Ohne Pfeife und Geige

Nummer 2 und Nummer 3 vorhin beim Abendessen (übrigens vor einer zyklopischen Schüssel voller Karnevalssüßigkeiten …):

Nummer 3: „Jetzt haben wir das Detektivbüro (umgestaltetes, ehemaliges Holzlager im Garten) vorigen Sommer ganz umsonst geschrubbt.“

Nummer 2: „Ja echt, wir hatten nur einen einzigen Fall. Den haben wir immerhin gelöst. Der Fall der zerstörten Telefonzelle.“

Ich: „Und? Wer hatte denn die Scheiben alle eingeschlagen an der wunderbaren und einzigen Telefonzelle unseres Dörfleins?“

Nummer 2 (nicht ohne Triumph in der Stimme): „Das war jemand mit gelben Socken.“

Ich (minimal konsterniert): „Äh, ja, also bei der Beschreibung haben sie ihn sicher schnell gefasst, Sherlock.“

Nummer 3: „Da brauchst du gar nicht ironisch werden, Mam. Wir haben bereits im letzten Haus (voriger Wohnort) einen Fall gelöst.“

Nummer 2: Ja stimmt! Der Fall der seltsamen Melodie.“

Ich (neugierig geworden): Was war denn das für ein geheimnisvoller Fall, Watson?“

Nummer 2 winkt ab: „Ach, der war eher peinlich.“

Ich: „Peinlich? Wieso denn das?“

Nummer 2: „Äh ja, es stellte sich schnell raus, woher die Melodie kam …“

Nummer 3: “ … haha, ja, das war der Schrottmann!“

Aber die Namen der mysteriösen Fälle hatten doch verheißungsvoll geklungen, oder? 😀

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