Die Kur – Antragsbewilligung

Die Kur – Antragsbewilligung

Ich berichte weiterhin wie versprochen vom Ablauf der Kur.

Vom Beschluss, eine antreten zu wollen über den Antrag bis, ja, bis zur Kur selber.

Die Kur wurde nun von meiner Krankenkasse bewilligt, die Kinder dürfen alle vier mit. Die Kur kostet 10 Euro am Tag Zuzahlung für mich, die Kinder sind zuzahlungsbefreit. Die Fahrtkosten muss man zu 10 Prozent selber übernehmen, mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro.

Wir werden vom 24. November bis zum 14. Dezember dort sein.

Das Kurhaus Schanzenberg in Bad Meinberg hat ebenfalls die Zimmer für uns reserviert und dies bestätigt. Wir werden zwei Zimmer, beziehungsweise Appartements (Zimmer für Mama, Zimmer für Kind + Bad) haben, weil wir so viele sind. Nummer 4 und ich bekommen eines und der Rest der Bande bekommt ein zweites.

Mit welchen Gefühlen blicke ich auf die Kur?

Bisher nervt mich die Aussicht, drei Wochen von zuhause weg sein zu müssen – ich mag meine bekannte und sichere Umgebung schon sehr. Auch dass Nummer 4 seinen Dada so lange nicht sehen soll, finde ich nahe an unzumutbar. Er liebt seinen Dada echt sehr und nimmt ihn allabendlich in Beschlag. Schade auch, dass es im Winter sein wird, wo man doch etwas mehr in der Bude hockt und weniger unternehmen kann. Doof auch, dass sowohl Nummer 4s zweiter Geburtstag (und auch mein Wiegenfest) in den Zeitraum der Kur fallen. Auch da fehlt uns Mr. Essential sehr, beziehungsweise wir ihm. Auch Nikolaus wird dann dort stattfinden.

Schön finde ich die Aussicht auf: Nicht kochen und dennoch Essen bekommen. Auf Wunsch kann man alleine essen, ohne Kinder. Nicht putzen. Kinderbetreuung und Zeit für mich. Gespräche. Unterstützung und Verständnis. Schwimmbad und Sauna im Kurhaus. Neue Umgebung, Abwechslung. Gezielte Erholung und mal wieder mich selbst spüren.

Ein bisschen befürchte ich, ich könnte eine von all jenen werden, die sagt „Es war total schrecklich und anstrengend. Nie wieder!“ aber ich versuche, es positiv zu sehen. Ein bisschen schwer fällt mir das, weil mir das „männerfeindliche“ Kurhaus so streng vorkommt. Nummer 1 darf nur ausnahmsweise mit, weil sie bei Kurantritt schon 13 ist. Okay. Den Termin durfte ich nicht um sechs Wochen nach hinten verschieben 8wegen den Geburtstagen), weil dann sei sie schon viel zu alt. Männer dürfen da nicht wirklich hin oder hinein (wegen den durch Männer traumatisierten oder/und allein erziehenden Frauen) und so weiter.

Ich habe mich aus effizienten und rationalen Gründen für die Kur entschieden.Ich hänge nicht mein Seelenheil daran, so nach dem Motto „Wenn mir das nicht hilft, dann drehe ich durch oder weiß nicht mehr weiter.“ Ich halte mich selbst so weit auf dem Damm, dass ich eigentlich keine Hilfe brauche. Weil die nehme ich ungern an. Das ist aber keine Arroganz, sondern Teil meines Überlebensmechanismus, den ich seit meiner Kindheit habe: „Nur von niemandem abhängig und immer stark sein. Immer alles alleine hinbekommen.“

14 Gedanken zu “Die Kur – Antragsbewilligung

    • Ich habe dann auch großes Heimweh. Ich bin nie länger als eine Woche von Zuhause weg. Und von meinem Mann? Hm, ab und an mal ein paar Tage wegen Geschäftsreisen. Und dann vermisse ich ihn schon.

      Aber ich hoffe, Du hast Recht, Kathi: Wenn ich so viele Vorbehalte habe, dann wird es hoffentlich einfach besser, gerade wegen der fehlenden Vorfreude ..

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  1. Hat Dein Mann evtl. die Möglichkeit, Urlaub zu nehmen, bzw. ein, zwei lange Wochenenden? Oder per Internet arbeiten? Dann könnte er sich in der Nähe ein Zimmer nehmen und ihr euch wenigstens nachmittags/ abends oder am WE sehen. (Dann eben bei ihm oder in irgendwelchen Cafes/ Museen/ Ausflugszielen.) Gerade am WE ist es doch ziemlich langweilig. Wahrscheinlich hast Du auch zwischen den einzelnen Anwendungen immer mal ein, zwei Stunden Leerlauf, dann könntet Ihr ja auch mal ohne Kinder spazieren gehen. (Kommt auf die Kita an. Wenn nur Du die Kurende bist und alle Kinder Begleitkinder, dann ist es in manchen Kliniken so, daß die Kinder nur während Deiner Anwendungen betreut werden. Aber lieb fragen hilft da manchmal auch.)

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  2. Liebe Anna,

    ich befürchte auch, die Wochenende könnten öde werden. Ein Wochenende Urlaub zu nehmen und ein Zimmer zu suchen wäre eine gute Idee. Am besten an jenem Wochenende, das auf Nummer 4s und meinem Geburtstag folgt.

    Die Kinder sind in der Tat nur Begleitkinder – die Kinderbetreuung während der Anwendungen ist gesichert. Wobei man inzwischen Nummer 1 und Nummer 2 sehr gut mit der Aufgabe betrauen kann, Nummer 4 zu beaufsichtigen. Darin sind sie recht fit, für die Dauer eines Spazierganges ginge das auf jeden Fall.

    Ist ein guter Tipp, ein Zimmer zu nehmen – danke 🙂

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag 🙂

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  3. Ich bin gespannt, ob es Luxus ist – man hört immer so gemischte Berichte. Manche finden es ganz toll und andere reisen vorzeitig wieder ab … daher meine gemischten Gefühle.

    Schade, dass es in der Schweiz nicht mal die Möglichkeit dazu gibt …

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  4. Ehrlich? Eigentlich schlimm, wenn man bedenkt was das kostet, Kost und Logis für Mutter und Kinder plus Therapien sollte es doch wirklich gewinnbringend sein. Ich bin gespannt, was du dann berichtest. Hier gibt es das nur mit Kleinkindern, dann geht es um die Situation Mutter-Kind, also so akute Überforderungssituationen mit Schreikindern z.B.. Ansonsten gibt es natürlich jede Menge Burnout-Klinken oder ich kann mich stationär einweisen lassen, also Psychiatrie… das will ja nun wirklich keine!

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  5. Ja, das ist nachvollziehbar, dass man das nicht wirklich möchte …

    Ich finde auch, das sollte erholsam sein und vor allem nachhaltig. Für uns fünf Personen wird das mit Sicherheit nicht billig sein. Ich gehe mal davon aus, dass es uns gut tun wird – ich hab nur so schnell Heimweh … 😉

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  6. Das Thema läßt mich (auch 😉 ) nicht los. Ich habe jetzt eine Zeit überlegt, ob ich das schreibe, um Dich nicht zu verunsichern. Aber da Du schreibst, daß Du sowieso Zweifel hast… wechsel die Klinik. Sieh Dich nochmal um, bevor Du den Vertrag unterschreibst. Je eher, desto besser die Chancen.

    Ich habe mal gegoogelt über Eure Klinik und folgendes gefunden:
    http://s374473504.website-start.de/kurberichte (der Minibericht Nr. 2 in der Mitte)
    http://www.urbia.de/archiv/forum/th-833340/war-schon-eine-von-euch-zur-muki-kur-in-horn-bad-meinberg.html
    http://www.rund-ums-baby.de/forenarchiv/kranken-kindern-helfen/Kurhaus-gefaellt-mir-jetzt-schon-nicht-o_10975.htm (klingt jetzt eher jammerig, aber die Einzelheiten lassen auf… wenig Engagement seitens der Klinik schließen, und das ist für mich ein großes Warnzeichen.)
    http://www.mutterkind-kur.de/forum/viewtopic.php?f=69&t=90790

    Bei den Indikationen sehe ich nichts von wegen Trennungssituationen bzw. Traumata. Daher finde ich das Männerverbot auch Quatsch. Andererseits, wenn eh alles offensteht und am Wochenende nur die Notfallschwester da ist (das ist aber normal), dann merkt es ja auch keiner. Außer es verpetzt Dich jemand. Aber selbst dann: erst mal beweisen!

    Ich persönlich würde auf mein Bauchgefühl hören. Mindestens die Große wird sich dort zu Tode langweilen. Es ist weit ab vom Schuß, und höchstwahrscheinlich nur sehr viel jüngere Kinder da. Sicherlich ist die Klinik im November auch nicht voll. (=noch weniger Auswahl) Zum Zeit vertreiben nur ein Spielplatz draußen und Etagenzimmer, die am Wochenende abgeschlossen sind… Viel Wald drumherum, okay, aber im November? Die Zeit paßt Euch ja auch nicht wirklich.

    Ich weiß ja nicht, wie weit weg ihr wohnt, aber schon einmal hinfahren und angucken, wie die eine Schreiberin, ist doch eine gute Idee.

    Vom Träger Eurer Klinik sind jetzt auch nicht unbedingt die lobendsten Erfahrungen bei Kurberichten bekannt. Du könntest die Klinik auch wechseln. (Dann würde sich auch das Zeitproblem erledigen, denn es gibt sicherlich noch andere Termine.) Die Zusage Deiner Kasse ist nicht von einer bestimmten Klinik oder der Beratungsstelle abhängig. Zusage ist Zusage!!! Es gelten halt die zeitlichen Beschränkungen, und natürlich ist es der Kasse am liebsten, wenn Du in eine Klinik gehst, mit der sie kooperieren. Ich bekam ein ganzes Heft zugeschickt, in dem sich die Kliniken vorgestellt haben. Das waren mindestens 20.
    Oder wie wärs mit der Klinik, wo Mara war? Die klang doch wirklich gut. So ist es leider nicht überall.
    Es ist natürlich nicht so leicht, mit 4 Kindern etwas Passendes zu finden. Aber vielleicht klappts? Ich meine, im November/Dezember/Januar sind die Kliniken eh nicht so voll.

    Das mit der Altersgrenze für die Große hat mich erstaunt, denn bei mir (ca. 60 Mütter plus Kinder) waren 3 oder 4 Jugendliche dabei, die 14 bzw. in der Richtung waren. Ganz sicher keine 12 mehr. Von einer weiß ich die 14 genau. (Einzelkind) Daher habe ich nochmal geschaut:

    „Mutter-Kind-Kuren – für die Teilnahme an einer Mutter-Kind-Kur wird im Regelfall für die Kinder eine Altersgrenze bis zum 12.Geburtstag (in Ausnahmefällen bis zum 14.Geburtstag) festgelegt.“ (Caritas)

    „Eine gesetzliche Regelung oder Änderung bezüglich der Altersgrenzen gibt es nicht. In den Rahmenempfehlungen ist ausgeführt, dass die Kinder in der Regel nicht älter als 12 Jahre sein sollten. Somit ist u.E. weiterhin eine Prüfung im Einzelfall angezeigt. Ggf. wäre hier auch an eine anderweitige Betreuung zu denken. Vielleicht besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Haushalthilfe-Satzungsregelung oder über das Jugendamt Gelder zur Verfügung zu stellen.“ (AOK)

    „Es gibt keine gesetzliche Altersbeschränkung für Kinder bei einer Mutter-Kind-Kur. Vielmehr ist hier immer eine Entscheidung im Einzelfall zu treffen.“ (AOK)

    „Die Möglichkeit zur Aufnahme besteht in der Regel für Kinder bis 12 Jahre, in besonderen Fällen bis 14 Jahre.“ (Barmer)

    Für die Einzelfallentscheidung sieht es aufgrund Eurer Vergangenheit (Papa) doch ziemlich gut aus, meine ich. Außerdem kannst Du ja noch Gefahr von Retraumatisierung o.ä. anführen.

    Mir ist gerade zwar noch bei urbia ein Link Eurer Kasse zu ihren Kooperationskliniken in die Hände gefallen, aber der geht leider nicht mehr. Ersatzweise kann ich den anbieten, aber inwiefern der aktuell ist, weiß ich nicht: http://kurinformationen.de/wordpress/?p=161
    Und da: http://www.mutterkind-kur.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=92198 (Lies dir alle Seiten durch, sehr aufschlußreich. Fürs kurz reinschnuppern: Auf Seite 4 gibts noch eine Auflistung Stand Nov.14.)

    Wenn die Klinik, die Du Dir aussuchst, nicht teurer ist als eine der Vertragskliniken Deiner Kasse, ist es überhaupt kein Problem. Nur wenns teurer wird, dann schauen sie schon sehr genau auf Deine Indikationen und ob die Klinik das anbietet. Das kannst Du aber auch zu Deinem Vorteil nutzen, indem Du eine Klinik suchst, die genau auf Deine Indikation abgestimmt ist. Evtl. passen ja auch die Indikationen Deiner jetzigen Klinik nicht so gut zu Deinen Indikationen?
    Ich habe aber auch schon von einem Fall gelesen, wo durch Zuzahlung des Betragsunterschieds eine Wunschklinik ermöglicht wurde. Und dabei ging es um einen Betrag, der in Relation zum Zeitraum nicht besonders viel war (ca. 100 €, wenn ich mich recht erinnere).

    Ich sags ja, alleine die Beantragung einer Kur macht einen schon kurreif. Aber dann kannst Du Dir auch sicher(er) sein, daß es ein Erfolg wird.

    Viele daumendrückende Grüße,
    Anna

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    • Liebe Anna,

      vielen lieben Dank für Deinen Kommentar und die Mühe, die Du Dir damit gemacht hast. Das ist ja klasse!
      Ich habe auch nachgedacht, was ich nun tun soll – irgendwie waren das Datum und das, was von der Klinik so kam etwas unbefriedigend.

      Dann wiederum dachte ich, dass ich schon alles in die Wege geleitet habe. Die Schulen sind informiert, die Unterrichtsfreistellung für den Zeitraum genehmigt und so weiter.Ich müsste dann jetzt in der Tat alles neu starten. Selber eine Klinik suchen – bei er ich dann auch nicht weiß, ob sie mir gefällt, alles absagen und abändern …
      Das schreckt mich echt ab im Moment.

      Generell macht die Klinik Burnout-Prävention und gezielte Entspannung, das kommt meiner Indikation entgegen.

      Die Große beschäftigt sich gerne mit Nummer 2, sie sind altersmäßig nahe beieinander. Und zudem verbringt sie sehr gerne Zeit mit Nummer 4. Da mache ich mir weniger Sorgen. Insgesamt frage ich mich, wie so ein fester Ablauf ohne Zuhause+Vater und „ab vom Schuss“ auf uns wirken wird. Ich bin nicht sehr anspruchsvoll – wenn ich nicht nur nicht kochen und putzen muss, sondern auch noch Schwimmbad, Massagen, Sport und mehr bekomme, dann freue ich mich. Ich weiß aber nicht, wie die Stimmung da so insgesamt ist. Das Anschreiben mit seinem „50er-Jahre-Belehrungstonfall“ war schon etwas schräg. Ich suche noch mal gründlich nach positiven Bewertungen dieser Klinik …

      Liebe Grüße 🙂

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  7. Danke für Dein liebes Feedback. Ich weiß, das das Recherchieren und Freistellen etc. alles wahnsinnig viel Zeit kostet. Daher hab ich eben mal ein bißchen geholfen. Noch hast Du mehr Kinder als ich und wahrscheinlich weniger Zeit 😉 Ja, es hat zwar etwas Zeit in Anspruch genommen, aber wenn ich so ein „mulmiges“ Gefühl habe, dann läßt es mich auch nicht los und ich bohre nach. Ich habe ja nun schon etwas Erfahrung durch meine Kur und diverse Berichte anderer. Und außerdem finde ich es immer ignorant, wenn so von außen gesagt wird: Mutter-Kind-Kur? Oh Du Glückliche! Wir Kassenzahler bezahlen Dir einen Urlaub! Denn mit der falschen Klinik ist es eben hinterher noch schlimmer als vorher, und alle erwarten, daß man nun vollkommen erholt, jubelnd und ohne Klage den Alltag wieder aufnimmt.

    Klar, wenn die ganze Freistellung schon genehmigt ist usw., dann ist es natürlich blöd, alles noch einmal zu stornieren und zu wiederholen. Die ganze Antragstellerei ist doch ein einziges Bitten und Betteln, das finde ich wirklich furchtbar.

    Jetzt mußt Du abwägen, was mehr Streß macht. Alles noch mal von vorne, oder das Ding durchziehen. Und wie weit Du diesen Belehrungstonfall mitmachen willst. Die großen Zimmer in der Klinik sind ja schon mal gut. Dann müßt ihr halt jede Menge (neues, weil interessantes) Spielzeug für den Kleinen und genug Medien für die Großen mitnehmen.

    Mit den Massagen ist das so eine Sache. Ich beispielsweise brauchte Physiotherapie wegen meines dauerverspannten Rückens. Bekam ich 1-2 x pro Woche. Da hieß es dann aber: Wer Physio bekommt, darf nicht zu den Entspannungsbädern und Massagen. Entweder-Oder. Ich hatte mich im Geiste auch schon auf Massagen gefreut, tja, war nix. Die Physio wurde dann auch von verschiedenen Mitarbeitern (und auch ganz unterschiedlich) durchgeführt, denen ich jedesmal alles von vorne erzählen mußte. Bei der ersten bspw. wurde ich getaped, das wars dann auch schon für die Sitzung. (Damit darf man übrigens auch schwimmen gehen, zum Glück.)

    Wenn dann noch das Schwimmbad geschlossen ist (wie in dem einen Bericht), oder Mitarbeiter ausfallen wegen Krankheit, ist es dann vorbei mit Anwendungen. Frag mal nach, wie die das handhaben mit dem freien Schwimmen. (Bei uns gab es 3-4x wöchentlich Zeiten für das freie Schwimmen, in denen das Bad nicht von Kursen belegt war.) Oder ob das, wenn es überhaupt existiert (mangels Aufsicht mancherorts nicht möglich), öfter mal gestrichen wird.

    Wenn Du über die anderen Kliniken Deiner Kasse etwas wissen willst, schau mal in meinen Link, den ich in meinem zweiten Kommentar zu der Kurgeschichte eingefügt hatte (kenn ihn auch nicht aus dem Kopf). Das war für mich eine gute Fundgrube. Deine aktuelle Klinik war da nicht mit drin, aber vielleicht einige von den anderen? Oder in dem einen Forum, die auch den Thread über die Vertragskliniken deiner Kasse hatten. Fürs extra Anmelden und recherchieren dort reicht meine Energie nun doch nicht 😉 ,aber es sieht von außen betrachtet ganz hilfreich aus. Je mehr Berichte, desto besser kannst Du auch die ewigen Nörgler und ewigen Jubler ausfiltern.

    Und wenn Du eine interessante gefunden hast, dann kannst Du ja mal anrufen und fragen, wie sie die Unterbringung von 4 Kindern handhaben. Das ist, glaube ich, der größte Knackpunkt bei Euch.
    Ansonsten: Viiiiiiele Medien plus Inhalte 😉 mitnehmen und gute Regensachen, damit ihr auch jeden Tag mal ins Freie könnt. Evtl. einen alten Buggy, dem die Pampe nichts ausmacht, und viel Besuch am Wochenende, und ein Auto!

    Jedenfalls ist jetzt noch die Zeit, sich zu informieren. Hast Du erst mal den Vertrag unterschrieben, ist es schwer, wieder heraus zu kommen.

    Ist es denn wenigstens landschaftlich ein bißchen reizvoll für Dich? Dann hast Du wenigstens schon so eine Grund-Entspannung, wenn Du Dich dort wohl fühlst. Dann kannst Du vielleicht auch mal ein wenig alleine spazieren gehen, während die Kinder in der Betreuung sind. Ich war bspw. am Meer. Mein Kalkül war: Nach 16 Uhr ist eh Schluß – wenn die mich dort zu sehr nerven, das ist mir alles egal. Dann gehe ich abends laaange spazieren, das ist für mich schon Erholung. Auch von einer mißglückten Kur.

    Naja, ich wünsche Dir jedenfalls – so oder so – eine erfolgreiche Kur 🙂

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  8. Ich kaufe noch ein s 🙂 Was ich auch noch vergessen hatte: Die Listen fürs freie Schwimmen und andere Highlights waren immer extrem schnell ausgebucht. Schau mehrmals täglich auf den Aushängeort!

    Liebe Grüße!

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  9. Liebe Anna,

    tausend Dank für Deine liebe Mühe!
    Das ist ganz schön nett, mir so viel Arbeit und Zeit zu sparen.
    Und Deine Tipps kann ich richtig gut brauchen. Ich werde sie mir alle merken. Vor allem wegen der Massagen und ich frage auch wegen des Schwimmens nach.

    Den angrenzenden Wald am Kurhaus finde ich nett und auch das Umfeld am Teutoburger Wald selber. Ich sehe mir in jedem Fall noch mehr Bewertungen an, damit ich mich einstellen kann und vielleicht eben bei manchen Dinge noch Vorsorge treffen.

    Ich habe nun nach diversen Erfahrungsberichten gesucht, aber eben nur wenig gefunden. Einzig das Gästebuch der Klinik enthielt einige (positive) Rückmeldungen. war aber mehr so der „Quatsch-Kanal“ der Mütter. Meist stand da „Hallo, komme am X. September. Wer noch?“

    Ich bin halt noch nicht voller Überschwang, aber ich rechne nicht mit einer Katastrophe oder so.
    Vor allem mit Deinen Tipps bleibt mir das ein oder andere sicher erspart – also: Tausend Dank dafür ❤

    Liebe Grüße!

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  10. Gerne. In der Mittagsschlafpause hab ich ein bißchen Zeit 😉 Wenn Du die Umgebung schon mal gut findest, ist das doch ein Anfang. Ich bin auch deiner Meinung, daß es eben nicht so der Überflieger werden wird, aber auch keine absolute Katastrophe. Wenn Du schon mal die Ausflugsmöglichkeiten abcheckst und Vorsorge triffst für Matschewetter oder schlechtes Essen oder Lautstärke (In dem einen kleinen Bericht stand doch, daß das eine Haus sehr hellhörig sei. Du kannst auch vorher anrufen und darum bitten, daß sie Dich für das andere Haus einplanen. Später umziehen ist vielleicht schwieriger.), dann können sie Dir nicht mehr viel vermasseln.

    Vielleicht gibts da auch Fahrräder zu leihen. Falls ihr Glück habt mit dem Wetter, ist das auch eine Option für ein langweiliges Wochenende. Auto mitnehmen ist trotzdem a) gut für die Mobilität und b) ein gutes Lager (Essensvorräte, Gummibärchen 😉 ) Wenn z.B. eines der Begleitkinder krank wird, müßt ihr zum Kinderarzt/Allgemeinarzt des Ortes. Die Kurärzte dürfen nur die zu Kurenden behandeln. Und selbst die sind nicht immer da (Wochenende, nachts). Ganz zu schweigen von den Apotheken. Also am besten auch eine Batterie Notfall-Medikamente mitnehmen.

    Na, ihr werdet das schon hinkriegen!

    Wenn mir noch was einfällt, kommt es dann kleckerweise hierher 🙂

    Liebe Grüße!

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