Rot ist die Kuh

Die Kinder spielen draußen, bald darauf kommen sie mit betretenen Gesichtern rein:

Mama, K2 hat wieder etwas getötet.“

Ich:„Was denn? Eine Maus?“

Die Kinder (immer noch mit pietätvoll gedämpfter Stimme):“Äh, nee … ’nen Maulwurf.“

Ich:„Och nö …“

(Ich mag nicht nur Igel lieber als Katzen, sondern auch Maulwürfe)

Dann füge ich schnell an:“Na ja, einerlei. Das ist die Natur.“

Die Kinder verschwinden wieder in den Garten, kommen zurück und erklären, sie haben dieses „Würfchen“ (so nennen wir die platt gemachten Maulwürfe immer) feierlich beerdigt. Mit Musik. Ich bedanke mich und wende mich wieder meiner Arbeit zu.

Eine Minute darauf kommt Nummer 3 wieder rein:“Äh, Mama … es tut mir ja leid, aber sie haben noch was gekillt: Ein kleines Rotkälbchen.“

(Da musste ich prompt an den Käse denken, den ich früher gern gegessen hab. Denn ein Rotkälbchen kann ja nur das Kind der Kuh „La vache qui rit“ sein…)

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2 Gedanken zu “Rot ist die Kuh

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