Killing just for fun

Melissa Bachman´s Foto mit einem zur Trophäe erschossenen Löwen geht um die Welt. Unter dem Deckmantel moralischer Entrüstung wird jetzt gerne auch schon mal die Jagd auf Melissa Bachman ausgerufen – wie in den Kommentaren auf der Facebook-Präsenz einer bekannten Nachrichtenseite.

Das hat zwar durchaus eine gewisse Ironie. Ohne mich jetzt für diese Dame stark machen zu wollen (die definitiv ein Problem mit Psyche und Sozialisierung hat, wenn ich das mal aus ihrem Hobby „durch die Gegend reisen, Tiere erschießen und sich dann mit Ihnen ablichten lassen“ schließen darf) – finde es schon stark wie schnell manche Menschen in ihrer Reaktion über die Stränge schlagen, wenn es erst einmal eine moralische Rechtfertigung gibt.

Liebe (radikale) Tierfreunde: Nein, ich glaube nicht, dass es ethisch vertretbar ist einen Menschen zu töten oder von Tieren fressen zu lassen weil er (in diesem Fall: sie) sinnloserweise und zum persönlichen Vergnügen ein Tier getötet hat.

Vor allem dann nicht, wenn 40 Prozent von uns gleichzeitig scheinbar bereit sind Mäuse für 10 Euro zu vergasen.

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