Holz vor der Hütte

Wie einige von Euch ja wissen ist unser Haus aus Holz. Unser Haus wird aber auch mit Holz beheizt. Das hat einige Vorteile: wenn uns mal irgendwas nicht gefällt reißen wir es ab und verfeuern es, um den Rest zu wärmen. Das nennen wir dann Downsizing.

Nein im Ernst, unser Holzgrundofen ist eine feine Sache. Macht die Bude für wenig Geld warm und wir brauchen uns nicht um Öl- und Gaspreise zu scheren. Leider macht er zwei, dreimal im Jahr auch eine Menge Arbeit: Wenn das Holz geliefert wird nämlich. Gestern Abend habe ich mit den Mädels und einer Schubkarre zwei Tonnen Holzbriketts in den Garten geschafft, eine Ladung, die ungefähr für den halben Winter reicht. Das sah so aus:

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Später sah es dann eher so aus:

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Am Ende sah es jedenfalls so aus:

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Also für mich sieht das auf dem Bild jetzt leider deutlich weniger beeindruckend aus als mein Rücken das behauptet. Daher möchte ich betonen dass die Holzwand auf dem letzten Bild vier Reihen tief gestapelt und einen Meter achtzig hoch ist. So.

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Mehr Wohlstand = weniger Kinder

Mehr Wohlstand = weniger Kinder

Spannender Artikel auf Brand Eins Online. Ist jetzt nichts, was man sich nicht hätte denken können, aber eine gute Zusammenfassung.

Die Frage ist: Will man überhaupt was gegen die Gleichung tun, oder müssen die hochentwickelten Gesellschaften einfach damit leben, dass ihre hoch individualisitischen, konsum- und egobezogenen Mitglieder andere Prioritäten haben und durch ihren Wohlstand höchstens Zuwanderung anziehen können?

Bitte verzeiht die Vereinfachung – manchmal fühlen wir uns halt wie ein gallisches Dorf. 😉

Barbies leuchtende Musikkutsche …

*träller*

„… sie leuchtet – und macht Musik!“

Wow, das hätten ich von einer leuchtenden Musikkutsche aber nicht erwartet. Echt jetzt. So ein überraschendes Feature-Set.

Ja, ab und zu schauen die Mädels noch Fernsehen. Und weil es nicht immer auf dem Kika was Spannendes gibt schauen sie auch schon mal Toggo. Und da gibt es solche Werbungsperlen immer wieder. Komischerweise kommen sie dann immer zu uns und berichten, was sie jetzt für eine dämliche Werbung gehört haben. KISS-Prinzip und so. Par excellence.

Heute abend berichtete Nummer 3, dass sie mal wieder eine besonders dämliche Werbung gehört hatte. Und zwar ging es um eine sprechende Barbie, die folgende Perle der Lyrik aufsagen kann:

Ich brauche neue Schuhe!

Dadurch entspann sich folgendes Gespräch bei uns:

Meine Frau: „Hätte sie nicht sagen können: ‚Oh, ich habe den Nobelpreis in Physik gewonnen‘?“
Ich: „Vielleicht braucht sie ja neue Schuhe für die Nobelpreiszeremonie.“
Nummer 1: „Genau, und das haben sie dann weggeschnitten.

Familien-„Test“-Blogs

Als ich mich letztens in diesem Internet nach Blogs umsah, stieß ich auf ein Phänomen: Relativ viele gut googleplatzierte Familienblogs nennen sich direkt ganz einfach „Familientestblog“ oder so. „Test“ so wie in: „Liebe PR-Abteilung, schickt uns Eure Produkte und wir schreiben dann was darüber. Vielleicht dürfen wir sie ja am Ende auch noch verlosen.“

Das finde ich großartig! Möchte mich hier jetzt zwar nicht in „Essential Unfairtest“ umbenennen (wäre wohl auch nicht zielführend), aber, liebe Mattel, Stokke, Alverde, Lego, Playmobil, Pampers & Co: nachdem Ihr das hier ja durch Euer Social Media Monitoring-Tool ohnehin lest – wir testen auch. Und wir sind viele (siehe hier) und mögen nerdige Sachen. Aber auch andere.

Wenn es ein ganz tolles Produkt ist, denke ich mir sogar ein Testsiegel aus. Und zumindest wenn die Produkte durchfallen weiß ich schon wie das Urteil lautet: „Unfairtig“. Deal?

Pizza ist mein Gemüse

Ich bin ja hier ein wenig verschrien, weil ich gerne Gemüse esse. Meine Frau wirft mir auch schon mal vor, ich würde ja sogar meckern, wenn es zu Currywurst kein Gemüse gibt (was natürlich gelogen ist).

Jedenfalls hatten wir letztes Wochenende noch kein Essen geplant. Da ich am Wochenende mitunter das Kochen übernehme, fragte meine Frau mich nach unserem letzten Gemüsedisput: „Und, was willst Du morgen tolles mit Gemüse kochen?‘

Es war 21.20 Uhr. Vor die Wahl gestellt, um diese Zeit noch zu planen und einzukaufen, verkündete ich folgendes:

„Wir bestellen Pizza.“

Die Mädels wollen jetzt, dass ich wieder öfter koche.

Es gibt bei uns eigentlich jeden Tag Gemüse . Nur manchmal, wenn es Pfannkuchen gibt, nörgle ich halt ein wenig rum.