Heilende Hände …

Letzte Woche hatte meine Frau mit ziemlichen Kreislaufproblemen zu kämpfen. Überarbeitung und so. Vier Kinder halt, und ich bin ja meistens auch nicht besonders nützlich. 😉

Jedenfalls kriegte ich irgendwann einen Anruf von Nummer 2 auf der Arbeit, sie wäre wohl beinahe umgekippt und könne jetzt gerade nur noch auf der Couch sitzen. Leider wollten just an diesem Tag Nummer 2 und Nummer 3 etwas unternehmen – so dass wir Eltern am Telefon diskutierten, wie das noch zu bewerkstelligen sei.

Ich: „Sorry, aber dann geht das eben einfach gerade nicht. Du kannst nicht Autofahren in diesem Zustand und ich kann hier auch nicht alles stehen und liegen lassen, um Nummer 3 zum Kindergeburtstag zu fahren.“
Meine Frau: „Wir haben doch gerade extra noch das Geschenk gekauft – ich kann mich hier auch nicht erholen, wenn die Mädels jetzt hier traurig rumsitzen müssen …“

Währenddessen hörte ich Nummer 3 ins Telefon jammern. Meine Frau meinte, dass sie halt nicht fahren könnte, wenn sie gerade fast umgekippt sei.

„Ach, das ist aber lieb, dass Du mich massierst, Nummer 3 …“

Ich redete ihr (also meiner Frau) gut zu und bestätigte sie darin, dass sie selbstverständlich jetzt nicht die Kinder durch die Gegend fährt. Danach ließ ich mir Nummer 3 ans Telefon geben, bei der ich natürlich noch am ehesten erwartete, dass sie das nicht gut akzeptiert.

„Das tut mir ja auch leid, Nummer 3, aber das geht halt jetzt gerade nicht…“
„Ja, ich weiß …“
„Aber das ist lieb, dass Du die Mam jetzt massierst.“
*Pause*
Nummer 3 druckste rum. „Eigentlich habe ich ja doch gehofft, dass die Mam mich dann bringen kann …“

Sie ist wohl von ihren Massierkünsten ziemlich überzeugt. 😉

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„Selfies“ laden ein zum Cyberbullying? (LINK)

„Selfies“ laden ein zum Cyberbullying? (LINK)

Während ich mich immer noch frage, warum „die jungen Leute“ heute glauben, das Internet will jede Woche ein neues Bild von ihnen sehen, sind die Kommentare echt unter aller Sau. (-> siehe oben)

Okay, man kann sich auch fragen warum ICH glaube dass das Internet Geschichten aus meiner Familie hören will. 😉 Trotzdem haben „wir“ uns früher nicht so viele Gedanken darüber gemacht, wie wir uns regelmäßig fotogen ablichten können (oder habe nur ich das verpasst?)

Daher erscheint mir das Thema Selfies immer ein wenig egomanisch. Aber gut. Ich muss mir das ja nicht angucken.

Abschlusskommentar: Das Endergebnis halte ich für ein mutiges Projekt. 

Full Power Nasensauger

In meinem finstersten Träumen werde ich von einem Staubsauger verfolgt. Es ist nicht einfach nur ein Staubsauger – es ist ein zum Leben erwachtes Monstrum, das mir das Leben (beziehungsweise die Nase) aussaugen will.

Ich rede von dem hier.

Meine Entschuldigung, falls ich diese tolle Innovation einfach nur verkenne. Aber als ich das letztes Jahr auf der Babymesse zum ersten Mal gesehen habe, stieß ich meine Frau an, wir hasteten vorbei, um uns nicht totzulachen, und versteckten uns dann, damit uns niemand eine Live-Vorführung anbieten konnte.

Danach verärgerten wir eine Dame vom Babyzeichensprachenstand mit dem Kommentar, dass Nummer 1 deswegen gar nicht erst sprechen lernen wollte. Wir sind so eine Art Babymessencrasher.

Kleines Schläfchen – nicht!

(Aus dem Archiv – 2009)

Während Nummer 4 uns heute ein wenig länger wachhält, unterhalten wir uns über die vergangenen Babyzeiten. Und kommen dabei zu Nummer 3, die ein liebes Baby war, sich danach aber für drei Jahre in einen Avatar der Sturköpfigkeit (Codename: Stinkteufel – wobei sich das auf „stinkig“ und nicht auf den Geruck bezieht) verwandelte.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich sie während meiner Genesung 2009, als ich schon wieder Treppen steigen konnte, mittags in ihr Zimmer bringen wollte. Das süße kleine Mädchen hatte nämlich die Angewohnheit um sich zu schlagen, wenn sie müde wurde – wollte aber auch nicht ins Bett. Also schnappte ich sie mir kurzerhand und ging mit ihr die Treppe rauf.

Ich: „So, kleine Nummer 3, jetzt machen wir mal ein kleines Schläfchen …“
Mini-Nummer 3 (wütend): „Nein, kleines Wäwchen machen nicht!“
Ich: „Doch, nur ein ganz kleines Wäwchen …“
„NEEEIINN!!!!“ *klatsch* *pfeif*

„Klatsch“ und „Pfeif“ bedeutet in diesem Fall folgendes: Sie hatte mit beiden Armen ausgeholt und mir Bud Spencer-mäßig auf beide Ohren geschlagen.

Man hat das wohl bis unten gehört …

Tierbabys im Mutterleib

Hier findet Ihr ein paar ziemlich tolle Fotos von Tierbabys im Mutterleib. Okay, es handelt sich wohl um eine Kombination von Ultraschall, Fotografie und Nachbearbeitung, also eigentlich keine echten Fotos – aber trotzdem sehr beeindruckend.

Die Bilder sind wohl von 2011, aber ich kannte sie noch nicht …

Belauscht

Nummer 2: „Nummer 3, die Wortarten, bei denen man etwas tut, heißen Verben und die schreibt man klein. Die Sachen, die man sehen und fühlen kann, schreibt man groß.“
Nummer 3: „Und schreibt man ‚hauen‘ groß?“
Nummer 2: „Nein, schreibt man klein.“
Nummer 3: „Ja, aber mit Haue kann man doch keine Werbung machen!“