Lotterleben in Dosen

Die beiden Großen haben seit einer Weile öfter mal abwechselnd übernommen, abends die Schulbrote für alle zu machen und in den Kühlschrank zu stellen. Ab und an wurde es vergessen und morgens nachgeholt. Immer mal wieder hörte ich Beschwerden – vor allem von der wählerischen Nummer 3 – über die Qualität der Brotboxinhalte. 

Heute morgen versammelten sie sich alle in meinem Bett.

Ich: „Hey Mädels, ich hab gestern eure Brotdosen gefüllt. Irgendwie hatte ich abends einen Energieüberschuss und außerdem habe ich ja gehört, dass da irgendwas mit den Brotdoseninhalte nicht so ganz in Ordnung war. Sie stehen im Kühlschrank. Ich hab Nameszettel draufgelegt.“

Sie bedankten sich und meinten, sie hätten die Dosen schon längst eingepackt.

Ich (betont theatralisch): „Aber alles im Leben hat seinen Preis. Ihr wisst ja: Wenn ich Brote mache, dann bin ich waaaahnsinnig traurig, wenn ihr sie mal wieder im Kühlschrank vergesst.“

Nummer 2: „Den Preis zahl ich gerne. Das ist tausendmal besser, als so verlotterte Lappen mit zur Schule zu kriegen, bei denen man sich wünscht, man hätte sie im Kühlschrank stehen lassen …“

Verlotterte Lappen. So haben sie unter ihrer eigenen Selbstständigkeit also gelitten 😀

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3 Gedanken zu “Lotterleben in Dosen

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