„Ei machen“

Wir verwenden jetzt nicht wirklich besonders viel Babysprache. Aber dann und wann gibt es halt doch einen Begriff, den wir gerne verwenden. Dazu gehört zum Beispiel „Ei machen“. „Ei machen“ ist ein Konzept, das wir Nummer 4 gerade nahezubringen zu versuchen. Und das geht so:

Nummer 4 liegt neben mir im Bett. Er streckt die Arme aus, und es sieht so aus, als ob er mich umarmen will. Sobald er in Reichweite meines Gesichts kommt, krallt er sich mit aller Kraft darin fest (abhängig davon, was er gerade zu greifen kriegt, kann das Nase, Wangen, Kinn oder Augen betreffen). Wir sagen dann mit all unserer Überzeugungskraft:

„Nummer 4, Ei machen!“

Wenn ich Glück habe lässt er kurz darauf los. Ich nutze die Gelegenheit meine Visage ein wenig in Sicherheit zu bringen und Nummer 4 holt begeistert aus. Er hat nämlich schon verstanden, was Ei machen bedeutet. 

Mit einem lauten Klatschen haut er mir dann seine kleine Hand ins Gesicht. In dem Moment, in dem er sich nicht darin fest krallt, applaudieren wir laut und sagen:

„Toll Nummer 4, Du hast ja Ei gemacht!“

Die Grenzen zwischen „Ei machen“ und Boxen sind halt fließend …

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