Das Schlechteste erwarten und (nicht mehr) auf das Beste hoffen

Unsere Mädels untertreffen – wie alle Kinder – mitunter unsere Erwartungen. Und wie alle Eltern sind wir dann frustriert, wenn die „aufgeräumten“ Sachen nur in die Ecke gepfeffert wurden, das Badezimmer voller Zahnpasta klebt oder die Arbeitplatte in der Küche mit Honig, Nutella und Schmierkäse überzogen ist.

Da wir ja (relativ) viele Kinder haben, kommt da manchmal einiges an unerfüllten Wunschträumen Erwartungen zusammen. Ein beliebtes Ziel unseres Frustes ist dann Nummer 2, der wir durch ihre Gerissenheit sehr gerne unterstellen, dass jede Vergesslichkeit oder Nachlässigkeit in Wirklichkeit nur getarnte Faulheit ist. Und auch bei scheinbar positiven Aktionen sagen wir ihr gerne schon einmal Berechnung nach.

Als sie letzte Woche wieder einmal zum Ziel solcher (natürlich haltlosen) Unterstellungen wurde, meinte sie:

„Boah Mama, Du bist viel zu miesgläubig!“

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4 Gedanken zu “Das Schlechteste erwarten und (nicht mehr) auf das Beste hoffen

    • Wir sprechen schon mit Ihr darüber. Aber wenn mal wieder die einfachsten Aufgaben missachtet werden, müssen die Größeren schon damit leben, dass sie auch kritisiert werden. Wir haben in etlichen Gesprächen erörtert, dass es außer ihrer Faulheit eigentlich nichts gibt, was wir nicht an den Mädels zu schätzen wüssten – ich denke das ist durchaus konstruktives Feedback 🙂 Zumal wir besondere Leistungen auch anerkennen – es sind mehr die Basics wo wir „miesgläubig“ sind.

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