Dem stimme ich uneingeschränkt zu …

Habe soeben einen sehr guten, längst überfälligen Artikel gelesen, den meine Freundin Concetta (ja, die mit den lustigen Sprüchen)  eben auf Facebook teilte.

Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass man nicht mal eine Wirbelsäulenoperation gehabt haben muss um nicht gern ein Tragetuch zu benutzen oder aus organischen Gründen nicht stillen können muss, um die Toleranz und Unterstützung der Kolleginnen zu erwarten. Es reicht, dass sich für einen persönlich etwas anderes bewährt hat. Aus ganz persönlichen Gründen, die niemanden etwas angehen.

Ich stelle mir so etwas wie die Mütterkriege mal in der Berufswelt mit Einkommen vor:

Silvia:„Wie, Meike, du checkst morgens nicht als Erstes deine E-Mails?“

Meike:„Nein, ich sehe mir immer zuerst den Tagesplan an und erledige die ersten Sachen, ehe ich in die E-Mails schaue.“

Silvia:„Das ist aber ganz schön faul und unverantwortlich von dir. Du willst dich doch nur vor den E-Mails drücken.“

Meike:„Äh, nein, ich mache sie ja, aber …“

Silvia:„Ich kann mir schon denken, womit du kommst: Neue Studien haben gezeigt, dass die faulen Mitarbeiterinnen genau so gut sind, wie die richtigen Menschen. In Wahrheit hast du doch nur keine Lust, deinem Job die Aufmerksamkeit zu geben, die er verdient. Was bist du nur für eine Mitarbeiterin? Kein Wunder, dass du deinen letzten Job verloren hast.“

Meike:„Ich habe den nicht verloren, ich habe gekündigt.“

Silvia:„Ja, ja, gemobbt worden oder was?“

Oder auch zwei Handwerker.

Chris:„Hallo? Wieso schraubst du die Leiste da an die Treppe? Gehörst du zu diesen total bequemen Leistenschraubern oder was?“

Marko:„Ich finde das gut so. Das mache ich immer so und sehe nicht, was daran schlechter sein soll, als am mühseligen Zusägen der Kante.“

Chris:„Dass du das nicht weißt zeigt, dass du keine Ahnung von dem hast, was wirklich wichtig ist. Du musst dich nicht wundern, wenn mal jemand stirbt – das ist dann deine Schuld.“

Marko:„Hä? Wie bitte? Wieso sollte denn jemand sterben? Die Personen gehen doch auf den Stufen und trippeln nicht auf Zehenspitzen auf der Kantleiste entlang. Ist das nicht meine Sache, wie ich den Job mache?“

Chris:„Nicht, wenn wegen so faulen Leuten wie dir Menschenleben auf dem Spiel stehen…“

Was meint Ihr Mit-Mütter und gern auch Väter zum Thema Hackordnung mit Moral als Werkzeug versus Zusammenhalt und gegenseitiges Unterstützen? Gefällt Euch der Artikel auch so gut?

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