du dich aus Selbstschutz von deiner Mutter trennen musstest. Du hast ja zwei Mütter zeitgleich zu Grabe getragen. Das tut mir sehr leid für dich.“

Das sagt alles aus.

Die Kinder waren aufgeregt und ein bisschen ängstlich.

Sie stellten mir sehr viele Fragen. Vor allem Nummer 2 mit ihrem üblichen Wissensdurst und ihrem Vorstellungsvermögen. Und ich – getreu meinen Idealen – antwortete auf alles:

Sie: „Wie lange dauert es, bis man verwest ist?“

Ich: „Das hängt von vielen Faktoren ab. Knochen können Millionen Jahre bestehen, das weißt du ja durch die Archäologie. Aber ich glaube, es ist schöner, wenn man es sich so vorstellt: Man wird zu Erde und aus der Erde wird eine Blume wachsen und aus der wird eine Biene Honig sammeln. Und sie wird die Blume verbreiten. Man wird ein Teil der Erde und das für immer.“

Sie: „Okay. Das klingt irgendwie kitschig. Aber es macht Sinn. Ich versuche, es mir so vorzustellen.“

Und weiter ging es mit:

„Stimmt es, dass man nach dem Tod noch Pipi macht? Wo läuft das hin? Stinkt das dann aus dem offenen Sarg? Stinkt die Oma dann eigentlich auch schon?“

Ich: „Ja, da die Muskeln nicht mehr arbeiten können, könnte das passieren. Dafür ist aber in einem Sarg extra, so für alle Fälle, etwas eingeschüttet, dass das aufsaugen würde.“

Sie: „Was ist das für ein Zeug? So ’ne Art Katzenstreu? Ich will nie in Katzenstreu liegen und mich vollpieseln. Das ist ätzend.“

Ich: „Das finde ich nicht ätzend. Du bist ja dann gar nicht mehr dabei, wenn es passiert, verstehst du? Und es ist nichts Schlimmes daran, Pipi zu machen.“

Sie: „Aber die Oma würde es hassen, wenn sie das wüsste. Für so etwas war sie nicht der Typ. dafür war sie zu fein.“

Ich: „Da hast du Recht.“ An dieser Stelle mussten wir wieder ein Bisschen weinen.

Dann fragte sie:

„Wird die Oma wiedergeboren?“

Ich: „Das weiß ich nicht. Möglich ist es sicherlich. Du sagst ja immer, alles würde mehr Sinn machen, wenn nicht manche nur zehn Minuten leben und dann für immer tot sind. Oder andere eben Hundert Jahre. Sondern wenn ihre Erfahrungen zu etwas führen würden. Da passt dieser Gedanke sehr gut hinein.“

Sie:  „Was für einen Sinn hätten all diese Dinge und Erfahrungen sonst? Ich glaube das. Und das fühlt sich gut an. Dann kommt Oma irgendwann bald wieder. Ich kenne sie dann zwar nicht, weil sie ganz woanders ist, aber ich weiß, dass sie da ist. Und das ist schön.“

Ich: „ich habe neulich eine Beileidskarte gesehen. Darauf stand ein Spruch von Khalil Gibran. Das ist ein Philosoph gewesen, der sehr schöne und weise Dinge sagte. Der Spruch geht so: „So groß kann das Universum nicht sein, dass wir uns beide nicht wiedersehen.“ Schön, oder?“

Sie: „Das ist genau das, was ich meine. Das klingt sehr schön. Fühlt sich gut an.“

Die Bestattung

Ulisse Albiati

Die Bestattung war unfassbar intensiv.

Es waren viele Menschen anwesend und wir hatten einen sehr kleinen Raum, in dem die Verstorbene aufgebahrt war.

Ihr Sarg war weiß.

Auf dem Deckel waren viele rote Rosen und zwei weiße. 40 rote für 40 Ehejahre und zwei weiße für die beiden Kinder.

Ein weißer Sarg mit roten Rosen. Wie in dem Film. Ich musste sehr schlucken.

Die Kinder baten mich, zuerst hinein zu gehen und bleiben etwas ängstlich im Gang zurück.

Ich näherte mich und dachte:

„Tja, nun liegst du hier und alle sehen dich an. Ob dir das gefallen würde?“

Sie trug einen Pullover, den sie eigentlich nicht gemocht hatte. Sie hatte über diesen gesagt: „Der war ein Fehlkauf, viel zu viel Klimbim vorne dran.“ Dazu hatte man ihr ein rotes Tuch umgelegt, das Mister Essential ihr geschenkt und das sie sehr gemocht hatte.

Sie wirkte so zerbrechlich und ausgeliefert auf mich.

Ich sah, wie mein Schwiegervater die Babybürste von Nummer 1 hervorholte und das zarte, nach der Chemo nachgewachsene Haar zärtlich bürstete. Dann legte er das Bürstchen neben sie in den Sarg.

Die Kinder trug ich einzeln an den Sarg. Sie blickten sehr verunsichert, fassten dann etwas Mut und sahen hin. Nicht sehr lange, dann wollten sie weg. Nur Nummer 1 wollte gar nicht. Doch ich sagte ihr, dass ich es gut fände, wenn sie es sich trauen würde, weil es diese Möglichkeit nie wieder geben würde. Aber dass sie sie es ganz sicher nicht muss. Sie wollte, hatte aber Angst. Also trug ich auch sie an den Sarg. Schritt für Schritt, immer etwas näher. Das war sehr bildhaft: Wir schleppten uns beschwerlich auf die Verstorbene zu – denn Nummer 1 war mit ihren 10 Jahren viel zu schwer zum Tragen.

Von Gefühlen übermannt

Während der Andacht und der Rede des Pastors weinte Nummer 1 in meinem Arm. Dann wurde es immer schlimmer und sie geriet in einen Weinkrampf. Schließlich begann sie, immer wieder das Bewusstsein zu verlieren und ich schüttelte sie immer vorsichtig. Dann blinzelte sie, sah sich um, blickte auf den inzwischen geschlossenen Sarg und begann wieder zu weinen. Ich fragte mich, wie ich mit ihr den Weg bis zum Grab bewerkstelligen sollte. Was, wenn sie draußen in der Eiseskälte wieder in Ohnmacht fiel? Ich dachte sogar kurzzeitig daran, ob ich einen Arzt rufen sollte. Doch ich beobachtete sie (so gut es meine verweinten Augen eben zuließen) und entschied mich dagegen.

Den Weg zum Grab weinte sie immer noch sehr heftig. Die anderen Beiden weinten nicht mehr. Sie hatten sich nach dem Abschied am Sarg draußen zwischenzeitlich mit Spielen abgelenkt und waren ein wenig ausgeglichener.

Ich erinnere mich auch noch, wie verzweifelt mein Schwiegervater aussah und höre ihn sagen:

„Mein Güte, ich dachte, ich stehe das besser durch.“

Ich machte mir wirklich Sorgen um ihn, aber auch er hielt sich gut auf den Beinen, obwohl er blass und grau aussah.

Das Kaffeetrinken

Das Beisammensein war sehr schön von Mister Essentials Vater und Schwester gestaltet worden. Es gab einen Beamer, der so viele Fotos der Verstorbenen an die Wand warf. Sie als junges Mädchen, dann sie verliebt mit ihrem Mann im ersten Urlaub und später mit den Kindern und schließlich zusammen mit den Enkeln.

Endlich durfte man ein wenig loslassen, sah Menschen, die man lange nicht (oder noch nie) gesehen hatte. Es wurde in Erinnerungen geschwelgt und ich sah, dass es meinem Schwiegervater sehr gut tat.

Nummer 1 schaufelte Kuchen. Sie isst einfach sehr gerne und kann etwas Leckeres richtig genießen. Es tat ihr sehr gut in diesem Moment.

Ich hatte ihr einige Jahre zuvor beigebracht, wie man mit starken Gefühlen umgehen kann: „Es ist gut, wenn die Gefühl ein Ozean sind. Sie sind wie das Meer. Und du bist eine Surferin. Man sollte immer auf dem Brett bleiben und nicht hinunterfallen.“

Daran hatte sie sich wohl erinnert,  sagte kauend und etwas grinsend:

„Mama, heute bin ich voll vom Brett gefallen, oder?“

Und ich erwiderte: „Ja, das sah ganz so aus. Aber auch das ist in Ordnung. Wenn das Meer so aufgewühlt wird, wie in so einer traurigen Situation, dann kann das passieren.“

Zeit ist vergangen

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Inzwischen wird sich in wenigen Monaten dieser Tag zum vierten Mal jähren.

Was ist inzwischen passiert?

Wir reden natürlich noch immer über die Oma und die Zeit mit ihr. Ich liebe viele ihrer Sprüche und benutze sie inzwischen sehr bewusst und sehr oft.

„Lach mal ohne Gesicht!“ ist so einer und auch „Aus der Traum, mein treuer Vater!“

Die Kinder wissen, welche Sprüche von ihr sind. Und wir pflegen sie daher ganz bewusst.

Mein Schwiegervater macht sich unglaublich gut. Er reist viel, gönnt sich etwas, ließ neulich sein Wohnzimmer renovieren, kauft neue Möbel und lädt gerne alle unser vier Kinder über Nacht zu sich ein. Er genießt, was am Leben schön ist. Natürlich hat auch er seine Hochs und Tiefs – das ist ja ganz verständlich.

Schlimm für uns sind aber Familienfeiern.

Und traurig war es auch, als wir begriffen, was sie alles nicht mehr miterleben konnte:

Ihren 70. Geburtstag (sie mochte Familienfeiern), die Kommunionen der Mädchen (sie wäre so unendlich stolz gewesen) und ihre Goldene Hochzeit.

Ja die Erfüllung ihres Traums erlebte sie auch nicht mehr mit: Die Geburt ihres Enkelsohns.

Genau wie ich hatte sie nach Nummer 1 immer auf einen Jungen gehofft.

Und als er dann kam, da war sie bereits fort. Nun ist er da, sieht aus wie Mister Essential und sie hätte ihn echt vergöttert.

Ich bin immer noch traurig und die Kinder sind es auch. Manchmal fließen von Nummer 1 noch Tränen und sie bittet uns öfter mal harsch, aufzuhören, wenn wir etwas länger über die Oma sprechen.

Immer mal wieder ärgere ich mich sehr, dass sie nicht mehr da ist – ich könnte so vieles mit ihr teilen, das ihr gefallen hätte.

Wir hätten so viel erleben können und das alles wird niemals sein. Nicht nur für Kinder ist die Endgültigkeit schwer zu fassen.

Im Badezimmer meines Schwiegervaters steht noch jeder Lippenstift an seinem alten Platz, jede Cremedose im Regal und die Kleider sind alle noch im Schrank.

Trauer kennt keine Zeit, so sagt man. Und das ist wohl auch so.

Hilfe im Trauerfall

Wer sich einem Trauerfall gegenüber sieht, kann auf verschiedene Weise Hilfe in Anspruch nehmen.

Es ist möglich, eine*n Therapeut*in aufzusuchen, um Unterstützung zu finden.

Daneben gibt es Seelsorger*innen der Kirchen in den Gemeinden, diese kann man über das Pfarrbüro finden und einen Termin vereinbaren.

Wohlfahrtsverbände wie die Caritas bieten zudem wohnortnah Trauerbegleitung an. Hier sucht man am besten die Telefonnummer einer nahen Organisation heraus. Meist erhält man schnelle Hilfe.

Zusätzlich gibt es online Trauerhilfe -und Gruppen.

In dunklen Momenten kann auch die Telefonseelsorge eine Ersthilfe anbieten.

Literatur, die ich persönlich empfohlen bekommen habe:

„Lass deiner Trauer Flügel wachsen“ von Earl A. Grollman und „Trauer hat heilende Kraft“ von Jörg Zink. Je nach Alter gibt es für Kinder ebenfalls hilfreiche Bücher wie „Von Tod und Trauer den Kindern erzählt“ von Georg Schwikart (für kleine Kinder). Von der Expertin für das Thema Tod, Elisabeth Kübler-Ross, gibt es das Buch „Kinder und Tod“ als Informationswerk.

Und nachgetragen, weil es mir von einer Leserin empfohlen wurde: “Der Baum der Erinnerung” von Britta Teckentrup als Buch, um mit Kindern das Thema Tod und Trauern behandeln zu können.

—-

Fotos: Ulisse Albiati und Ms. Essential

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19 Gedanken zu “Kinder und Trauer – wie erleben sie den Tod und wie unterstützt man sie im Trauerfall?

  1. danke für diesen ausführlichen und umfangreichen Bericht. Ich musste auch ein wenig mit weinen, so bewegend hast Du geschrieben. Ich wusste auch, wie man es theoretisch mit Kindern durchsteht, aber wenn es dann Realität wird, weiß ich wirklich nicht genau, wie es wird. Du hast so genial individuell auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes reagiert.

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  2. Meine Kinder haben den Tod ihres kleinen, viel zu früh geborenen Bruders auch ganz unterschiedlich verarbeitet.
    Die damals 10 jährige hat sich gar nicht viel anmerken lassen, während die 13jährige nur am Weinen war. Die 16jährige hat sich in ihren Glauben gestürzt, was sie sehr zum Positiven verändert hat.
    Was ich jetzt, mit einigem Abstand betrachtet, sehr bemerkenswert finde, ist dass die jüngste erst ca. ein Jahr später zum ersten Mal richtig weinte, als wir das Grab zusammen besuchten. Vorher hatte sie sonst immer eher teilnahmslos dabei gestanden. Sie hat die Zeit gebraucht.

    Ich kann auch bestätigen, dass es sehr zur gesunden Trauer beiträgt, wenn man Abschied nehmen kann. Der Kleine durfte ja in unseren Armen sterben und noch bis zu seiner Beerdigung zwei Tage später bei uns zu Hause bleiben. Die Kinder haben ihn in der Zeit noch viel im Arm gehalten, mit und über ihn geredet und ganz intensiv Abschied genommen.
    Für mich persönlich war das eine extrem wichtige Phase. Ihn einmal zu Hause gehabt zu haben, in der Babyhängematte, die auch seine älteren Geschwister schon beherbergt hatte, das war ein gutes Gefühl in dieser dunklen Zeit.

    Der damals 2jährige hat das alles gar nicht kapiert. Er hatte Freude an den vielen Besuchern, die sich vom Brüderchen verabschieden kamen und das war es.

    Eine Nachbarin hat mir damals Bücher gebracht zu dem Thema, und auch da wurde klar gemacht, wie schlimm es ist, wenn man jemanden nicht in seinem Tempo und auf seine Weise trauern lässt.

    Kinder kommen besser damit zurecht, als mancher denken mag, solange man offen mit den Thema umgeht und sie jederzeit eine Ansprechperson haben.

    Uns hat dieses Erleben als Familie näher gebracht, zusammengeschweißt. Und dafür bin ich sehr sehr dankbar.

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    • Mein aufrichtiges Mitgefühl zu diesem schweren Verlust – das möchte ich vorweg sagen.

      Unsere Erfahrungen sind da also ähnlich – jeder braucht seine Zeit und verarbeitet in seinem Tempo. Es ist sehr schön und auch mutig, sich so persönlich zu verabschieden, wie Ihr es getan habt, finde ich.
      So konnte jeder für sich intensiv Auf Wiedersehen sagen und begreifen, was geschehen ist.

      Ich danke Dir dafür, dass Du dieses persönliche Erlebnis hier mit mir teilst und sende Dir ganz herzliche Grüße

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      • Vielen Dank. Es fällt mir nicht schwer, darüber zu reden. Das erste Jahr war sehr hart, aber dann hatte ich plötzlich das Gefühl, das dieses Kapitel für mich abgeschlossen ist. Nicht vergessen, denn das wird und soll es niemals sein, aber akzeptiert und angenommen. 😊

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      • Ich denke, es ist sogar noch mehr als das. Ich sehe das Gute, dass sich aus dieser Situation ergeben hat. Wir wären als Familie und auch als einzelne Personen nicht so, wie wir sind, wenn wir das nicht gemeinsam durchlebt hätten. Es mag irritierend klingen, aber ich bin heute wirklich dankbar dafür.

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      • Mich irritiert das nicht, denn ich glaube inzwischen, dass es eben die gesamte Summe unserer Erfahrungen uns zu den Menschen macht, sie wir sind. Und der verbreitete (und auch verständliche) Wunsch, nur Gutes erleben zu wollen, ist vielleicht etwas eindimensional.
        Die Kunst, die Du und Deine Familie wohl beherrscht, ist es doch, alles anzunehmen, das geschieht. So schwer es auch ist.
        Im Falle eines verstorbenen Kindes ist das bestimmt unglaublich schwer. Ich glaube, ich persönlich fürchte nichts mehr als das.
        Und dennoch habt Ihr das gemeinsam durchlebt und ganz bestimmt hat Euch das sehr zusammengeschweißt.
        Gemeinsam erlebte familiäre Extremsituationen (bei uns Mister Essentials schwere Krankheit und der Tod seiner Mutter) rückt einen ganz eng an den Kern, der einen als Familie ausmacht. Er stärkt und schweißt zusammen.
        Daher kann ich den Dank verstehen, den Du beschreibst.

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  3. Ganz ehrlich danke für diesen sehr ausführlichen Bericht. Er hat mich so ziemlich in die Zeit Ende Mai/ Anfang Juni zurückversetzt als eine Kitafreundin meines Kindes verstarb und wir alle am Trauern waren. So viele trauernde Kinder und sie haben alle so unterschiedlich getrauert 😦 Und selbst ich war fix und fertig, dabei hatte ich das Mädchen höchsten 2 mal die Woche gesehen 😦 Allerdings habe ich in deinem Text einiges wieder entdeckt was wir auch machten. Wir konnten nur nicht zur Beerdigung, dafür gab es eine Trauerfeier, wo die Kinder am Schluss ein selbstgemaltes Bild an einem Luftballon in den Himmel steigen ließen zum Abschied. Das hat einigen geholfen, damit irgendwie abzuschließen. Aber so viele Tränen sind noch nie geflossen von meiner Seite aus. Mein Sohn war eher am verdrängen und überspielen, aber auch akribisch. Bei der Trauerfeier sprach die Seelsorgerin den NAmen falsch aus und er hat sofort korrigiert. Er konnte es nciht ertragen, dass man ihren Namen falsch in Erinnerung behalten könnte. Er fragte aber auch viel und ein Buch hat ihm besonders geholfen, dass Geschehene zu verarbeiten „Der Baum der Erinnerung“ von Britta Teckentrup. Lareine, danke für diesen bewegenden Artikel. Er hat selbst mich wieder sehr bewegt und die Erinnerung an diese intensive Zeit wieder hervorgeholt.

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    • Hey,

      der Tod eines Kindes ist natürlich ein ganz besonders erschütterndes Erlebnis.
      Ich kann mir gut vorstellen, wie sehr die Kinder, ihre Eltern und die Erzieher*innen trauerten und schockiert waren.
      Die Ballons als letzte Grüße in den Himmel zu senden tut unglaublich gut. Denn man ist ja ganz sprachlos der verstorbenen Person gegenüber und konnte ihr meist ja nicht mehr sagen, was man vielleicht noch hätte sagen wollen.
      Ich glaube, dass es daher sehr schön ist – besonders für Kinder, die mit Ballons immer etwas Gutes verbinden – einige Gedanken, Bilder oder Worte absenden zu können.
      Deinen Büchertipp werde ich in meinem Artikel noch ergänzen – vielleicht entdeckt ihn jemand dort, den ihn gerade gut brauchen kann – danke dafür!

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  4. Pingback: ElternRat: Familienbett | Essential Unfairness

  5. Mein Papa starb, als ich 12 war nach langer MS Erkrankung, mit 34 Jahren (1984).
    Es war für alle eine Erlösung, besonders für ihn denke ich.
    Dass er starb, war nicht das Problem, sondern dass ich mich nie verabschiedet habe. Mit ca 9-10 Jahren beschloss ich ihn nicht mehr zu besuchen, wohl aus Selbstschutz, weil ich ihn oftmals nicht mehr wiedererkennen konnte…im Verhalten, im Leiden.
    Also starb er, ohne dass wir uns je verabschiedet haben. Ich, sein einziges Kind, auf das er so stolz war und sich mit jungen Jahren so dafür eingesetzt hatte, dass er mit meiner Mama und mir eine Familie gründen durfte.
    Meine Mutter und seine Mutter verhinderten, dass ich nicht an seinen offenen Sarg durfte, weil sie der Meinung waren, dass ich das aufgrund des furchtbaren körperlichen Zustandes zum Todeszeitpunkts nicht verkraften würde.
    So dass ich bei der Trauerfeier vor einem geschlossenen Sarg und sollte begreifen, dass dort nun mein Papa drin lag.
    Das hat mich 10 Jahre „Hintergrundrauschen“ gekostet.
    Ich fühlte mich oft schuldig und hatte ein schlechtes Gewissen, konnte nicht abschließen. Wobei…das tut es nie, abschließen. Die Trauer geht immer mit. Sie verändert sich nur.
    Eines Nachts schickte mir mein Unterbewusstsein eine Botschaft. Ich träumte, dass ich und mein Vater wussten, dass er gleich sterben würde. Wir saßen uns gegenüber an einem Tisch, sahen uns an. Mein Vater reichte mir die Hand und ich legte meine hinein. Sie war ganz warm und es tat so gut.
    Als ich aufwachte, war ich irritiert. Ich war schon ausgezogen und lag in meiner Wohnung auf dem Bett. Etwas war geschehen – das Hintergrundrauschen war weg. Ich merkte das erst, als ich zu dem Biergarten am Rhein lief, in dem kellnerte. Blauer Himmel, Pappeln, Rhein und die Schiffe. Da fiel mir der Traum wieder ein- ich war plötzlich so erleichtert! Ganz laut rief ich in den Himmel : “ Danke!!!!!! Papa!!! Hallo, hier bin ich!“

    Und als 2012 mein Opa starb, hab ich darum gebeten, dass der Sarg nicht ohne dass ich mich verabschiedet haben werde zur Einäscherung geht. Ich habe meine mittlere Tochter, damals 8 Jahre alt, mitgenommen. Der Sohn hatte einen Brief geschrieben, niemand durfte wissen, was er an seinen Uropa geschrieben hat. Adresse : Uropa Hans, Im Himmel und Sonnensystem.
    Meine Mutter, meine Schwester, meine Tochter und ich standen am Sarg und weinten zusammen. Das war traurig, aber das tat so gut.
    So konnte ich meinen jahrzehntelangen Papaersatz gut gehen lassen.
    Der Tod gehört zum Leben dazu. Wir dürfen ihn nicht ausschließen!
    Sonst schließen wir auch das Leben aus.
    Das alles hat mich mein Leben nur noch mehr lieben lassen. Ich habe auch ein Kind in der 7.ssw verloren zwischen Kind 1 und 2. Ich hab mich von diesem verabschiedet, indem ich einen Luftballon mit einem Briefchen dran aufsteigen ließ.
    Hab gedacht, mein Papa braucht da oben auch ein Enkelkind.
    Diese Denkweise hilft mir oft immer noch.
    Sie sind alle nur auf der anderen Seite. Um den Geburtstag oder Todestag meines Vaters träume ich auch oft von ihm. Oder ein Bild, das er gemalt hat, fällt runter. Ist wirklich schon passiert!
    Ich grinse dann und sag laut: Ja Papa, aha, da bist Du ja 🙂
    Liebe Grüße! Eva

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  6. Liebe Eva,

    danke für Deinen mich sehr rührenden Kommentar.
    Sich nicht verabschieden zu können macht es sehr schwer – das glaube ich sofort.

    Ich bin froh, dass ich unseren Kindern ermöglichte, sich von der Oma am offenen Sarg zu verabschieden. Sie sah auch fremd aus – die Kinder sagten „Wie ein Mann, ich hab sie kaum erkannt.“
    Klar, das Haar war nach der Chemo nur wenig nachgewachsen, sie war nahezu ungeschminkt.
    Und ich mochte die Kälte es kleinen Raums nicht, in dem sie lag. Natürlich weiß ich, warum man das macht, aber 30 Minuten hätte man vielleicht die Kühlung von „eiskalt“ auf „Kühlschrank“ herunterdrehen können. Nun ja, da bin ich aber keine Expertin.

    Ich hatte ja auch zwei frühe Fehlgeburten (habe hier auch darüber geschrieben) und auch dieses Kind hat einen 3D-Rahmen bekommen, wie wir ihn für alle Kinder im Flur haben. Diese enthalten den Schwangerschaftstest, einen Nuckel, eine Haarsträhne und etwas Kleines wie eine Haarspange oder eine kleine Lieblingsprinzessin. Und dieser Rahmen enthält dann eben nur das Ultraschallbild, den Schwangerschaftstest und ein 3D-Bildchen eines Engels, das ich gemacht habe. Es hängt zwischen den Bildern der Geschwister. Und wenn jemand sich die Bilder ansieht, dann kommt meist ein Kommentar wie: „Gut, dass das Bild da ist, denn auch ein Sternenkind gehört zur Familie.“

    Genau wie Du es sagst: Der Tod, auch wenn wir ihn so gerne verdrängen (was wir aus psychologischer Sicht auch müssen), gehört zum Leben. Ihn zu tabuisieren hilft niemandem, sondern schürt meist nur Ängste.

    Es tut mir sehr leid, dass Du so früh Deinen Vater an eine so schwere Krankheit verloren hast – zugleich finde ich es schön zu lesen, wie Du deinen Umgang damit gefunden hast.

    Ganz herzliche Grüße ❤

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