Hasenparty

Wir gucken einen Doris-Day-Film. Das hat Tradition, wenn Mr. Essential auf Geschäftsreise ist. Heute gibt es „Ein Pyjama für zwei“. In einer Szene tanzen Frauen revuemäßig in knappen, weißen Hasenkostümen. Auf dem Kopf eine Haube mit Ohren und am Popo natürlich ein Puschelschwänzchen.

Mir entkommt ein lakonischer Kommentar: „Oh Mann, wofür Frauen sich so alles hergeben …“

Nummer 3 (mit kompletten Unverständnis für die Darbietung): „Äh, wieso tanzen die in so beknackten knappen Badeanzügen?“

Ich: „Tja, hm, also ich denke, das soll sexy sein.“

Nummer 2: „Ja, wenn ich einen Hasen sehe, denke ich als erstes an das Wort Sex.“

Nummer 1 (gibt sich den neutral-wissenschaftlichen Anstrich): „Vielleicht kommt das daher, dass der Hase ein heidnisches Symbol für Fruchtbarkeit ist.“

Nummer 2 geht etwas zu trinken holen und meint im Weggehen (nicht ohne zynischen Unterton natürlich): „Macht ja auf Pause, ich will nichts verpassen, vom Fruchtbarkeits-Karnickel-Zirkus.“

So können die Zeiten sich ändern. Als ich den Film im gleichen Alter gesehen habe, sind mit die Tanzhäschen nicht mal aufgefallen. Und ich hätte nach einem Kommentar meiner Mutter (der so niemals gekommen wäre) ganz sicher dazu nichts zu sagen im Kopf gehabt.

Ich freu mich gerade sehr über die Gesellschaft in der ich mich an unserem Mädelsabend befinde … 🙂

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