Nasenbeißer

Während der Stillzeit ist die Aufgabenteilung zwischen Vater und Mutter ja etwas asymmetrisch. Der Mann versucht, den Laden am Laufen halten und der Mutter – dem eigentlichen Star der Show – so gut wie möglich zu assistieren. Denn im Endeffekt läuft das Geschimpfe des Babys häufig doch auf Hunger heraus – so dass es wie ein Bumerang zur Mutter zurückkommt. Egal ob man helfen will oder nicht.

So kam es, dass ich heute sehr stolz darauf war, Nummer 4 mit einer speziellen Schaukeltechnik auch ohne Futter ein wenig beruhigen zu können.

Nachdem er sich das zehn Minuten sehr gut gefallen ließ (trotz erster Hungeranzeichen), begann er plötzlich zu weinen (na ja, nicht so plötzlich).

Meine Frau: „Was hast Du mit meinem Baby gemacht?“
Ich: „Ich habe ihm in die Nase gebissen.“
Meine Frau: „Du hast was? Warum hast Du das gemacht?

Es war einfach zu verlockend.

2 Gedanken zu “Nasenbeißer

  1. Als Riesensohn noch mini war, lag ich einmal im Wohnzimmer, während die Männer sich nebenan vergnügten. Lustige Quietschgeräusche und dann: Ein lautes PENG! Darauf der Vater entsetzt: „Upsi!“ Ich war noch nie so schnell in Nebenraum. Väterchen hatte (mit Absicht!) eine volle Flasche Wasser auf das Parkett donnern lassen. „Hihi“, kicherte er in Richtung Sohn, „die haben wir schön reingelegt!“
    Du bist also in bester Gesellschaft. 😉

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