Produkttest: Kiddy click’n move 3

Produkttest: Kiddy click’n move 3

Wir testeten den kiddy click’n move 3.

Der Kinderwagen wurde uns zur Verfügung gestellt von der Firma kiddy und der Test entstand mit Unterstützung von mibaby.

Wir haben den Kinderwagen ein paar Wochen lang gründlichen Tests unterzogen. Er trat in unserem kritischen Haushalt gegen eine nicht gerade kleine Konkurrenz an, denn sonst schieben wir ja den Stokke Xplory – nicht gerade die billige Wackelkarre unter den Kinderwagen. Hatten wir uns ja ganz bewusst gegönnt, als Nummer 4 kam.

Wie sollte ich die Testphase ohne meinen geliebten Coffee-To-Go-Halter nur überstehen? Und überhaupt sitzt ein Kind ja sehr niedrig in normalen Kinderwagen – wie würde Nummer 4 das finden? Wie viel Platz nimmt der zusammengeklappte Wagen in der Familienkutsche weg?Lässt er sich auch einhändig schieben und ist sehr wendig? Wie ist die Federung? Und wie die generelle Handhabung?

Der Wagen war superschnell aufgebaut und die Farbe Apple zusammen mit Schwarz erinnerte die Großen und mich hier irgendwie an die fiesen Creeper aus Minecraft. Das kam gut an.

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Der Wagen hat diverse Features, die ich mal eben aufzählen will:

  • Riesiges Verdeck, das man innen per Druckknopfriegel in der Größe regulieren kann, so dass man es auch einfach kleiner lassen kann.
  • Dreifach verstellbare Rückenlehne (geht butterweich ohne irgendein Klacken oder Einrasten)
  • Großer Einkaufskorb mit innenliegenden Klettverschluss-Seitenfächern und vor allem einer Abdeckung mit Reißverschluss
  • Fußstütze mehrfach verstellbar
  • Große und stabile Räder
  • Abnehmbarer Spielbügel
  • Durchdachtes Gurtsystem, ähnlich wie im Autositz/in der Babyschale
  • Im Spielbügel befindet sich ein faltbarer Regenschutz für die Beine.
  • Der Sitz kann in zwei Richtung aufgesetzt werden
  • Höhenverstellbarer Schieber
  • Verschließbares Dachfenster im Verdeck
  • Der Kinderwagen ist optional mit separat erhältlichen Babywanne oder Babyschale fahrbar
  • Kleines Reißverschlussfach am Verdeck für Schlüssel/Handy/Geldbeutel

Nach dem schnellen Aufbau wollten wir loslegen. Nummer 4 schlief noch, aber kaum war er unten bei uns, stürzte er sich auf den Kinderwagen. Irgendwie gefiel ihm die Farbe wohl. Oder das ganze Design – wir konnten ihn ja nicht fragen. Und wir ahnten nicht, dass er von da an mehrmals täglich brummend und fordernd am Wagen hängen würde, um uns zum Spaziergang aufzufordern …

Der Wagen fuhr sich sehr gut, ich musste mich allerdings wegen des Schiebers umstellen – den Xplory schiebe ich, indem ich da irgendwie lässig meine Hände verkeile. Das ging hier nicht. Dafür ist der Griff schön gepolstert und ich habe ich schnell umgewöhnt.

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Wir sind über Kopfsteinpflaster, Feldweg und Asphalt spaziert und es schien im Wagen immer sehr angenehm zu sein. Die Federung ist sehr gut. Nummer 4 liebte den Wagen sofort und die Großen zankten sich, wer ihn als nächstes schieben dürfe.

Die Rückenlehne lässt sich geräuschlos mittels eines Bügels verstellen. Diesen zieht man leicht an und schon kann man die Liegeposition auswählen. Nummer 4 guckt sich immer gerne um und verzichtet auf das Liegen – auch wenn seine Augen ganz verdächtig klein sind.

Das große Verdeck ist klasse – wir haben keinen Sonnenschirm vermisst bisher – aber auch diesen gäbe es im passenden Design. Man kann es an der Innenseite an mehreren Druckknopfbändern so zusammenklicken, dass man es in der Größe reduzieren kann. So reicht ein Griff und einmal Ziehen, um das Verdeck entweder riesig oder eben normal groß nach vorne zu befördern.

Diese Regenverdeck-Geschichte fanden wir alle besonders gelungen:

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Nummer 4 fand diese dadurch entstehende „Höhle“ sichtlich gemütlich und ich kann mir vorstellen, dass leichter Regen sehr gut davon abgehalten wird. Wenn man beim Stadtbummel von ein bisschen Regen überrascht wird, dann reicht dieser Schutz aus.

Der Wagen lässt sich sehr gut navigieren und ebenfalls gut einklappen. Okay, wenn man den Dreh raus hat. Es dauerte ein bisschen, bis das bei uns der Fall war: Man schiebt den Wagen eher in sich zusammen, als dass man ihn klappt. Dazu gibt es zwei „Hörnchen“ an denen man ihn greift. Wir sahen beim ersten Ausflug mit dem „kiddy click’n move 3“ etwas blöd aus, wie wir ihn auf dem Parkplatz des Vergnügungsparks auf allen Seiten drehten und zerrten … aber gut, so haben wir auch noch die anderen Eltern dort gut unterhalten. Wenn man aber weiß, wie es geht, dann ist die Handhabung sehr gut.

Unser Fazit:

Der Kinderwagen macht einen richtig stabilen Eindruck und wir sind so zufrieden, dass wir ihn sehr gerne als (besonders von Nummer 4 geliebten) Zweitwagen einsetzen. Ich habe prompt eine fabrlich passende Wickeltasche dazu genäht 😀

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Wer nicht selber nähen kann oder will, kann aber auch eine passende Tasche im Zubehör der Firma kiddy finden.

Die ganzen Staufächer sind ganz große Klasse! Man kann den Einkaufskorb unten auch offen lassen, wenn man etwas Größeres darin transportiert – ansonsten ist alles sauber und sicher verstaut.

Der Wagen wiegt knapp über 12 Kilo, was in Ordnung ist, lässt sich auf ein normales Staumaß zusammenklappen (schieben!), bietet ausreichend Sitzfläche und Komfort für den kleinen Mitfahrer/die kleine Mitfahrerin und ist in sehr vielen schönen Farben erhältlich.

Die Federung ist, auch auch Holperwegen, sehr gut und schaukelt das Kind höchstens angenehm. Das Polster ist abnehm – und waschbar. Man kann aber auch sehr gut Keksschmier mit einem Lappen entfernen. Auch das durften wir testen^^

Einzig störend ist, dass die Gurtpolster dauernd herunterrutschen, auch während das Kind die Gurte angelegt hat.Diese könnte man ruhig am Futter des Rückenteils anklicken – vielleicht wären da ein paar Druckknöpfe hilfreich:

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Alles sehr durchdacht, aber gut, der Wagen hat auch den Plus X Award bekommen  – verdient, wie wir finden.

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4 Gedanken zu “Produkttest: Kiddy click’n move 3

  1. Pingback: Bloggercafé in Köln: Das #Elternbloglabel legt los | Essential Unfairness

  2. danke für den test! was mich aber interessieren würde, ist wie breit die hinteren räder (außen-außen) sind. das läßt sich leider online nicht rauskriegen

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