Zwei Syndrome zugleich

Ihr habt sicher schon bemerkt, dass ich mich in der letzten Zeit mit dem mütterlichen Seelenleben und der Befreiung aus bestimmten inneren Programmen befasse.

Zum Thema Hausfrau und Mutter fiel mir neulich ein launischer Gedanke ein:

„Das hier ist der einzige Job, bei dem man gleichzeitig einen Burnout und einen Boreout erleiden kann.“

In diesem Sinne landet mal ein eigenes Quote hier, man möge mir gnädigst etwaigen Hochmut verzeihen 😉

4 Gedanken zu “Zwei Syndrome zugleich

  1. Liebe Mara, da teilen wir in der Tat (einmal mehr) einige Gedanken und Gefühle. Wie schön! Wir sind damit hundertpro nicht alleine – vielleicht geben es nicht alle zu. Oder sie haben Omas und Opas und Tanten in Hülle und Fülle, die sie unterstützen können. Oder was auch immer. Jedenfalls stimmen wir uns da gegenseitig zu 🙂

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  2. Ja, hier! Wie oft denk ich abends, wie es sein kann, dass ich so erschöpft bin und mich völlig überfordert fühle und ich gleichzeitig denke, wie sehr mich das „nur Hausfrau-und-Mutter sein“ unterfordert. Gerade im Moment dominiert dieses Gefühl. Aber ich bin guter Hoffnung, dass ich irgendwie da einen Weg finde und das ich jetzt hier lese, dass es auch andere Frauen gibt, beruhigt mich sehr!

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    • Liebe Barbara, willkommen im Club! Dieses Gefühl ist mal mehr und mal weniger da – das Gefühl gleichzeitiger Über- und Unterforderung. Sei Dir versichert, dass ich das haargenau kenne und zwar seit über zwölf Jahren. Wie soll man davon auch nicht unterfordert sein, wenn man tagtäglich die gleichen (geistig nicht wirklich fordernden) Dinge tut, um danach zuzusehen, wie sie wieder verdreckt/verbraucht/verbummelt werden? Und zugleich richtet man sein Augenmerk auf die Bedürfnisse Anderer während man die eigenen immer weniger spürt.
      Man muss irgendwie schaffen, sich selbst zu spüren und genug zu lieben, um sich ein wenig abzugrenzen und sich zu fragen „Hey, was brauchst du eigentlich gerade am meisten?“ und das dann so gut wie möglich umzusetzen.

      Groß geworden sind wir doch alle mit diesem Bild der selbstaufopfernden Mutter. Das ist aber Käse. Mein Vater sagte mal dazu:“Dieses Bildnis von der Pelikanmutter, die mit ihrem Blut die eigenen Jungen füttert ist Müll. Da haben die Jungen am Ende eine leergesaugte Mutter. Was für ein Blödsinn.“ Das gefällt mir 😉

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