Dieses Internetdings verstanden

Neulich sprach mich Nummer 1 an.

Nummer 1: „Du hast doch jetzt einen Blog.“

(Anm. d. Red. Ich kann mich mit „das Blog“ einfach nicht anfreunden. Daher behandeln wir den Begriff immer als maskulin. Hm, vermutlich ist es ziemlich 2011, das überhaupt noch zu erklären, aber wo wir hier eh gerade beim Thema Internet sind …)

Ich (wahrheitsgemäß): „Ja, stimmt.“
Nummer 1 (grinsend): „Ich hab den gelesen.“
Ich: „Das ist gut, dazu ist er ja da. Hat er Dir denn gefallen?“
Nummer 1: „Ja, ziemlich gut. Aber ich glaube der wäre noch besser, wenn andere Leute da auch was reinschreiben könnten, so als Kommentare zu dem was Du schreibst.“
Ich: „Das ist eine gute Idee, wie bist Du denn darauf gekommen?“
Nummer 1: „Ach, einfach nur so, fände ich halt gut.“

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Nummer 1 noch keinen anderen Blog gelesen hat. Von daher muss ich sagen, die Generation Was-auch-immer-sich-jemand-in-zehn-Jahren-mal-ausdenkt-um-sein-Buch-zu-verkaufen hat es echt raus mit diesem Internet.

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