Gestern, heute, morgen

Gestern Morgen um Acht habe ich mich gefreut, dass kein Alltag herrschte.

Die Handwerker waren dann um halb Zehn da und begannen zu streichen, brachten die schicken hohen Fußleisten an und Nummer 4 wollte ihnen dabei zusehen.

Und mitmachen.

Den ganzen Tag lang bis um 16 Uhr. Denn da machten sie Feierabend.

Ich saß und stand dauernd im Flur, drückte ihm Ungefährliches in die Hand, weil er ständig nach den Bohrern und Hämmern griff und guckte zwischendurch auf die Uhr.

Nachmittags bin ich mit Nummer 2 und Nummer 3 zum Second Hand, um meine Sachen dort abzuholen, aber wegen der miesen Wetterlage hatte noch fast niemand etwas von den Sommerklamotten gekauft. Also noch schnell in den Drogeriemarkt. In beiden Geschäften bettelte mich Nummer 3 an und redete so viel, dass ich natürlich mal wieder etwas vergessen habe, weil ich auf der Flucht vor dem kleinen Plappernator hektisch durch die Gänge raste.

Nummer 4 wurde zuhause von Nummer 1 betreut. Eigentlich dachte ich, er würde schlafen – aber das hatte er wohl nicht eingesehen und so hatte sie sich sehr lieb eine Stunde um ihn zu kümmern.

Heute ist nur ein Handwerker da, der weiter streicht und Fußleisten anbringt. Draußen ist es heiß und wir bleiben bei zugezogenen Vorhängen und heruntergelassenen Rollos drinnen.

Nummer 4 versuchte mehrmals, hinter den großen Rollschrank zu geraten, den ich mitten in den Flur geschoben habe, um ihn vom Handwerker sowie dessen Farben und Geräten fernzuhalten. Das gab großen Protest. Nun beschäftigen wir hier seit drei Stunden abwechselnd den kleinen Rabauken im Wohnzimmer und in der Küche. Er ist nölig wegen des Klimas. Wir sind das auch.

Fast grenzt es an Langeweile, den ganzen Tag irgendwo zu hocken und hinter ihm her zu flitzen. Davon nehme ich mir gleich eine Auszeit mit Kofferpacken. Dabei höre ich dann ein Hörbuch. Im Moment ist das „Passagier 23“ von Thomas Fitzek. Davor hörte ich „Das Kind“ vom gleichen Autor. Letzteres als Hörspiel, das übrigens richtig, richtig gut war.

Morgen kommt, wie Ihr sicher raten könnt, der Handwerker. Vielleicht wieder mit dem Kollegen. Bald geht es in den Urlaub. Bis dahin packe ich für uns alle, habe die Liste mit dem nötigen Krams abgearbeitet und fahre abends für die Zeit im Ferienhaus und die Fahrt einkaufen.

Ansonsten werden wir wieder Nummer 4 beschäftigen.

Ich muss dann auch en Badezimmer-Installateur anrufen, der dies bestimmt heute vergessen wird. Dann haben wir vielleicht noch vor dem Urlaub wieder ein Badezimmer. Aber vermutlich gibt es die im letzten Post erwähnten Lieferschwierigkeiten … 😀

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2 Gedanken zu “Gestern, heute, morgen

  1. hihi …
    Wir haben auch noch „Frau Schnedderengpengpeng“ oder „Geladene Verbalkanone“ anzubieten und tauschen diese gerne gegen andere, ähnliche Bezeichnungen – zufällig welche im Kopf, Kathi? 😀

    Gefällt mir

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