Kidadults

Habe gerade einen Artikel in einer älteren Brand Eins-Ausgabe gelesen (scheinbar haben die Kollegen endlich mal eine vernünftige iPad-App). Darin geht es um das Phänomen Hello Kitty – ein Syndrom, das sicherlich alle Eltern kennen. Neben interessanten Erklärungsversuchen der Popularität anhand des Designs (Hello Kitty hat keinen Mund, also kann man jedes Gefühl hineininterpretieren) geht es auch sozialwissenschaftlicher zur Sache: Es wird vermutet dass die wachsende Gruppe der “Kidadults” dahintersteckt, also Erwachsene, die irgendwie nicht so recht erwachsen werden wollen.

Als Unbeteiligter zum Thema (ich bin vermutlich viel erwachsener als ich gerne wäre) muss ich sagen dass klingt nicht so unwahrscheinlich (und ja, auch nicht hirnerweichend überraschend). Ich sehe so viele 30-Somethings – teilweise müsste sogar eher eine 4 vornestehen – die irgendwie noch immer genauso leben wie mit 20. Klar, das Auto ist teurer und der Urlaub auch, aber substanziell geändert hat sich wenig. Bei den meisten Familien hingegen ist ganz von alleine kein Stein auf dem anderen geblieben im Leben – positiv wie negativ …

Jedenfalls macht sich für den Kidadult von Welt sicher auch der neue Hello Kitty-KISS Koffer gut auf der nächsten Tropenreise.

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