Prio 1

Als ich noch in einem Büro arbeitete, da gab es etwas, das ich sehr schätzte: Die Einteilung der Aufgaben in verschiedene Prioritäten. Prio 1 war mega-wichtig. Daran hielt man sich, das war überschau- und umsetzbar. Vor allem, weil die Einstufung stimmig war.

Im Leben als Mutter beziehungsweise Familienmanagerin ist das anders. Es werden dauernd Versuche gemacht, von außen eine Prio 1 aufzuerlegen.

Das beginnt mit unseren vielzitierten Elternbriefen aus der Schule. Die mit den fünfzig Ausrufezeichen. Und geht über die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt, die pünktlichen Impfungen, die ebenso regelmäßigen Tierarztuntersuchungen der Viecher über das Pflegen der kindlichen Freundschaften zu Elternsprechstunden mit Lehrern sowie elterlichem Engagement in den Schulen. Und sofortiges Bezahlen all der Beträge, die überall verlangt werden. Und so weiter …

Im Moment ist das so:

Die Wichtelgeschenke müssen schnell gekauft, verpackt und abgegeben werden (bei Schule und sportlichem Hobby), der Abschnitt „Was möchte ich alles gerne für das Weihnachtsfest backen und anschleppen“ aus der Schule muss sofort unterschrieben und mitgegeben werden. Die Kinder müssen umgehend lernen, an alle nötigen Schulsachen zu denken. Die 2 Euro hier und 6 Euro da müssen zügig in einen Umschlag gepackt, beschriftet und mitgegeben werden. Die Arzttermine müssen zeitnah gemacht und nicht verschoben werden.

Beispiel für das lustige Prio-1-Spiel gefällig? Ich wollte am Freitag Nummer 3 zu ihrer Freundin am letzten Wohnort zur Übernachtungsparty bringen. Lange geplant und uns hier sehr wichtig. Da meldet sich die Englischlehrerin mit (völlig vorhersehbarem Inhalt) und will mich am gleichen Tag zur Zeit unserer Abfahrt sehen. Auf den Einwand Nummer 2s, dass wir da bereits im Auto sitzen kommt ein leicht angegiftetes: „Ja dann muss eure Mutter eben wissen, was ihr wichtig ist …“

Ich zahlte es ihr heim (bin manchmal von unserem Familienfreund Machiavelli besessen), indem ich zum Abschied sagte:

„Ja, vielen Dank, Frau Lehrerin, dass sie uns zehn Minuten früher bereits herbestellen konnten war sehr gut. Ich war ohnehin schon so in Eile. Ich bringe die Kleine ja nicht hier im Umfeld irgendwo hin. Sondern mit insgesamt einer Stunde Fahrzeit an den alten Wohnort. Es ist uns wichtig, die Freundschaften dort zu pflegen. Umzüge sind ja sehr belastend für Kinder. Aber es war gut, dass sie mir bestätigten, was ich mir bereits gedacht hatte – so kenne ich unsere Kinder eben. Was sie eben sagten passt ins Bild.“

Dabei hievte ich die hampelnde Nummer 4 auf meinen Arm und ließ mit Mater-Dolorosa-Lächeln die Wickeltasche wie versehentlich vom Arm gleiten. Frau Lehrerin reagierte entsprechend leicht beschämt und wünschte einen besonders schönen Abend. Sie lobte im Rausgehen noch einmal, wie sehr man sähe, wie das sprachliche und musische Talent dieser so lobenswert intelligenten Kinder doch von Zuhause mitkommen würde. Soso.

Die Mitarbeit verlangenden Personen vermitteln stets das Gefühl, „Ja, das hier ist Prio 1.“ Jeder meint das. Andauernd. Es ist zum Durchdrehen.

Und das ist es deshalb zum Durchdrehen, weil mein erwähnter Familienkalender nun sechs statt fünf Spalten hat. Alle regelmäßig gefüllt. Ich habe suchen müssen, um einen zu bekommen, der so viele Spalten hat. Und diese mussten auch groß genug sein, damit alles reinpasst. Diesen Kalender bekam ich bei einem sehr liebevoll sortierten, christlichen Geschenkeversand. Hab‘ echt lange gesucht, aber Familien mit mehr als vier Mitgliedern gibt es eben nur zu 3 Prozent in Deutschland. Zu dem Kalender gab es übrigens eine kleine Plüschmaus im Talar. Diese Kirchenmaus habe ich unserem Heiligen Augustinus geschenkt. Der sie seitdem sehr liebt. Aber das nur nebenbei.

Die Idee, dass ich ein Einzelkind hätte (was ich immerhin eineinhalb Jahre lang hatte), bringt mir Folgendes mit:

Das eine Kind wäre leicht zu überwachen. Es hätte immer seine Sportsachen, seine Hausaufgaben und seine drecksdusseligen tausend Zettel mit in der Schule. Alle Termine wären gemacht. Weil ich daran denken würde. Habe das neulich der Frau Klassenlehrerin erklärt: „Das, was andere Kinder da haben, mit denen sie meine Kinder vergleichen, ist eine Pseudo-Selbstständigkeit. Weil die Eltern in Wahrheit an alles denken. Meine sind gezwungen, selbst an das meiste zu denken. Ich lerne mit ihnen Vokabeln und erinnere sie an das Lernen für Klassenarbeiten. Glauben sie im Ernst, diejenigen, die ihre Pröllen beisammen haben, haben da selber dran gedacht?“ Sie musste einräumen, dass sie das nicht glaube …

Unsere Kinder leben in einer für Menschen recht natürlichen Umgebung einiger Geschwister. Dies passt so ziemlich gar nicht zu unserer Gesellschaft. Die Ansprüche an mich als Mutter sind die gleichen, wie man sie an Mütter mit einem oder zwei Kinder stellt. Das schlaucht. Wer genau hat Verständnis? Fast niemand. Ich muss all das tun, das andere Mütter auch tun. Nur eben nicht ein oder zwei Mal sondern vier Mal. Ich wirkte dabei unangestrengt und freundlich. Sonst sagt nachher jemand: „Hä, warum hat sie denn die ganzen Blagen bekommen, wenn sie’s nicht hinkriegt?“ Und das will man ja vermeiden.

Warum hat sie all die Blagen denn bekommen?

Aus Liebe.

Und diese Liebe lässt mich wirklich sehr große Anstrengungen, viel Arbeit, eine Menge nerviges Zeugs und sehr viel Verzicht ertragen. Aber sie sorgt nicht dafür, dass ich mich am Jahresende nicht wie ein leergesaugter Zombie fühle. Oder dafür, dass ich manchmal nicht ausrasten möchte, wenn ich meinen vollgestopften Kalender ansehe und dabei höre, an was ich gefälligst noch alles denken sollte. Wenn ich eine verantwortungsbewusste Mutter wäre. Im Grunde gelten für meine Familie hier die Regeln, die früher einmal galten, als man noch diverse Kinder hatte. Aber das müsste man erst einmal allen klarmachen …

Es ist einfach nicht möglich, wenn man unter der Woche quasi allein erziehend ist, vier Kinder und ’ne große Bude hat, sowie beruflich orientiert bleibt, an all den be*** P*** zu denken, den die Welt für wichtig hält, zu denken. Es geht nicht. Ist alles in Wahrheit nicht wichtig. Kommt vielen nur so vor. Und ich muss die Souveränität aufbringen, denjenigen das zu vermitteln. Und das bitte nicht als Schwäche meinerseits. Sondern noch irgendwie honorabel. Kann ich grad irgendwie nicht. Und will ich auch nicht. Ich finde, manches kann man sich auch selber überlegen.

Ich möchte das gerne mal veröffentlichen. So zum Mitschreiben: Vier Kinder sind wirklich mehr, viel mehr Arbeit als eins oder zwei. Ich habe mir schon immer mal wieder anhören müssen, dass es ja nur etwas mehr Wäsche und Einkauf sei. (Von denen, die eines oder zwei haben). Ich habe auch Bewunderung bekommen von anderen Menschen. Insgesamt will ich mir immer noch ein T-Shirt bedrucken lassen: Ich habe verflucht viel zu tun – lasst mich mit eurem Pröll in Ruhe!

Wäre mal wieder Zeit für eine Aus-Zeit. Ich komme grad nur nicht dazu. Das hätte aber wirklich Prio 1

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12 Gedanken zu “Prio 1

  1. Ja Ja Ja! Auch wenn ich „nur“ drei Kinder habe. Allerdings sind hier wenigstens die Mit-Mütter sehr viel entspannter und verständnisvoller, denn hier gelten wir mit 5 Personen eher als Kleinfamilie – Großfamilien sind dann die mit 8+Familienmitgliedern. Die vielen Nebenbaustellen, die das Leben einem so vor die Füße wirft und die dann von Dritten dann auch noch mit Prio 1 ausgeschrieben werden, sind hier allerdings genau so. Ich fühle also mit Dir! Aber bald sind ja Weihnachtsferien. Das ist dann eine kleine Auszeit 🙂

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    • Als ich „nur“ drei Kinder hatte, hat mich das alles auch schon wirklich tierisch genervt, Barbara 😉
      Ich freue mich, dass man mit Euch verständnisvoll umgeht. Vielleicht geht das in einem Umfeld, in dem man sich Vorstellungen davon machen kann, wie das Leben mit vielen Kindern ist, einfach viel besser.
      Schade, dass die Nebenbaustellen dennoch nervig sind – so wie man es kennt. Sind irgendwie zu viele Ansprüche, die da an eine Person gestellt werden, deren Tag auch nur 24 Stunden hat …
      Ja! Ich freue mich schon sehr auf die Auszeit bis zum neuen Jahr 🙂

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      • Ja, ich glaube das liegt hier tatsächlich daran, dass unsere Generation noch aus wirklichen Großfamilien stammt und die heutigen Mütter oftmals noch 6-8 Geschwister haben. In unserem Umfeld haben die meisten 4 Kinder und die wenigstens 2, Einzelkinder sind absolute Ausnahmen. Da wissen einfach auch alle, wie das Leben mit Kindern ist und haben Verständnis dafür, dass man nicht an jeder einzelnen Aktivität von Kindergarten/Schule/Sportverein/Kirche/Arbeitgeber teilnehmen kann. Aber es liegt auch an unserer Generation, dass Verständnis in Deutschland zu ändern und die Wahrnehmung von (Groß-)Familie in der Gesellschaft zu stärken. Aber wir haben ja noch ein bisschen Zeit dafür bis unsere Kinder alle groß sind. Schöne Grüße aus Irland! Und lass dich nicht ärgern!

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  2. Ihr wohnt einfach in der falschen Ecke 😜
    Hier ist das auch etwas verständnisvoller …
    Allerdings: die „bitte-tragen-sie-sich-in-die-liste-ein“Flut vor Weihnachten find ich auch zum würgen….als wenn man nicht übers Jahr verteilt schöne Aktionen machen könnte?!😩

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    • Mir gehen die über das Jahr verteilten Events zusätzlich auf den Keks 😀

      Die Listen gibt es hier zu allen (un-)passenden Gelegenheiten: Hier werden laufend Eltern gesucht, die bei Fahrradfahrübungen, Einschulungskaffeetrinken, Ostereier-Bemalen und Verstecken, dem berühmten Lesefest, dem Tag der offenen Tür (ja, jährlich stattfindend), dem Glühweinausschank und Waffelbacken zu Sankt Martin, beim Lebensmittelspenden für jedes Waffelbacken einsammeln, dem Waffelbacken auf dem Weihnachtsmarkt, dem Waffelbacken am Elternsprechtag, dem Proben für das Weihnachtsstück und beim Jahresend-Amoklauf der ausgelaugten Mütter helfen …

      (… und davon ist nur Letzteres aus Groll erfunden 😀 )

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      • Hömma-das ist doch ne geniale Idee!!!
        Häng DU doch mal die Liste für die ausgelaugten Mütter hin.ich wette die ist fix voll!!!
        Ich glaub ich mach das bei uns…mich halten eh alle für sonderbar – da kann ich das prima wagen 😜

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  3. Du sprichst mir aus dem Herzen.

    Allerdings ist mein Ziel nicht, irgendwem meine Leistung zu vermitteln (das anhaltende Lob meiner Therapeutin erhält mich allerdings am Leben), sondern mich irgendwie dadurch zu schlängeln und mir, sobald das schlechte Gewissen drückt, zu sagen: „Das kann auch eine Einkindmama machen.“

    Und wenn ich eine leere Liste sehe, dann horche ich in mich hinein, ob ich noch Kapazitäten habe, und wenn die Stimme flüstert „Nein! Um Himmels Willen! Nein!“ ignoriere ich großherzig alle angebotenen Kugelschreiber.

    In diesem Jahr habe ich zb sämtliche Elternabende geschwänzt … Es gibt ja Protokolle, und ich kann lesen.

    So beschränke ich mich auf das Wichtigste: Nikolaussocken abgeben, zum Beispiel. Oder die PASSENDE Bezahlung der Theaterkarten.

    Eine halbtags arbeitende Zweikindmutter, die sich wirklich sehr in den Schuldingen engagiert, wurde jetzt vier Wochen krank geschrieben, irgendwas mit den Ohren und vermutlich zu viel Stress. Ich tue also gut daran, auf meine innere Stimme zu hören.

    Als gestern allerdings die Logopädin Druck machte, weil ich ihre Nachricht nicht abgehört/bekommen/wasweißichwas hätte ich am liebsten geheult.

    Ich kann eben nicht immer alles und sofort.

    Seid gegrüßt, Eltern von vielen,

    Mara

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  4. Liebe Mara, ich liebe Deine Einstellung und versuche gleich, mir davon ein Scheibchen abzuschneiden…
    Du tust wirklich sehr gut daran, auf Deine innere Stimme zu hören – schade, dass so eine „Prio-1-Logopädin“ einen da raushauen kann … und dabei leisten wir schon so viel. Dass dennoch die gleichen Anforderungen gelten ist echt hart.

    Liebe Grüße!

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  5. Hallo lareine,
    Ich habe auch „nur“ 3 Kinder, dafür sind sie unter 4 Jahre alt im Abstand von jeweils 1 1/2 Jahren. Und 2Katzen gibt es auch. Es ist super schön! Aber auch mein Tag ist so voller Aufgaben…und ich halte es nur schwer aus, wenn Mütter mit einem oder zwei Kinder (bei denen die Väter 50% der Aufgaben rund um die Kinder übernehmen) (ein unglaublicher Luxus), mir in den Ohren liegen, wie gestresst sie sind, wie anstrengend die Kinder sind und sie ja keine Zeit mehr für sich haben. Meine Tolleranz für gestresste Singels sinkt mehr und mehr gegen Null. Und Anfragen auf spontane Weihnachtsmarktbesuche oder ähnliches kann ich nur belächeln. Die einzigen, die mal Verständnis und Achtung vor der Leistung einer Mehrfachmama haben, sind oft alte Leute. Eine 90jährige in unserem Haus tätschelt mir immer die Wangen, wenn sie mich sieht und nickt wissend. Das ist irgendwie schön. Aber es gibt auch alte Frauen, die missbilligend gucken, wenn ich mit 3Kindern durch den Park trotte und eines der Kinder einen furchtbaren Wutanfall hat. Nicht genug, dass mir selbst der Schweiß auf der Stirn steht, nein, dann kommt der Blick (Schätzen, selber Schuld, was lässt du dir drei Kinder andrehen), dann kommt auch noch der Kommentar: „ooooh, die böse Mama geht auch viiiel zu schnell.“ An einem ganz schlechten Tag hätte ich am liebsten mit dem Laufrad um mich geschmissen und dann auch laut geheult. Ach ja.
    Fakt ist aber:ich würde ALLES wieder genauso machen.
    Es grüßt eine Mutter, die den „Schulstress“ noch vor sich hat. 🙂

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    • Liebe Bea,

      vielen Dank für Deinen Kommentar.
      Je älter meine Kinder wurden, desto weniger Kommentare und Blicke bekam ich. Bei der Ersten gab es immer eine ältere Dame, die ihr die Mütze zurechtrückte mit einem nervigen:“ Ja, passt die Mama nicht auf? Siehst du nichts?“ Irgendwann dachte ich mit, der nächsten Frau dieser Generation, die mich ungefragt kommentiert, sage ich:“ Witzig, dass sie sich um die Mütze auf den Augen kümmern, wo ihre Generation seine Kinder noch verdroschen hat.“ Und genau seitdem gab es keinen „Mützen-Kommentare“ mehr …

      Insgesamt wurde es immer weniger. Inzwischen guckt nicht einmal jemand, wenn ich mit allen vier Kindern unterwegs bin, aber ich kenne das alles, was Du beschreibst.
      Man ist unsicher, weil man drei Kinder hat während die meisten 1,3 Kinder haben und das macht einen angreifbar irgendwie. Man scheint das auszustrahlen. Ich kann mir nicht vorstellen, einen fremden Menschen respektlos zu kommentieren, aber leider gibt es solche Charaktere.

      Ich habe ja auch keinen Mann, der mir Wesentliches abnimmt. Er ist quasi den ganzen Tag weg. Die Situation mit drei kleinen Mäusen kenne ich gut. Und es ist auch anstrengend, wenn sie größer sind. Dann ist es aber anders. Sie sind dann selbstständig(er) und man erhält mehr Freiräume.

      Mit drei so kleinen Kindern erbringst Du eine gehörige Leistung. Du hast es dann echt nicht verdient, Dir etwas Blödes anzuhören 🙂

      Haha, mir fällt ein Tipp ein, den mein Mann zu so etwas hatte: Ironische Übertreibung: Wenn jemand sagt „Och, rennt die böse Mama so schnell“ dann soll man etwas sagen wie “ Ja, so böse bin ich. Ich versuche eben einfach, meinen Kindern davonzulaufen. Und nun können sie ihre Steine werfen.“ Das soll sehr gut funktionieren … 😉

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      • Haha. Das wäre ein guter Spruch gewesen. Ich bin leider nicht sehr schlagfertig. Und wenn mir mal ein guter Spruch im Nachhinein einfällt, kommt die passende Situation kein zweites Mal.
        Angreifbar fühlte ich mich tatsächlich eine ganze Weile. Hochschwanger mit zwei Kleinkindern und dann mit dem frischen Säugling…da spielten warscheinlich auch die weichspühlenden Hormone eine Rolle. Seit ich Nr.3 abgestillt habe und auch nicht wieder schwanger bin (ich lache da gerade über deine ‚Steckenpferd‘-Geschichte), bin ich wieder mehr bei mir und merke wie meine Energie zurück kehrt. Und die brauche ich jetzt erstmal für meine kleine Rasselbande. Ich finde Mütter sollten sich öfter loben und anfeuern und drücken und wertschätzen und ehrlich sein. …ich schweife ab. Bevor ins Schwafeln gerate, lese ich doch lieber noch ein bisschen rum. Toller Blog übrigens! Danke fürs Teilhabenlassen!

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  6. Liebe Bea,

    erst einmal lieben Dank für Dein sehr wohltuendes Lob.
    Gerade, wenn man nicht so super-schlagfertig ist, kann man die Übertreibung einsetzen. Man muss ja nur wiederholen, was der Andere einem vorwirft. Manchmal fällt dem dann auf, was für ein blödes Zeug er da von sich gegeben hat 😀

    Ja, während des Stillens ist man sehr tief in der Mutter-Kind-Symbiose und die Außenwelt etwas entfernt. Ich war nach dem Abstillen auch immer sehr realitätsnah und geerdet und energiereich.

    Ich bin sicher, es sollte eine Welle geben, die Müttern mehr Selbstbewusstsein gibt. Ist schon lustig, dass sich am Ende der großen Emanzipationsbewegung so viele Frauen anzweifeln und ihre Leistungen als minderwertig empfinden – nämlich Mütter. Völlig schräg gelaufen.

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