Osterfreude

 

Gestern errreichte mich mittels der Zeitschrift Geolino dieser Umschlag. Er ernthielt eine Umfrage zum Thema „Welche Macht haben Rituale?“

Inhalt ist hier gerade ganz nebensächlich.

Aber das Bild auf dem Umschlag … Was sagt Ihr dazu, Ihr gestandenen VeteranInnen der Festlichkeiten im Jahreskreislauf?

Genau so sieht es doch aus, das vorösterliche Eierbemalen, oder? Stehen da bei Euch etwa diverse versiffte Pappbecher oder Gläser mit gefährlich intensiv leuchtend brillanten Farben, die man schon förmlich auf allen Kinderklamotten und Handtüchern alt werden sieht? Bei mir nicht. Ich nehme immer einen feinen Pinsel und gebe meinem einzigen Kind auch einen. Dieses nimmt dann bereits getrocknete und schon gefärbte Eier und bearbeitet sie glücklich mit dem trocknen, farbfreien Pinsel.

Tragen Eure Kinder etwa alte Hemden vom Papa oder Bastelschürzen? Meine nicht. Sie tragen ein mit Ostereiern bedrucktes Spaghettiträgerkleid. Mitten im März. Unsere sind hartgesotten. Und so sauber, dass sie keinen Kleiderschutz brauchen. Auch bleiben unsere Hände ganz sauber. Natürlich. 

Und überhaupt nehmen wir natürlich einen Pinsel, was ja viel praktischer und sauberer ist als ein Farbbad.

Und das Wichtigste: Wir haben wunderbare Laune. Ich bin kernentspannt.

Eben zeigte ich das Bild Mr. Essential, der beim Kaffee die aktuellen Staumeldungen vom Smartphone abrief, um zu sehen, ab wann er sich sinnvoller Weise durch den Berufsverkehr arbeiten kann. 

Ich:  „Na, wir färben vielleicht doch heute die Eier statt Donnerstag. Wobei da hättest du ja dann Urlaub. Ich wette, du möchtest gerne mitmachen, oder? Sollen wir es doch am Donnerstag machen?“

Er (nach einem Blick auf das Bild): „Oh ja, bei so einer zivilisierten und fröhlichen Veranstaltung will ich unbedingt dabei sein!“

Komme nun nicht umhin, seine Antwort als Ironie wahrzunehmen. Wie kann das nur sein bei so einer einladend realistischen Darstellung?

Läuft das Eierfärben bei Euch etwa nicht so ab wie auf dem hübschen Bildchen?

Und wenn nicht, wie sieht es dann mit dem weihnachtlichen Keksbacken oder den Herbst-Basteleien aus?  

Ich wünsche Euch allen jedenfalls ein paar schöne und farbklecksfreie Vorostertage 😉


Muli-Mamas innerer Taschenkampf

Als Nummer 1 vor sechs eingeschult wurde, sagte mir die Klassenlehrerin:

„Eine meiner Prioritäten ist die Selbstständigkeit der Kinder. Bitte erinnern sie ihre Tochter nur anfangs an den Turnbeutel. Wenn sie ihn dauernd vergisst, dann sitzt sie auch dauernd auf der Bank und das wird sie sich merken. Sie müssen also nicht von zu Hause aus darauf achten – das ist eine meiner Aufgaben als Lehrerin und gehört zu den Kompetenzen, die Schüler entwickeln sollten.

Und bitte, bitte tragen sie ihr nicht die Schultasche. Diese ist Bestandteil der Schule und gehört schon quasi symbolisch auf den Rücken der Schülerinnen und Schüler. Hat ihre Mutter die Tasche für sie getragen? Nein? Meine auch nicht – und das war gut so. Sie hat mich selten daran erinnert, dass ich Hausaufgaben machen oder für eine Klassenarbeit lernen muss. Das waren meine Aufgaben und ich habe sie allein gemacht. Wenn ich Hilfe brauchte, dann war meine Mutter stets zur Stelle. Meist war ich aber einfach stolz, es selbst zu schaffen. Und dieses schöne, selbstbewusste Gefühl der Selbstständigkeit nehmen wir unseren Kindern, wenn wir sie so lange wie möglich wie Kleinkinder behandeln.“

Letzteres macht man eh nur für sein eigenes Gefühl und nicht wirklich für das Kind. Darin wurden wir uns während des Gesprächs schnell einig.

Freitag musste ich an diese Lehrerin denken.

Ich fuhr im Auto an einer Mutter vorbei, die ihren vielleicht siebenjährigen Sohn von der Schule abgeholt hatte. Da lief sie nun – in der linken Hand eine Einkaufstüte, in der Rechten ein Sechserpack Getränkeflaschen und auf dem Rücken was? Na, die Schultasche des Jungen. Der hopste vergnügt und verträumt durch die Fußgängerzone und wurde von ihr immer wieder zu sich gerufen – die beiden hatten es wohl eilig.

Typische Szene der von mir persönlich gehassten Kategorie „die Muli-Mama“. Ich hasse das ja schon, wenn ich Einkäufe ‚reinschleppe und dabei über die Katzen stolpere, während die diversen Kinder auf mich einreden. Oder wenn ich auf der rechten Schulter Nummer 4s Rucksack, links meine Handtasche und auf dem Arm Nummer 4 bugsiere, um zum Auto zu kommen, damit ich ihn zur Tagesmutter fahren kann.

Aber die Idee, ich buckle auch noch die Schultasche, die kam mir zum Glück nicht wirklich. Beziehungsweise ich habe sie ganz schnell verdrängt, entgegen eines gewissen moralischen Herdentriebs. War anstrengend, vermutlich wäre das Schleppen einfacher gewesen als meine doofe Prinzipienreiterei …

ich kenne ja einiges: Baby in der Seitentrage und vier Mal täglich die 90 Altbaustufen rauf und runter – damals mit Nummer 3. So habe ich die beiden Größeren zum Kindergarten gebracht und abgeholt. Auf dem Rückweg brachte ich dann öfter mal noch einen kleinen Einkauf mit. Da hätte ich mir ja die Kindergartentaschen noch an die Ohren hängen können, oder? So als wandelnder Christbaum – wäre sicher ein richtiger Ego-Boost gewesen …

Neulich sah ich diese Fotostrecke. Nachgestellte körperliche Leistungen von Müttern im Alltag. In einer Turnhalle waren so wie im Sportunterricht aus Kästen Treppen nachgebaut und eine Frau zerrte beispielsweise einen mit einem Medizinball beladenen Kinderwagen da hoch, während sie im Arm einen weiteren Ball trug.

Zu den Foto gab es Tipps einer Expertin dazu, wie man sich in diesen Situationen körperlich zumindest ein bisschen entlasten könne. So etwas wie: „Nach dem Hochzerren des Kinderwagens erst mal das Kleinkind vom Arm und ein paar Dehnübungen für den Rücken machen“. Ich sehe mich seitdem immer wieder um, aber turnende Mamas, die Rücken und Nerven retten wollen, habe ich noch nicht entdeckt. Falls so ein Kleinkind der sich gerade etwas entlastenden Mutter mir mal entgegenrennt, weil sie es ja turnend nicht gut betreuen kann, dann fange ich es und bringe es ihr. Versprochen.

Ich sehe so etwas oft und habe es, wie viele meiner Berufskolleginnen auch selber oft erlebt. Mir geht das aber echt auf den Geist, diese Geschleppe. Ich fühle mich echt wie ein Muli und so nenne ich das auch. Es ist nicht einer der Bestandteile meiner Lebensaufgabe hier, den ich wirklich mag.

Schlimm genug, dass man nicht drumherum kommt, manchmal das kleine Lastentier zu spielen, aber nicht auch noch mit Schul- und Kindergartentaschen.

Man darf seinen Kindern durchaus etwas Angemessenes zumuten. Ein Bild ausgebeuteter Kinderarbeiter im pakistanischen Steinbruch sollte man gleich aus dem Kopf verbannen – denn das ist nicht, was unser Nachwuchs durchmachen muss, wenn er seine Plünnen selber trägt. Sondern er bekommt ein Recht zugestanden: Das Recht auf Selbstständigkeit.

Ganz gleich, was ich alles über verschiedene Grundschullehrerinnen schrieb oder noch schreiben könnte: Dieses erste mir begegnende Exemplar fand ich formidabel. Liebevoll und zugleich vernunftbetont. Aufmerksam und pädagogisch angenehm versiert. Ohne Getüdel und Heckmeck. Perfekt.

Ich wollte niemals wissen …

Ich wollte niemals wissen …

In unserer neuen Serie stellen wir kurz und knapp vor, von welchen Dingen des Lebens wir überhaupt nichts wissen wollten als wir jung und kinderlos waren – und von denen wir jetzt leider viel zu viel wissen.

Ich wollte niemals wissen …

… was ein Feuerstättenbescheid ist.

… wie viel Wasser aus einem von einem Fachmann versehentlich angebohrten Heizungsrohr fließen und durch die Decke in den Flur regnen kann.        

… dass man trotz Wochenende überhaupt keine Freizeit haben kann.

… wie oft man seinen Kindern 8,50 Euro mit in die Schule geben muss.

… mit wie wenig Schlaf der menschliche Körper auskommen kann.

… dass es als Kunstform gilt, Dammrisse ohne Betäubung zu nähen.

… dass mit Bonding keine Sexspielart gemeint ist.

… dass man sich sonntags verkatert fühlen kann, ohne samstags außergewöhnlich viel Spaß gehabt zu haben.

… wie viele Bilder Kinder verschenken, auf denen nur zwei Bleistiftstriche zu sehen sind.

… wie viel Spielzeug vier Kinder besitzen können.

… dass man seinen Samstagvormittag damit verbringen kann, 100 Seiten Papierkram wie Rechnungen, Versicherungsscheiß, Bescheide jedweder Art und Garantiescheine zu archivieren.

… dass Dinge wie Duschvorhangstangen in elegantem Grau, Wischroboter und Backformen auf meiner Amazon-Wishlist landen würden.

… wie laut Spielzeug sein kann.

… wie sehr die Kinder manchmal schon vermisse, bevor sie eine Nacht beim Opa schlafen.

Wer möchte, kann diese Liste gerne ergänzen und fortsetzen – vielleicht fällt Euch noch etwas ein, dass Ihr niemals wissen wolltet 🙂

Über Euch darf man lachen

Ms. Essential liest mir gerade eine „Männer vs. Frauen Anekdote“ vor. Es geht darum, das Männer angeblich einfach ins Bett gehen, wenn sie sagen dass sie ins Bett gehen, während Frauen noch die Kinderzimmer aufräumen, die Wäsche machen, etc pp.

Das konnte ich so natürlich nicht stehen lassen. Also schritt ich ein …

Ich: „Das ist sexistisch.“ 
Ms. Essential (grinsend): „Nein, das ist lustig.“
Ich (zum argumentativen Todesstoß ausholend): „Andere sexistische Sachen sind auch lustig, aber verboten, weil sie böse sind.“
Ms. Essential (immer noch grinsend): „Aber über Euch darf man lachen, weil ihr doof seid.

Auf diesem Niveau habe ich selbstverständlich nicht weiterargumentiert und tat so, als würde ich mich geschlagen geben. Meine Zeit wird kommen.

Har-har, Du Landratte!

Har-har, Du Landratte!

Mr. Essential und ich gehören zur Minderheit der Deutschen, die das Bargeld scheuen.

Er hatte so etwas hier mal erwähnt: Kaum ist Bargeld im Haus kommt am gleichen Tag ein Schrieb aus der Schule, in dem genau dieser Betrag verlangt wird. Wir gehen von einer Verbindung zwischen Geldautomaten und Bildungsanstalt aus.

Der Rest verschwindet dann stets in später nicht mehr nachvollziehbaren Kanälen.

Heute Morgen ergab sich Folgendes:

Er: „Sag mal, hast du zwei Euro für mich?“

Ich: „Ich glaub‘ nicht. Die Kinder haben mich gestern abgezogen und sind mit dem Geld zum Penny geradelt …

Er seufzt.

Ich: „Ich guck‘ mal, was noch in meiner Tasse ist.“ (Darin bewahre ich etwas Kleingeld auf)

Kurz darauf schaut er in meine ausgestreckte Hand. Wir sehen uns an.

Er: „60 Cent und eine Perle? Was bist Du? Eine verarmte Piratin?“

Ich: „Das ist eine Bastelperle, die ich nicht verlieren wollte! Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass wir die höchste Einstufung beim Elternbetrag für die Tagesmutter haben und uns immer noch gegenseitig für zwei Euro anschnorren müssen …“

Bevor sich jemand für uns freut, dass wir dem Hedonismus frönen könn(t)en: Wir sind echt weit von der Ataraxie entfernt.

Hätten wir kein Haus, keine zwei Autos und die paar Kinderchen, dann … ja dann! Dann würden wir leben wie … keine Ahnung – wie jemand, der theoretisch den höchsten Elternbeitrag zahlen muss, aber praktisch eher ferne Urlaubsziele ansteuert.

Aber: Wir verzichten aus Liebe – das macht uns weniger zu Piraten als zu … keine Ahnung – etwas Netterem 😀

Segen ist der Mühe Preis oder: Das Grauen in 30 Strophen

Freut sich sicherlich, noch als Strafmaß Verwendung zu finden: Friedrich Schiller

Freut sich sicherlich, noch als Strafmaß Verwendung zu finden: Friedrich Schiller

Nummer 1 und Nummer 2 schreiben morgen eine Deutscharbeit. Beim Gute-Nacht-Sagen baten sie darum, wir mögen ihnen unsere Daumen drücken.

Ich: „Daumen drücken, aha. Okay. Ich habe durchaus bemerkt, dass ihr die Arbeit zwar in den Kalender eingetragen, aber nicht dafür geübt habt. Ihr wisst ja, was ich dazu sage?“

Nummer 2 (leicht leiernd): „Wenn wir eine Arbeit schreiben und nicht meinen, dafür üben zu müssen, dann darf sie nicht schlechter als eine Zwei werden.“

Ich: „Genau. Und damit das gut funktioniert habe ich mir etwas Formidables ausgedacht: Für den Fall einer Note Drei und schlechter zeige ich euch nun ein Gedicht, das ihr dann entweder abschreiben oder auswendig lernen müsst.“

Gebannte Blicke auf den Bildschirm. Ängstliche Vorahnungen lassen die beiden sich aneinander klammern.

Nummer 1: „Was ist denn das für ein Mist? Du scrollst und scrollst und das Gedicht ist nie vorbei…!“

Ich: „Ja-haa, meine Liebe. Das hier ist Schillers Glocke!“

Nummer 2: „Ein Albtraum ist das! Da schreib‘ ich lieber den Herrn der Ringe ab. Wie konnte dieser Schiller-Heini seine Lebenszeit bloß mit so einem Mist verschwenden?“

Mister Essential (ehrfurchtgebietend): „Das ist ein Monument deutscher Dichtkunst.“

Nummer 2: „Aber Mama hasst Schiller!“

Ich: „Eben darum wirst du ihn auswendig lernen. Das soll ja eine Strafe sein. Eine schmerzhafte Strafe. Eine demütigende Strafe. Die Göttin der Strafen!“

Nummer 2: „Aber das ist total ungerecht! Und außerdem total unpädagogisch! Man straft nicht für schlechte Noten. Ihr habt immer gesagt, dass das unpädagogisch ist!“

Mister Essential: „Das war früher. Wir glauben nicht mehr an Pädagogik. Wir glauben nur noch an Furcht!“

Die Emanzipation erledigt sich von selbst

Ich glaube, die Sache mit dieser „Emanzipation“ erledigt sich von selbst in ein, zwei Generationen. Das wächst sich sozusagen raus. Ist nur eine Phase.

Wie ich zu dieser steilen These komme? Ich habe auch homosexuelle Freunde von uns einmal mit der Ansicht schockiert, dass – wenn die Position, das Homosexualität genetisch ist, korrekt ist – die heutigen Schwulen mangels gesellschaftlichem Druck für die Gründung einer Schein-Ehe innerhalb von einigen Generationen ja weitgehend verschwinden werden. Weil die allermeisten von ihnen sich ja dem Genpool entziehen und sich nicht fortpflanzen. Einiges in der aktuellen Shell-Jugendstudie impliziert, dass das auch für intelligente und ehrgeizige Frauen gelten könnte.

Die Zahl der Nachwuchspaschas unter der jungen männlichen Bevölkerung, die ihre Vorherrschaft in der Familie scheinbar nur auf ihre Fähigkeiten im Computerspielen gründen, scheint erschreckend hoch zu sein. Die fleißigen Mädchen hingegen machen immer brav ihre Hausaufgaben, damit sie gute Noten bekommen. Es ist ja nur logisch, was dann am Ende passiert: Die kleine Ann-Kathrin, ihres Zeichens Jahrgangsbeste Medizin-, Jura- oder BWL-Studentin, fühlt sich vom schulabbrechenden Gamingprofi Matt-Eagle nur begrenzt angezogen. Aber Ann-Kathrin hat ja sowieso keine Zeit für einen Partner, sondern will sich erst einmal auf ihre Karriere konzentrieren. Matt-Eagle hingegen hat zwar durch seine Sucht nach Internet-Pornografie nur begrenztes Interesse an echtem Sex, manchmal kuschelt er aber doch mit Cinderella und die beiden vergessen natürlich direkt die Pille und/ oder das Kondom. Vermutlich auch, weil man das Geld dafür besser in Kippen investieren kann.

Cinderella mag Matt-Eagle, weil er an sein Leben genauso wenige Ansprüche hat wie sie. Eine Beziehung mit Jonas, einem der Kommolitonen von Ann-Kathrin, würde sie wahrscheinlich genauso überfordern wie Matt-Eagle das große Einmaleins. Das Problem an dieser Geschichte, bei der ja im kleinen scheinbar jeder Topf seinen Deckel hat, sind die Zahlen: Frauen sind immer besser ausgebildet, orientieren sich bei der Partnerwahl aber trotzdem traditionell „nach oben“. Je besser sie jedoch ausgebildet sind, um so dünner ist dort die Luft. Männer orientieren sich gerne auch einmal in die andere Richtung und haben so tendenziell einen größeren Pool an potenziellen Partnerinnen zur Verfügung. Was ja eine Grundvoraussetzung für Kinder ist. Am Ende, das ist ja schon einige Male diskutiert worden, endet Ann-Kathrin alleine, weil nach ihrer Karrierephase nur noch Männer mit Ex-Frauen und Altlasten frei waren, während Matt-Eagle und Cinderella bereits ihr fünftes Kind bekommen. Jonas hingegen verliebt sich auf der Arbeit in eine junge Kollegin. Die beiden wollen aber auch erst in zehn Jahren oder so mal ein Kind bekommen.

Die perfide evolutionäre Logik dahinter? Wenn es keine irgendwie gearteten Zwänge gibt, die Frauen dazu bringen Kinder zu bekommen (das kann eigene Perspektivlosigkeit, die gesellschaftliche Norm oder auch Religion sein), werden viele von ihnen erst einmal andere Prioritäten setzen. Und das teilweise zu lange, um dann bei den Kindern noch aufzuholen oder überhaupt über eines „hinauszukommen“. Das sieht man beispielsweise daran, dass die Geburtenrate überall auf der Welt mit steigendem Wohlstand steil abfällt. Währenddessen vermehren andere Kreise sich fleißig und nehmen an Zahl zu, während die emanzipierte Intelligenz nicht mal ansatzweise auf die 2,1 Kinder kommt, die auch nur wenigstens für ihren Erhalt notwendig wäre.

Dieser Blogpost wurde unter dem Titel „Idiocracy“ schon einmal mittelmäßig verfilmt. Ann-Kathrin ist zu beschäftigt, um ihren Gen-Pool zu erhalten. Matt-Eagle und Cinderella haben dieses Problem nicht.